Titel
Buch-Cover von »Gender Pay Gap«

Rainer Fattmann / Johanna Wolf / Wiebke Wiede (Hg.)

Gender Pay Gap

Vom Wert und Unwert von Arbeit in Geschichte und Gegenwart

Reihe Politik- und Gesellschaftsgeschichte, Band 113

Buch

ca. 220 Seiten
Broschur
ca. 32,00 Euro
ISBN 978-3-8012-4258-9

Erscheinungstermin: April 2023

lieferbar im April

Der Gender Pay Gap ist ein vielschichtiges historisches Phänomen. Es ist verknüpft mit ungleichen Bewertungen von Arbeit auf den Arbeitsmärkten, mit Geschlechterbildern, die sich im Zeitverlauf nur langsam wandeln, und einer ungleichen Verteilung von Haus-, Sorge- und Erwerbsarbeit. Die Autorinnen zeichnen die Bedingungen der ungleichen Bezahlung aus unterschiedlichen Perspektiven exemplarisch nach.

In der Bundesrepublik Deutschland verdienten Frauen im Jahr 2021 pro Arbeitsstunde etwa 18 Prozent weniger als Männer. Der Abstand in der Entlohnung wird seit Langem politisch und wissenschaftlich diskutiert. Dennoch verringert sich die Ungleichheit nur langsam. Existenz und Dauerhaftigkeit des Phänomens sind allerdings länderübergreifend. Der Band fragt aus der Perspektive von Geschichtswissenschaft, Soziologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften nach historischen und gegenwärtigen Ausprägungen und Ursachen des Gender Pay Gaps.

Portraitfoto von Rainer Fattmann

Rainer Fattmann

Dr. phil., ist Historiker und wissenschaftlicher Publizist. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung auf nationaler und europäischer Ebene, die Geschichte der Angestellten und Beamten sowie medien- und bildungshistorische Fragestellungen.

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Portraitfoto von Johanna Wolf

Johanna Wolf

Dr. phil., arbeitet am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main. Ihre Dissertation wurde mit dem Walter-Markov-Preis ausgezeichnet. 2020/2021 war sie, finanziert durch ein DFG-Forschungsstipendium, Research Fellow am International Institute of Social History in Amsterdam.

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Wiebke Wiede

Dr. phil., Privatdozentin an der Universität Trier im Fach Neuere und Neueste Geschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte von Arbeit und Arbeitslosigkeit, Antisemitismus und Rassismus im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland und Westeuropa.

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