Armin Pfahl-Traughber
Politische »Klassiker« der Neuen Rechten
Antidemokratische Denker aus der Weimarer Republik
Einflussreiche antidemokratische Denker gab es bereits in der Weimarer Republik. Dazu gehörten Edgar Julius Jung und Ernst Jünger, Arthur Moeller van den Bruck und Ernst Niekisch, Carl Schmitt und Oswald Spengler. Trotz mancher ideologischer Differenzen – agitiert gegen die liberale Demokratie haben sie alle. Aufklärung und Individualität, Menschenrechte und Pluralismus lehnte man mit großer Wortgewalt ab. Auch heute noch gibt es Anhänger dieser »Klassiker«, insbesondere bei den intellektuellen Rechtsextremisten der Neuen Rechten. Blickt man auf die Autoren, offenbaren sich antidemokratische Gesinnungen, frei nach dem Motto: »Sage mir, auf wen Du dich berufst und ich sage Dir, wo Du stehst.«
Klara Niemann / Laura Valentini / Katja Wollenberg
Jupp Darchinger
Das Auge der Republik
Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Anja Kruke und für das LVR-Landesmuseum von Thorsten Valk
Mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen
Der Fotojournalist Josef Heinrich (Jupp) Darchinger (1925–2013) begleitete wie kein zweiter die Akteur:innen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Bonner Republik. Als kritischer Chronist prägte er das visuelle Gedächtnis dieser Epoche – vom Wirtschaftswunder der Adenauer-Ära bis zum wiedervereinigten Deutschland. Seine Aufnahmen von Persönlichkeiten wie Willy Brandt und Helmut Schmidt sind Ikonen der Zeitgeschichte.
Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit (IGZA) (Hg.)
Von der Kriegs- zur Friedenstüchtigkeit
Analysen und Materialien zur Geschichte und Zukunft von Krieg und Frieden
Angesichts anhaltender Kriege und neuer Blockkonfrontationen scheint es, als könne die Menschheit der Geißel Krieg nicht entkommen. Der Ruf nach Abschreckung und 'Kriegstüchtigkeit' dominiert, die weltweiten Militärausgaben erreichen neue Rekordwerte.
Der Mittelstand. BVMW e. V. (Hg.)
Aufbruch Mittelstand
Eine Zukunftsvision für die deutsche Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft steht an einem Wendepunkt. Globale Krisen, geopolitische Umbrüche und strukturelle Herausforderungen setzen den Mittelstand unter Druck. Dieses Buch analysiert die drängendsten Probleme und zeigt konkrete Wege auf, um Deutschlands wirtschaftliche Zukunft nachhaltig zu sichern. Ein fundierter Weckruf für Unternehmer:innen, politische Entscheidungsträger:innen und die gesamte Gesellschaft.
Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)
Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 65 (2025)
Partizipation und Repräsentation
Eine demokratische Liebesgeschichte?
Moderne Demokratien streben die Herrschaft »des Volkes« durch politische und soziale Teilhabe an. Gleichzeitig wird die alltägliche Machtausübung an Parteien und einzelne Personen delegiert, die den Volkswillen repräsentativ vertreten sollen. Ihren Einfluss machen die Vielen vor allem bei der Wahl ihrer Vertretungen und bei Abstimmungen oder Referenden über einzelne Sachfragen geltend. Dazu artikulieren Interessengruppen, Protestbewegungen, Expert:innen und Einzelne ihre Anliegen durch nichtrepräsentative Praktiken der Partizipation.




