Titel
Buch-Cover von »Auf dem Weg nach vorn«

Willy Brandt

Auf dem Weg nach vorn

Willy Brandt und die SPD 1947-1972

Bearbeitet von Daniela Münkel

Berliner Ausgabe, Band 4

Buch

660 Seiten
Leinen mit Schutzumschlag
15,00 Euro (freier Preis)
ISBN 978-3-8012-0304-7

Lieferung in 2-3 Werktagen in Deutschland

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht Willy Brandts politischer Aufstieg zwischen 1947 und 1972 und sein bedeutender Beitrag zur Erneuerung und Modernisierung der SPD. Bis zum Ende der sechziger Jahre durchläuft die SPD eine Entwicklung, in deren Verlauf sie sich unter dem Einfluss Brandts mehr und mehr von der Nachkriegspartei Kurt Schumachers unterscheidet und zu einer »modernen Volkspartei« wird.

Einen weiteren Schwerpunkt der Dokumentenauswahl bildet die politische Karriere Willy Brandts nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie war von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Bei der Bundestagswahl im November 1972 führte Brandt seine Partei mit einem Ergbenis von 45,8% der abgegebenen Wählerstimmen zum besten Wahlergebnis in ihrer Geschichte und erreichte damit einen Höhepunkt seiner politischen Karriere.
Band 4 der Berliner Ausgabe zeichnet die einzelnen Stufen dieser Entwicklung nach und schlägt den Bogen von 1947 bis 1972, einem Zeitraum der für Brandt vor allem durch folgende Stationen gekennzeichnet war: Mitstreiter Ernst Reuters in Berlin, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Vertreter Berlins im Deutschen Bundestag, Präsident des Abgeordnetenhauses, Regierender Bürgermeister, Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, Parteivorsitzender der SPD, Außenminister und Vizekanzler der Großen Koalition und schließlich erster sozialdemokratischer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Daniela Münkel

geb.1962, Dr. phil., Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Universität Hannover. Veröffentlichungen u.a. zur NS-Agrargeschichte, Radiogeschichte im Nationalsozialismus und der DDR sowie zur Politik Willy Brandts.

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Willy Brandt

geb. 1913 in Lübeck, gest. 1992 in Unkel/Rhein, Nazigegner und Publizist im norwegischen und schwedischen Exil (1933–1947), Regierender Bürgermeister von Berlin (1957–1966), SPD-Vorsitzender (1964–1987), Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler(1966–1969), Bundeskanzler (1969–1974) und Präsident der Sozialistischen Internationale (1976–1992), Vorsitzender der Nord-Süd-Kommission (1977–1983), Träger des Friedensnobelpreises 1971.

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