Titel

Sarah Brockmeier / Philipp Rotmann

Krieg vor der Haustür

Die Gewalt in Europas Nachbarschaft und was wir dagegen tun können

Buch

240 Seiten
Broschur
22,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0548-5

Erscheinungstermin: Januar 2019

Lieferung in 2-3 Werktagen in Deutschland

Gewalt und Bürgerkriege nehmen kein Ende. Weltweit sind 66 Millionen Menschen auf der Flucht. Einige von ihnen stellt dieses Buch vor: Zum Beispiel Nadia Murad, die aus der Sklaverei des »Islamischen Staats« im Irak fliehen konnte und 2018 für ihre politische Arbeit gegen den Völkermord an den Jesiden den Friedensnobelpreis erhielt. Aber auch einen brasilianischen Außenminister, einen kongolesischen Warlord, einen ghanaischen Diplomaten und andere mehr – Menschen, die Frieden suchen, und Menschen, die Krieg führen. Ihnen stellen die Autoren eine eindrucksvolle Schilderung der politischen Entscheidungsprozesse gegenüber, die einer haarsträubenden Eigenlogik folgen. Sie machen die Blockaden verständlich, die den Anspruch der »deutschen Verantwortung« und der »Fluchtursachenbekämpfung« hohl klingen lassen.

Was passiert, wenn nichts passiert? Und was muss passieren, damit etwas passiert? Dieses Buch plädiert für eine Außenpolitik, die Gewalt und Krieg nicht nur mit Zelten und Decken, Geld und Waffenexporten begegnet – sondern mit politischen Strategien, die so vielen Menschen wie möglich das Leben retten.

Frankfurter Wochenblatt am 20.11.2019

SWR2 am 28.5.2019

Deutschlandfunk am 8.5.2019

Jung & Naiv am 5.5.2019

Gastbeitrag auf T-Online am 4.4.2019

Gastbeitrag in taz am 16.3.2019

Buchtipp im Handelsblatt am 2.3.2019

Gastbeitrag in Die Zeit am 15.2.2019

Die Welt am 13.2.2019

Portraitfoto von Sarah Brockmeier

Sarah Brockmeier

geb. 1987, Politikwissenschaftlerin, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Global Public Policy Institute (GPPi), einem unabhängigen, gemeinnützigen Thinktank in Berlin, zur deutschen und europäischen Außenpolitik. Zuvor war sie für die Vereinten Nationen in New York tätig.

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Portraitfoto von Philipp Rotmann

Philipp Rotmann

geb. 1980, Politikwissenschaftler, ist stellvertretender Direktor des GPPi und dort für die Themen Frieden und Sicherheit verantwortlich. Im Rahmen seiner Arbeit zur deutschen und europäischen Außenpolitik war er zuvor u. a. für das Auswärtige Amt in Afghanistan tätig.

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