Knud Andresen / Michaela Kuhnhenne / Jürgen Mittag / Stefan Müller (Hg.)

Repräsentationen der Arbeit

Bilder – Erzählungen – Darstellungen

Wie wird und wurde Arbeit in der Gesellschaft dargestellt und wahrgenommen? Als Quelle von Stolz und Zukunftsorientierung, aber auch als Ort des Elends, der körperlichen Anstrengung, der Unterordnung und Ausbeutung. Mit seinem interdisziplinären Ansatz lenkt dieser wissenschaftliche Sammelband den Blick auf Orte, Medien und Figuren der Darstellung von Arbeit.

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Christian Testorf

Ein heißes Eisen

Zur Entstehung des Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer von 1976

Helmut Schmidt nannte sie einen »Meilenstein«, der DGB-Vorsitzende Heinz-Oskar Vetter die größte Enttäuschung seiner Amtszeit. An der Mitbestimmung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Aufsichtsrat schieden und scheiden sich die Geister, hat sie ihre historischen Wurzeln doch in ganz unterschiedlichen Traditionen und Denkrichtungen. Die Kontroversen um die industriellen Beziehungen sind so aktuell wie nie: Neue Formen der Arbeit fordern die Mitbestimmung heraus.

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Lars Tschirschwitz

Kampf um Konsens

Intellektuelle in den Volksparteien der Bundesrepublik Deutschland

Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen – so wird der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt gerne zitiert. Wie politische Pragmatiker und Intellektuelle in CDU und SPD um die großen politischen Streitfragen seit den 1970ern rangen und wer oder was ein Parteiintellektueller ist, erzählt dieses Buch. Der »Kampf um Konsens« ist eine Vorgeschichte der politischen Gegenwart.

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Jan Kiepe

Für die Revolution auf die Schulbank

Eine alltagsgeschichtliche Studie über die SED-Funktionärsausbildung in Thüringen

Die hinter vorgehaltener Hand "rote Klöster" genannten Partei- und Kaderschulen der SED waren in der DDR mehr als nur Einrichtungen zur Indoktrination. Übersehen wird oft der Auftrag der Funktionärsausbildung für die Verwaltung der DDR: Die Absolventen sollten lernen, die marxistisch-leninistische Theorie in die politische Praxis umzusetzen und für die soziale Wirklichkeit fruchtbar zu machen.

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Andreas Marquet

Friedrich Wilhelm Wagner

1894–1971. Eine politische Biografie

Als 1894 geborenes Arbeiterkind überwand Friedrich Wilhelm Wagner die Schranken einer in Klassen gefangenen Gesellschaft. Er wurde Anwalt, sozialdemokratischer Politiker, überlebte den Nationalsozialismus im Exil, war einer der Väter des Grundgesetzes und trieb in der frühen Bundesrepublik die politische wie juristische Aufarbeitung der NS-Zeit voran.

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Peter Gohle

Von der SDP-Gründung zur gesamtdeutschen SPD

Die Sozialdemokratie in der DDR und die Deutsche Einheit 1989/90

Als am 7. Oktober 1989 im Gemeindehaus von Schwante bei Oranienburg die Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP) gegründet wurde, war dies nicht nur ein Akt der Institutionalisierung oppositioneller Bürgerbewegung: Die wieder gegründete Sozialdemokratie bedeutete einen bewussten und direkten Angriff auf den Machtanspruch der SED, der auf der Fiktion der »Einheit der Arbeiterklasse« fußte.

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Knud Andresen / Michaela Kuhnhenne / Jürgen Mittag / Johannes Platz (Hg.)

Der Betrieb als sozialer und politischer Ort

Studien zu Praktiken und Diskursen in den Arbeitswelten des 20. Jahrhunderts

Der Betrieb ist im 20. Jahrhundert ein Ort, an dem soziale und politische Veränderungen auf kleinstem Raum sichtbar werden. Die damit verbundenen innerbetrieblichen Konflikte hatten erhebliche Auswirkung auf die Handlungsfelder und Aktivitäten von Gewerkschaften. Die Gewerkschaftsgeschichte braucht deshalb einen Methodenpluralismus, der verschiedene Aspekte berücksichtigt: die gewerkschaftliche Organisation vor Ort, die praktische Arbeit der Akteure und gesellschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Diskurse im Betrieb.

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Simon Ebert

Wilhelm Sollmann

Sozialist – Demokrat – Weltbürger (1881–1951)

Der Sozialdemokrat, Reichstagsabgeordnete und Innenminister Wilhelm Sollmann stand auf dem reformistischen Flügel seiner Partei. In seiner Biographie von Simon Ebert spiegeln sich die großen Umbrüche der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, aber auch die Herausforderungen und Konflikte, denen die SPD sich vor und nach dem »Dritten Reich« stellen musste.

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Ernesto Harder

Vordenker der »ethischen Revolution«

Willi Eichler und das Godesberger Programm der SPD

Wer war Willi Eichler? Der »Cheftheoretiker« der deutschen Nachkriegssozialdemokratie stand als geistiger Vater hinter dem Godesberger Programm von 1959, mit dem aus der marxistischen »Klassenpartei« SPD die »Volkspartei« SPD wurde.

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Werner Daum / Wolfgang Kruse / Eva Ochs / Arthur Schlegelmilch (Hg.)

Politische Bewegung und Symbolische Ordnung

Hagener Studien zur Politischen Kulturgeschichte
Festschrift für Peter Brandt

Dieser Band behandelt die Themengebiete »Politische Semantik und Symbolik«, »Erinnerungskultur«, »Verfassungskultur« und »Kultur politisch-sozialer Bewegungen«. Es sind aktuelle Forschungsbeiträge zur Politischen Kulturgeschichte, die sich kulturelle Sinnzusammenhänge und ihre vielfältigen Ausdrucksformen im Kontext politischer Strukturen, Deutungsmuster, Bewegungen und Handlungsformen zum Gegenstand genommen haben.

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