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Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte

Die Zeitschrift für Politik und Kultur

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Zum ersten Mal in ihrem Leben sei sie freiwillig zu einer Demonstration gegangen. Über 4.000 waren es gewesen an jenem Samstagnachmittag Ende Januar im ostbrandenburgischen Frankfurt/Oder. Die pensionierte Elektronikfacharbeiterin hat ihr gesamtes Erwachsenenleben in dieser Stadt verbracht. Vor 1989 war sie oft auf den staatlich orchestrierten Aufmärschen auf der »Magistrale« und vor der »Friedensglocke« am Ufer der Oder dabei. Weil man das eben so musste und machte in der sogenannten Deutschen Demokratischen Republik: Betriebspflicht. Im Revolutionsherbst 1989 gehörte sie dann nicht zu denen, die eigensinnig, also ziemlich mutig, durch die Straßen zogen und die eingeübte Aufmarschpraxis durchbrachen. Gegen die gültige Ordnung und für die »Freiheit« zu demonstrieren, irgendwie sei ihr das damals gar nicht in den Sinn gekommen.

Diese Momentaufnahme sagt so viel aus über die Gegenwart der deutschen Demokratie wie über ihre Geschichte. Seit einigen Jahren werden die Ursprünge und der Zustand der deutschen Demokratie so intensiv debattiert wie niemals zuvor...



Der Ruf nach dem starken Mann wird immer lauter. Er ist längst unüberhörbar. 80 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus macht sich eine tiefe Sehnsucht breit nach einem, der ohne Kompromisse und demokratische Verwässerungen gegen jeden Widerstand die Macht an sich reißt. Es werden sogar Stimmen lauter, die behaupten, dass unter Hitler auch nicht alles gut war. Was will man da antworten? Es macht sprach- und fassungslos zugleich.

Der starke Mann, der Verteidiger von Heimat, Vaterland und Familie, ist wieder da. Diese vor Kraft strotzende Testosteronschleuder, die im olivgrünen Selenskyj-Shirt durchs Viertel patrouilliert...



Der Wettbewerb zwischen den Großmächten erschüttert die internationale Ordnung und organisiert die Weltwirtschaft neu. Daraus ergeben sich Chancen und Risiken für die Sozialdemokratie. Der Globale Süden profitiert von der wirtschaftlichen Dynamik China. Vor allem im Indo-Pazifik investiert China kräftig in Handel, Konnektivität und Lieferketten. Zugleich hoffen die Nachbarn, von den "China plus Eins"-Diversifizierungsstrategien der Westmächte und ihrer regionalen Verbündeten zu profitieren. Wem es gelingt, die geopolitischen Fallstricke zu vermeiden, kann die eigenen Entwicklungschancen verbessern...

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