Andreas Zick / Beate Küpper

Wut, Verachtung, Abwertung

Rechtspopulismus in Deutschland

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Dietmar Molthagen und Ralf Melzer

In Deutschland ist der Rechtspopulismus laut und deutlich geworden: Sichtbar bei den Pegida-Demonstrationen, hörbar in öffentlichen Debatten wie »Deutschland schafft sich ab« und politisch in Verbindungen zur neuen Partei AfD. Man hetzt gegen Muslime und Flüchtlinge, verachtet Politik und Medien, propagiert einen Nationalismus, der zur Abschottung führt, und sehnt sich nach Autorität sowie einer homogenen »Gemeinschaft«. Diese Entwicklung bedroht die gesellschaftliche Vielfalt, das friedliche Zusammenleben und die parlamentarische Demokratie.

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Mohammad Abu Rumman

Ich bin Salafist

Selbstbild und Identität radikaler Muslime im Nahen Osten

Aus dem Arabischen übersetzt und mit einem Glossar versehen von Günther Orth

In vielen persönlichen Interviews und Gesprächen untersucht Abu Rumman Selbstbild und Lebenswirklichkeit junger Salafisten im Nahen Osten: Wer sind sie? Welche Wege führten sie zum Salafismus und welche wieder von ihm weg? Der Salafismus stellt eine Reaktion auf die politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen dar, unter denen die arabischen Gesellschaften seit mehreren Generationen leben müssen. Auch deshalb scheint er vielen Menschen eine Antwort auf die Frage nach der eigenen Identität zu geben.

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Franziska Richter / Jens Hartung / Irina Mohr (Hg.)

50 Jahre Deutsche Einheit

Weiter denken – zusammen wachsen

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V.

Wie geht es weiter mit der Deutschen Einheit? Im Fokus dieses Buchs stehen zukunftsfähige politische Projekte der sozialen Demokratie, die Ostdeutschland in den nächsten 25 Jahren voranbringen können. Und es geht um die Frage, was die ostdeutsche Gesellschaft ihrerseits in die gesamtdeutsche und europäische Modernisierung einbringt.

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Serge Embacher / Susanne Lang (Hg.)

Recht auf Engagement

Plädoyers für die Bürgergesellschaft

Hat das »Leitbild Bürgergesellschaft«, wie es vor zehn Jahren skizziert wurde, noch eine Chance? Oder müssen wir die Hoffnung auf eine fortschrittliche Engagementpolitik am Ende aufgeben?

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Franz Magnis-Suseno SJ

Garuda im Aufwind

Das moderne Indonesien

Indonesien ist ein Staat mit 250 Millionen Einwohnern, die meisten von ihnen Muslime. Doch was wissen wir über die Geschichte, Kultur und Politik dieses big player in Südostasien, 2015 Gastland der Frankfurter Buchmesse? Diese leicht verständliche Einführung gibt Antworten. Garuda, das mythische Wappentier des Landes, symbolisiert Indonesiens Aufstieg zur drittgrößten Demokratie der Welt, die im 21. Jahrhundert ihren Weg zwischen Tradition und Moderne sucht.

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Kurt Bohr

Hartz IV ist kein Schicksal

Wege aus dem sozialen Abseits

Menschen, die von »Hartz IV« leben, können wieder Arbeit und ein festes Einkommen finden. Doch wie entgehen sie dem Teufelskreis aus Mini-Job, Zeitarbeit und Hoffnungslosigkeit? Was sind die Fakten und Folgen der Hartz IV-Gesetze? Und wie halten es Politik und Behörden in Deutschland eigentlich mit der Menschenwürde?

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Andreas Zick / Anna Klein

Fragile Mitte – Feindselige Zustände

Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer

Welche Einstellungen bestehen im Hinblick auf Demokratie und den Umgang mit schwachen gesellschaftlichen Gruppen? Inwieweit gehört Gewaltbilligung und -bereitschaft zum Syndrom extrem rechter Orientierung? Existiert in der Bevölkerung ein Problembewusstsein für den Rechtsextremismus? Äußert sich die Abwertung anderer auch gegenüber der EU und den von der derzeitigen Krise besonders betroffenen Ländern Südeuropas?

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Mark Blyth

Wie Europa sich kaputtspart

Die gescheiterte Idee der Austeritätspolitik

aus dem Englischen von Boris Vormann

Sparpolitiken sollten Europa aus der Finanzkrise retten, haben aber die Schulden erhöht, ohne Wachstum zu erreichen. Mark Blyth entlarvt Austerität als einen gefährlichen Irrweg im Dienste konservativer Politik und wirtschaftlicher Interessen.

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Stefan Buchen

Die neuen Staatsfeinde

Wie die Helfer syrischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland kriminalisiert werden

Menschen, die selbst einmal Flüchtlinge waren, holen ihre Frauen, Kinder und Verwandten aus dem syrischen Krieg illegal nach Deutschland. Dafür behandelt der deutsche Staat sie wie Verbrecher. Die Fluchthelfer – die »Schleuser« – werden von Regierung, Polizei, Justiz und Presse mit Terroristen und Mördern auf eine Stufe gestellt. In dem aktuellen Fall, den Stefan Buchen recherchiert hat, verlieren Behörden und die deutsche Flüchtlings- und Migrationspolitik jedes menschliche Maß.

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Ernst Hillebrand / Anna Maria Kellner (Hg.)

Shaping a different Europe

Contributions to a Critical Debate

In the face of the »euro crisis« the question arises: how does the European Union look in terms of the fundamental values and goals of the political left – democracy, self-determination, freedom and prosperity for as many people as possible? Is the EU an emancipatory instrument for the citizens of Europe? Or is it an agent of their creeping disenfranchisement?

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Ernst Hillebrand / Anna Maria Kellner (Hg.)

Für ein anderes Europa

Beiträge zu einer notwendigen Debatte

Mit der »Eurokrise« stellt sich die Frage: Wie steht die Europäische Union zu den grundlegenden Werten und Zielen der politischen Linken – Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit und Wohlstand für möglichst viele Menschen? Ist die EU ein emanzipatorisches Instrument der Bürger Europas? Oder ist sie ein Agent ihrer schleichenden Entmündigung?

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Nikolaus Werz / Norbert von Hofmann / Hendrik Bussiek

Demokratieförderung unter schwierigen Bedingungen

Die Tätigkeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Venezuela, Vietnam und Simbabwe

In Ländern, die als außenpolitisch schwierig gelten, sind Politische Stiftungen ein wichtiger Bestandteil deutscher Außenpolitik. Zu diesen heiklen Fällen zählen auch Venezuela, Vietnam und Simbabwe, wo die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) sich besonders engagiert.

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Winfried Veit

Außenpolitik als internationale Gesellschaftspolitik

Die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in der nördlichen Hemisphäre nach der Zeitenwende 1989/91

Mit einem Geleitwort von Gernot Erler

Außenpolitik ist längst nicht mehr auf klassische Diplomatie beschränkt. Im Zeitalter von Globalisierung und europäischer Integration ist der gesellschaftliche Aspekt zwischenstaatlicher Beziehungen immer wichtiger geworden. Internationale Gesellschaftspolitik, wie sie der vorliegende Band am Beispiel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) beschreibt, stellt heute einen unverzichtbaren Bestandteil von Außenpolitik dar. Dabei ist die internationale Arbeit der FES nicht auf die Länder des sogenannten »globalen Südens« begrenzt. Ihr Engagement richtet sich, wie dieses Buch eindrucksvoll zeigt, auch auf die nördliche Erdhalbkugel.

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Michael Ehrke / Elmar Römpczyk

Der steinige Weg nach Europa

Die Arbeit der FES in Serbien und in den baltischen Staaten

Mit einem Vorwort von Reinhard J. Krumm

Die Autoren beschreiben den Übergang von der kommunistischen Zentralverwaltung zu Demokratie und Marktwirtschaft in Mittel-, Ost- und Südosteuropa am Beispiel Serbiens und der drei baltischen Staaten und das Engagement der Friedrich-Ebert-Stiftung in diesem Prozess.

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Frank Decker / Marcel Lewandowsky / Marcel Solar

Demokratie ohne Wähler?

Neue Herausforderungen der politischen Partizipation

Die Unzufriedenheit mit den Institutionen der Demokratie wächst. Die Wahlbeteiligung geht auf allen Ebenen zurück, die etablierten Parteien verlieren an Zuspruch und Protestereignisse häufen sich. Gleichzeitig rufen die Bürger nach anderen und besseren Formen der Partizipation.

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