Titel

Walter Mühlhausen / Klaus Schönhoven (Hg.)

Der deutsche Sozialstaat im 20. Jahrhundert

Weimarer Republik, DDR und Bundesrepublik Deutschland im Vergleich

Schriftenreihe der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Band 15

Buch

216 Seiten
Leinen
29,90 Euro
ISBN 978-3-8012-4213-8

Erscheinungstermin: Juli 2012

Lieferung in 2-3 Werktagen in Deutschland

Ist der deutsche Sozialstaat ein Erfolgsmodell der Vergangenheit? In allen Phasen seiner historischen Entwicklung stand der Sozialstaat vor neuen Herausforderungen. Dies ist auch heute so. Ohne Wissen über seine Vergangenheit wird man über seine Zukunft nicht diskutieren können.

Erfolge und Krisen gehörten zu den steten Begleitern der Sozialstaatsgeschichte. In vergleichender Perspektive analysieren die Beiträge die historischen Fundamente, die geschichtliche Entwicklung und die gesellschaftliche Bedeutung des deutschen Sozialstaats. Sie behandeln seine Ausformung und seinen Wandel in der Weimarer Republik, der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Ins Zentrum rückt dabei immer wieder die Frage nach der Legitimierung von sozialstaatlichen Maßnahmen in den verschiedenen Epochen der deutschen Geschichte im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Mit Beiträgen von Beatrix Bouvier, Christoph Boyer, Karl Christian Führer, Peter Hübner, Gunther Mai, Wolfram Pyta, Michael Ruck, Manfred G. Schmidt, Klaus Schönhoven und Dirk Schumann.

Rezension in Das Historisch-Politische Buch, Heft 6/2014

Rezension von Klaus Kremb in Portal für Politikwissenschaft

Klaus Schönhoven

geb. 1942, von 1984–2007 Professor für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung im 19. und 20. Jahrhundert; zur Parteien- und Sozialgeschichte in der Weimarer Republik und in der Bundesrepublik, zur Vergangenheits- und Erinnerungspolitik in Deutschland und Europa.

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Walter Mühlhausen

geb. 1956, Historiker, ist Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg und lehrt als apl. Professor an der Technischen Universität Darmstadt; seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Arbeiterbewegung und der Weimarer Republik.

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