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Michael Bröning

Vom Ende der Freiheit

Wie ein gesellschaftliches Ideal aufs Spiel gesetzt wird

Was bedeutet Freiheit in Zeiten der Pandemie? Ist der Kampf gegen den Klimawandel zwangsläufig ein Kampf gegen freie Selbstbestimmung? Wie kann eine offene Debatte unter Bedingungen der totalen Vernetzung und der allgegenwärtig beschworenen politischen Alternativlosigkeit verteidigt werden? Und: Wer schützt unsere Gesellschaften vor dem schleichenden Gift identitätspolitischer Spaltung?

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Markus Trömmer / Wolfgang Schroeder (Hg.)

Rechtspopulismus. Zivilgesellschaft. Demokratie

Die Zivilgesellschaft steht unter Druck. Meist ist sie mit der Vorstellung von humanistischen, demokratischen Werten und gemeinwohlorientiertem Engagement verbunden. In Wirklichkeit aber wird sie von rechten Akteuren bedroht, die versuchen, bestehende Konflikte und kontroverse Themen zu instrumentalisieren, um in der Zivilgesellschaft Fuß zu fassen. In diesem Band zeigen die Autorinnen und Autoren, wie und mit welchen Mitteln rechtspopulistische Akteure dabei vorgehen und beleuchten Möglichkeiten, wie eine wehrhafte Demokratie darauf reagieren kann.

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René Cuperus

7 Mythen über Europa

Plädoyer für ein vorsichtiges Europa

Wie kann Europa seine Wählerinnen und Wähler von sich überzeugen? Mit Ehrlichkeit! Der niederländische Historiker René Cuperus hat viele Regierungen beraten. Er räumt auf mit sieben zentralen Mythen utopischer Pro-EU-Föderalisten wie auch fremdenfeindlicher Anti-EU-Populisten.

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Klaus Schubert / Martina Klein

Das Politiklexikon

Begriffe. Fakten. Zusammenhänge.

Immer wieder neu, stets aktuell: Das bewährte Lexikon im Taschenbuchformat geht in seine 8. Auflage. Überarbeitet und erweitert im Corona- und Bundestagswahljahr, mit über 1.600 Stichwörtern und mehr als 50 übersichtlichen, nützlichen Tabellen und Grafiken sowie Karten zu Deutschland, Europa und der Welt. Ein unentbehrliches Hilfsmittel für alle politisch interessierten und aktiven Leserinnen und Leser.

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 61 (2021)

Eliten und Elitenkritik vom 19. bis zum 21. Jahrhundert

Als Profiteure der Globalisierung sind Eliten in Verruf geraten. Die Machthabenden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und die »Superreichen« werden als abgehobene Akteure wahrgenommen, die den Kontakt zur Bevölkerung verloren hätten. In der Geschichte hatten sie aber lange auch ein positives Image. Ihnen wurden unverzichtbare Qualifikationen, Fähigkeiten zur Führung und ein hohes Leistungsvermögen zugeschrieben.

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Frank Decker

Baustellen der Demokratie

Von Stuttgart 21 bis zur Corona-Krise

Ansehensverlust der politischen Institutionen, dramatischer Wandel der Parteien- und Koalitionslandschaft, Aufstieg des Rechtspopulismus – die Demokratie gerät heute von vielen Seiten unter Druck. Warum gelingt eine Wahlrechtsreform nicht? Brauchen wir andere Formen der politischen Beteiligung jenseits der Parteiendemokratie? Woher rühren die Misere der Volksparteien und der Erfolg der AfD? Wie kommen wir zu »mehr Demokratie« in der EU? Die Herausforderungen unserer Demokratie auf allen politischen Ebenen sind mannigfach.

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Christopher Kopper (Hg.)
Gerhard Beier

Hessen vorn

Die Biografie des Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn

Georg August Zinn (1901–1976) war der bedeutendste sozialdemokratische Ministerpräsident der 1950er- und 1960er-Jahre. In dieser Zeit gab er der Entwicklung Hessens entscheidende Impulse. Sein Ziel war es, eine neue demokratische Wirtschaftsordnung jenseits von Kapitalismus und Planwirtschaft zu schaffen. Hessen entwickelte sich in seiner Amtszeit zu einem wirtschaftlich starken und innovativen Land und zum Vorreiter sozialdemokratischer Politik.

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Rita Brockmann-Wiese

Schluss. Aus. Vorbei!

Wenn nur die Scheidung hilft
Erlebnisse einer Familienanwältin

Welche seltsamen Wege können Beziehungen gehen? Die Statistik ist eindeutig: In den letzten 20 Jahren wurde von zwei geschlossenen Ehen eine wieder geschieden. Aber was machen die Menschen mit ihrer einstigen Liebe? Welche bizarren Blüten treibt oft jahrelang aufgestauter Hass bis in juristische Auseinandersetzungen hinein? Davon weiß die bekannte Hamburger Scheidungsanwältin Rita Brockmann-Wiese zu berichten. Die erzählten Fälle sind – so bizarr sie anmuten mögen – häufige Realität in deutschen Familien.

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Franziska Richter (Hg.)

Traumland

Wer wir sind und sein könnten
Identität & Zusammenhalt in Ost und West

Über 50 Autor\*innen verschiedener Generationen aus Ost- und Westdeutschland begeben sich auf die Reise in ein »Traumland«. Ausgehend von einem Kunstwerk entwickeln sie Visionen für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Matthias Pfeffer

Menschliches Denken und Künstliche Intelligenz

Eine Aufforderung

»Intelligente« Maschinen umgeben uns überall. Doch was macht digitale Technik mit uns, was macht Künstliche Intelligenz mit unserer Vernunft? Verstehen wir, wie sie uns dient, aber auch beherrscht? Nein! Und diese Unklarheit ist gewollt, sagt Matthias Pfeffer. Was wir von Künstlicher Intelligenz erwarten dürfen und was wir heute tun müssen, damit wir morgen noch selbstbestimmt leben können – davon handelt dieses Buch. Es ist eine Einladung, über die Verführungskraft intelligenter Technologien nachzudenken. Und eine Aufforderung, Künstliche Intelligenz nicht ohne menschliches Denken einzusetzen.

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Christoph Ehmann

Das Glück bauen – die Welt verändern

Die Stadtplaner und Architekten Bruno Taut und Martin Wagner

Bruno Taut und Martin Wagner schufen in den 1920er- und 1930er-Jahren Großsiedlungen der Moderne, die zum Vorbild für den sozialen Wohnungsbau wurden und heute zum Weltkulturerbe gehören. Über Bruno Taut gibt es viel, über Martin Wagner wenig Gedrucktes. Christoph Ehmann schildert erstmals die enge Verbindung der beiden Architekten, ihre nahezu anderthalb Jahrzehnte dauernde fruchtbare Zusammenarbeit und die Realisierung ihrer politischen Visionen. Martin Wagner gab den Anstoß dafür, dass die Gewerkschaften gemeinnützige Einrichtungen schufen und so für ihre Mitglieder menschenwürdigen, schönen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellten. Dies wurde als sozialistisch gebrandmarkt. Taut und Wagner mussten nach dem 30. Januar 1933 Deutschland verlassen und gerieten lange Zeit in beabsichtigte Vergessenheit. Christoph Ehmann würdigt die beiden Pioniere, die sich getroffen und während ihrer gemeinsamen Arbeit Weltkultur geschaffen haben.

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Ami Ajalon
mit Anthony David

Im eigenen Feuer

Wie Israel sich selbst zum Feind wurde und die jüdische Demokratie trotzdem gelingen kann
Erinnerungen eines Geheimdienstchefs

Mit einem Geleitwort von Daniel Barenboim

Der frühere israelische Geheimdienstchef und sozialistische Knesset-Abgeordnete Ami Ajalon war das, was man einen »Falken« nennt. Aber er machte eine Wandlung durch. Ihm wurde klar, dass sein patriotisches Leben ihn blind gemacht hatte für die selbstzerstörerische Natur einer Politik, die Israels Zivilgesellschaft untergräbt und gleichzeitig seine palästinensischen Nachbarn erniedrigt. Mit großer Ehrlichkeit und Offenheit schreibt er über sein Leben im Anti-Terror-Krieg und über Israels Weg der vergangenen Jahrzehnte.

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Niklas Frank

Meine Familie und ihr Henker

Der Schlächter von Polen, sein Nürnberger Prozess und das Trauma der Verdrängung

Hans Frank, genannt »Der Schlächter von Polen«, war Angeklagter im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, wo Tag für Tag die entsetzlichsten NS-Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhandelt wurden. Am 1. Oktober 1946 verurteilte das Gericht ihn zum Tod durch den Strang. Plötzlich waren die Franks herausgerissen aus Reichtum und Selbstherrlichkeit, in Armut und Verachtung gestürzt. Wie ging die Familie damit um? Und wie ging der daran Hauptschuldige Hans Frank damit um? Erstmals wird durch seinen Sohn Niklas die private Seite dieses Prozesses aufgezeigt, der die Weltgerichtsbarkeit auf eine neue Stufe stellte.

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Dietmar Süß / Cornelius Torp

Solidarität

Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise

Alle beschwören in der Corona-Pandemie die Solidarität – doch niemand weiß so recht, was das heißt: solidarisch sein! Höchste Zeit, diesen alten Begriff zu entstauben und neu unter die Lupe zu nehmen. Dietmar Süß und Cornelius Torp erzählen seine spannende Geschichte voller Widersprüche, großer Gefühle und enttäuschter Erwartungen. Sie zeigen, wie umkämpft die Idee wechselseitiger Verbundenheit zu unterschiedlichen Zeiten war – und wie notwendig Solidarität für die Bewältigung gegenwärtiger Konflikte ist.

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