Titel

Dietmar Süß / Cornelius Torp

Solidarität

Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise

Buch

216 Seiten
Broschur
20,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0622-2

Erscheinungstermin: September 2021

nicht lieferbar

Alle beschwören in der Corona-Pandemie die Solidarität – doch niemand weiß so recht, was das heißt: solidarisch sein! Höchste Zeit, diesen alten Begriff zu entstauben und neu unter die Lupe zu nehmen. Dietmar Süß und Cornelius Torp erzählen seine spannende Geschichte voller Widersprüche, großer Gefühle und enttäuschter Erwartungen. Sie zeigen, wie umkämpft die Idee wechselseitiger Verbundenheit zu unterschiedlichen Zeiten war – und wie notwendig Solidarität für die Bewältigung gegenwärtiger Konflikte ist.

Wer möchte nicht in einer solidarischen Gesellschaft leben? Doch die Vorstellungen davon, was mit Solidarität gemeint ist, haben sich im Laufe der Zeit verändert. Früher ein Begriff der Linken, wird er heute sogar von rechtsextremistischen Kreisen verwendet. Diesen Verschiebungen, Missbräuchen, Missverständnissen gehen die Autoren von den Ursprüngen des Begriffs im 19. Jahrhundert bis zu seiner politischen Praxis heute nach – und zeigen, wie sehr sich in ihm moderne Vorstellungen von Recht und Anerkennung, von Konsum und Arbeitsteilung widerspiegeln.

Portraitfoto von Dietmar Süß

Dietmar Süß

geb. 1973, Prof. Dr. phil., Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg. Seine mehrfach ausgezeichneten Forschungen beschäftigen sich mit der Geschichte der sozialen Bewegungen, der Geschichte der Arbeit und des Nationalsozialismus.

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Portraitfoto von Cornelius Torp

Cornelius Torp

geb. 1967, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bremen. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Geschichte des Wohlfahrtsstaats, des Alters und der sozialen Ungleichheit sowie die Geschichte der Globalisierung.

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