Andreas Audretsch

Zusammen wachsen

Eine neue progressive Bewegung entsteht

Klimakrise, soziale Spaltung, Rechtsextremismus – der Druck zu handeln ist riesig. Mit der Ampel-Koalition beginnt eine neue politische Ära. Die gigantischen Herausforderungen können wir aber nur als Gesellschaft insgesamt bewältigen – und es gibt Grund zur Hoffnung: Millionen Menschen schließen sich zusammen, schmieden breite Allianzen, um den Planeten zu retten und eine Gesellschaft der Gleichen und Freien zu schaffen. Eine neue progressive Bewegung entsteht. Nur wenn wir jetzt unsere Kräfte bündeln, so Andreas Audretsch, sind wir stark genug, die nötigen Veränderungen durchzusetzen.

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Jan Bühlbecker (Hg.)

Unser Leben!

Junge Manifeste für eine soziale und demokratische Welt

Wir wollen Veränderung! 30 junge Menschen bekennen sich als Sozialist\*innen und zeigen, was demokratischer Sozialismus für sie bedeutet. In persönlichen Essays beschreiben sie, warum sie in ihm heute die Brücke zu einem gerechteren Leben für alle sehen und ihn für hoch aktuell halten.

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Michael Quante

Demokratie braucht Wissenschaft braucht Freiheit

Die Verantwortung der Wissenschaften aus philosophischer Sicht

Klimawandel, Flucht und Migration, eine alternde Gesellschaft, technischer Wandel oder die Auswirkungen neuer Medien auf politische Entscheidungsprozesse – diese Herausforderungen werfen extrem komplizierte Fragen auf. Demokratische Antworten sind nicht immer leicht zu finden. Es braucht den Dialog mit der Gesellschaft auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden.

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Rita Süssmuth

Parität jetzt!

Wider die Ungleichheit von Frauen und Männern
Eine Streitschrift

»Männer und Frauen sind gleichberechtigt.« Dieser Satz wurde vor über 70 Jahren im Grundgesetz verankert, aber politisch fehlt bis heute der Wille zur konsequenten Umsetzung. Rita Süssmuth kämpft gegen die Folgen der Ungleichheit, erklärt ihre historischen Wurzeln und sagt, was geschehen muss für eine bessere Zukunft. »Wir Frauen«, so die ehemalige Bundestagspräsidentin, »wurden immer schon gebraucht, aber mit unseren Fähigkeiten und Kompetenzen nicht anerkannt.«

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 61 (2021)

Eliten und Elitenkritik vom 19. bis zum 21. Jahrhundert

Als Profiteure der Globalisierung sind Eliten in Verruf geraten. Die Machthabenden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und die »Superreichen« werden als abgehobene Akteure wahrgenommen, die den Kontakt zur Bevölkerung verloren hätten. In der Geschichte hatten sie aber lange auch ein positives Image. Ihnen wurden unverzichtbare Qualifikationen, Fähigkeiten zur Führung und ein hohes Leistungsvermögen zugeschrieben.

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Franziska Richter (Hg.)

Traumland

Wer wir sind und sein könnten
Identität & Zusammenhalt in Ost und West

Über 50 Autor\*innen verschiedener Generationen aus Ost- und Westdeutschland begeben sich auf die Reise in ein »Traumland«. Ausgehend von einem Kunstwerk entwickeln sie Visionen für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Rita Brockmann-Wiese

Schluss. Aus. Vorbei!

Wenn nur die Scheidung hilft
Erlebnisse einer Familienanwältin

Welche seltsamen Wege können Beziehungen gehen? Die Statistik ist eindeutig: In den letzten 20 Jahren wurde von zwei geschlossenen Ehen eine wieder geschieden. Aber was machen die Menschen mit ihrer einstigen Liebe? Welche bizarren Blüten treibt oft jahrelang aufgestauter Hass bis in juristische Auseinandersetzungen hinein? Davon weiß die bekannte Hamburger Scheidungsanwältin Rita Brockmann-Wiese zu berichten. Die erzählten Fälle sind – so bizarr sie anmuten mögen – häufige Realität in deutschen Familien.

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Christoph Ehmann

Das Glück bauen – die Welt verändern

Die Stadtplaner und Architekten Bruno Taut und Martin Wagner

Bruno Taut und Martin Wagner schufen in den 1920er- und 1930er-Jahren Großsiedlungen der Moderne, die zum Vorbild für den sozialen Wohnungsbau wurden und heute zum Weltkulturerbe gehören. Über Bruno Taut gibt es viel, über Martin Wagner wenig Gedrucktes. Christoph Ehmann schildert erstmals die enge Verbindung der beiden Architekten, ihre nahezu anderthalb Jahrzehnte dauernde fruchtbare Zusammenarbeit und die Realisierung ihrer politischen Visionen. Martin Wagner gab den Anstoß dafür, dass die Gewerkschaften gemeinnützige Einrichtungen schufen und so für ihre Mitglieder menschenwürdigen, schönen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellten. Dies wurde als sozialistisch gebrandmarkt. Taut und Wagner mussten nach dem 30. Januar 1933 Deutschland verlassen und gerieten lange Zeit in beabsichtigte Vergessenheit. Christoph Ehmann würdigt die beiden Pioniere, die sich getroffen und während ihrer gemeinsamen Arbeit Weltkultur geschaffen haben.

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Dietmar Süß / Cornelius Torp

Solidarität

Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise

Alle beschwören in der Corona-Pandemie die Solidarität – doch niemand weiß so recht, was das heißt: solidarisch sein! Höchste Zeit, diesen alten Begriff zu entstauben und neu unter die Lupe zu nehmen. Dietmar Süß und Cornelius Torp erzählen seine spannende Geschichte voller Widersprüche, großer Gefühle und enttäuschter Erwartungen. Sie zeigen, wie umkämpft die Idee wechselseitiger Verbundenheit zu unterschiedlichen Zeiten war – und wie notwendig Solidarität für die Bewältigung gegenwärtiger Konflikte ist.

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Martin Hecht

Die Einsamkeit des modernen Menschen

Wie das radikale Ich unsere Demokratie bedroht

Der moderne Individualismus ist zum Problem der westlichen Staaten geworden. Die Befreiung des Ichs führt in übersteigerte Ansprüche nach dem perfekten Leben. Bleibt es aus, folgen Enttäuschung, Aggression, Protest. Am Ende entlädt sich der Frust in der Ablehnung eines ganzen gesellschaftlichen Systems, im Extremfall in Hass. So gefährdet der Individualismus die Demokratie. Ist er als Idee noch zukunftsfähig?

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David Ranan (Hg.)

Sprachgewalt

Missbrauchte Wörter und andere politische Kampfbegriffe

Mit Sprache wird manipuliert, Macht und Gewalt ausgeübt. Fake News, über Medien verbreitet, schaffen Verunsicherung. Der Vorwurf Terrorist oder Antisemit kann über Karrieren, selbst über Leben und Tod entscheiden. Die Essays in diesem Band untersuchen zentrale politische Begriffe auf ihren Missbrauch. Wer benutzt sie wie, wann und wozu? Kritische Wachsamkeit ist geboten, wenn jemand die Welt mit ein paar Wörtern in Gut und Böse einteilt, Verbrechen entschuldigt, Gegner vernichtet und uns zu seinen Komplizen machen will.

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Band 60 (2020)

»Hoch die internationale…«? Praktiken und Ideen der Solidarität

Nicht erst seit der Corona-Krise ist Solidarität in aller Munde. Mit dem Begriff werden geteilte Werte und Interessen, die Unterstützung von Anderen und soziale Forderungen zum Ausdruck gebracht. Solidarität wird mit Gegenseitigkeit und Zusammenhalt, Loyalität und Selbstlosigkeit verbunden. Ihre Gültigkeit ist jedoch von Aushandlungen und Konflikten darüber verbunden, wer in das solidarische Handeln einbezogen wird und welche Personen ausgeschlossen bleiben. In der Geschichte von Arbeitskämpfen und Protestbewegungen, bei den Sozialversicherungen, in interna-tionalen Kampagnen oder gemeinschaftlichen Projekten wird Solidarität erlebt und eingefordert, aber auch unsolidarisches Verhalten angeprangert.

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Marc Saxer

Transformativer Realismus

Zur Überwindung der Systemkrise

Wer politisch die Richtung wechseln will, stößt meist auf Widerstand und Status-quo-Denken. Doch um die Klima-, Europa- Finanz-, Ungleichheits- und Demokratiekrise zu überwinden, sind Strategiewechsel unumgänglich. Leider verliert die progressive Linke bei ihren Lösungsansätzen oft die Realität gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse aus dem Blick. Marc Saxer entwickelt Wege, wie man den erforderlichen Wandel politisch durchsetzen kann.

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Stephan Schmauke

Der Weg zur Promotion

Strukturiert und gelassen zum Doktortitel

Dieser neue Ratgeber ist die perfekte Hilfestellung für alle, die das Mammutprojekt Promotion vor sich haben. Promovierende müssen heute den Anforderungen eines verschulten Wissenschaftsbetriebes genügen, ohne die hohen Ansprüche an wissenschaftliches Arbeiten aufzugeben. Sie wollen zügig vorankommen und zugleich den Überblick behalten. Das Schreiben der Dissertation erfordert eine strukturierte Planung und Durchhaltevermögen. Und vor allem ein Selbstbewusstsein, das sich durch die allfälligen Probleme auf dem Weg zur Promotion nicht aus der Ruhe bringen lässt.

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Heinz Bude

Pandemie und Gesellschaft

Ein Gespräch über eine Zeitenwende

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm und Christian Krell

Der Kassler Soziologe spricht über die wachsende Bedeutung von Solidarität in Corona-Zeiten. Er sieht neues Potenzial für eine Gesellschaft, in der sich die Menschen wieder umeinander kümmern. Und die Pandemie hat gezeigt, dass der schützende Staat immer wichtiger wird.

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