Anna Maria Kellner / Uwe Optenhögel / Hans-Peter Bartels (Hg.)

Strategic Autonomy and the Defence of Europe

On the Road to a European Army?

ca. 550 Seiten
Broschur
ca. 24,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0498-3

Erscheinungstermin: März 2017

lieferbar im Mai

Waschzettel Cover

Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) bildet derzeit einen Schwerpunkt der europäischen Zusammenarbeit. Sie wird jedoch kontrovers diskutiert. Wie kann Europa die nötige strategische Autonomie erlangen, um besser seiner Rolle als geopolitischer Akteur gerecht zu werden? Unstrittig ist: Es braucht mehr Koordinierung (auch mit der NATO) und einen Ausbau der militärischen Fähigkeiten. Brauchen wir langfristig auch eine gemeinsame europäische Armee? Der vorliegende skizziert die Entstehung und Entwicklung der Grundidee und ordnet sie in die aktuellen Strategieprozesse der EU sowie ihrer einzelnen Mitgliedsstaaten ein.

 

Die sogenannte Flüchtlingskrise, zunehmende Instabilität der EU-Nachbarstaaten, wachsende Terrorgefahr, die Rolle Russlands und der NATO, der Ausgang der US-Wahlen und der Brexit – diese Themen bilden den Hintergrund der heutigen sicherheitspolitischen Debatten in Europa. Das Fern-ziel einer Europäischen Armee steht für die Entwicklungsperspektive einer schlagkräftigen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik als möglicher Pfeiler einer veränderten transatlanti-schen Sicherheitsarchitektur. Die Herausgeber gehen auf die derzeit politisch diskutierten Vorschläge zur Weiterentwicklung der GSVP ein und geben, basierend auf genauen Analysen der jewei-ligen Länder, konkrete Empfehlungen für das weitere Vorgehen.