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"Isay Rottenbergs Zigarrenfabrik" kommt auf die Bühne!

Mit „Isay Rottenbergs Zigarrenfabrik – Eine Döbelner Geschichte“ bringt ein außergewöhnliches Theaterprojekt ein bewegendes Kapitel lokaler Geschichte auf die Bühne. Im Mittelpunkt steht der niederländisch-jüdische Unternehmer Isay Rottenberg. Hella und Sandra Rottenberg haben die verborgene Geschichte ihres Großvaters in ihrem Buch "Isay Rottenbergs Zigarrenfabrik" aufgedeckt. Er kaufte 1932 die Deutschen Zigarrenwerke und betrieb sie mit Mut und Beharrlichkeit bis 1935, als er schließlich von den Nationalsozialisten enteignet und verhaftet wurde.

Gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine eindrucksvolle Inszenierung entstanden, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft. Auf Grundlage historischer Recherchen, persönlicher Familiengeschichten und intensiver Begegnungen wird jüdisches Leben in Döbeln sichtbar gemacht – und die Frage gestellt, wie wir heute erinnern wollen. In einem offenen, kreativen Prozess entwickelten die Teilnehmenden Spiel, Bühnenbild und Kostüme selbst. So entsteht ein Theaterabend, der nicht nur erzählt, sondern nahe geht.

Das Projekt findet im Rahmen des Jahres der Jüdischen Kultur in Sachsen „Tacheles“ statt und wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Es ist ein Kooperationsprojekt des Treibhaus e. V. mit dem Förderverein des Lessing-Gymnasiums Döbeln e. V. sowie der Fachstelle NS-Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Mittelsächsischen Theater.

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