Frank Fehlberg
Protestantismus und Nationaler Sozialismus
Liberale Theologie und politisches Denken um Friedrich Naumann
Um 1900 wurde er von politisierten evangelischen Theologen als Dritter Weg zwischen Manchester-Kapitalismus und Kommunismus gepriesen: der »Nationale Sozialismus auf christlicher Grundlage«.
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Michael Herkendell
Deutschland: Zivil- oder Friedensmacht?
Außen- und sicherheitspolitische Orientierung der SPD im Wandel (1982–2007)
»Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.« Der berühmte Satz des damaligen Bundesverteidigungsministers Peter Struck im Dezember 2002 war Ausdruck eines neuen außen- und sicherheitspolitischen Selbstverständnisses der SPD. Der Weg dorthin war schwierig. Denn für die meisten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten waren Auslandseinsätze der Bundeswehr noch Anfang der 1990er-Jahre unvorstellbar.
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Sebastian Nawrat
Agenda 2010 - ein Überraschungscoup?
Kontinuität und Wandel in den wirtschafts- und sozialpolitischen Programmdebatten der SPD seit 1982
Die Agenda 2010 gilt als Überraschungscoup. Doch der Band zeigt, dass sich die Programmdebatten der SPD seit den 1990er-Jahren in vielen kleinen Schritten dem marktliberalen Zeitgeist annäherten.
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David Gilgen / Christopher Kopper / Andreas Leutzsch
Deutschland als Modell?
Rheinischer Kapitalismus und Globalisierung seit dem 19. Jahrhundert
Nach dem Scheitern des Neoliberalismus gilt der »Rheinische Kapitalismus« wieder als Modell für die Wirtschaftsordnung der Gegenwart und Zukunft. Schon vor über 100 Jahren gab er tragfähige Antworten auf den fortschreitenden Globalisierungsprozess. Namhafte Historiker, darunter Jürgen Kocka, Volker Berghahn und Thomas Welskopp, ergründen diese Erfolgsgeschichte. Ihre Erkenntnisse sind von verblüffender Aktualität.
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Ulrich Becker / Hans Günter Hockerts / Klaus Tenfelde (Hg.)
Sozialstaat Deutschland
Geschichte und Gegenwart
Der deutsche Sozialstaat gilt als Erfolgsmodell. Doch er steht auch vor großen Herausforderungen. Der Band behandelt seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven vom Kaiserreich bis zur Europäischen Union.
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Nikolaus Buschmann / Ute Planert (Hg.)
Vom Wandel eines Ideals
Bildung, Universität und Gesellschaft in Deutschland
Die Probleme des heutigen Bildungssystems wurzeln in den Klassengegensätzen des Kaiserreichs. So lautet die provokante These dieses Buchs, das dem derzeit kontrovers diskutierten Thema Bildung historische Tiefenschärfe verleiht.
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Sonja Profittlich
Mehr Mündigkeit wagen
Gerhard Jahn (1927–1998)
Justizreformer der sozial-liberalen Koalitionan
Gerhard Jahn, Sohn der Jüdin Lilli Jahn, die von den Nazis in Auschwitz ermordet wurde, war Justizminister der Regierung Brandt und einer der bedeutendsten sozialdemokratischen Rechtspolitiker der Bundesrepublik Deutschland. Die von ihm durchgesetzten Reformen des § 218 und des Eherechts bildeten ein Kernstück der sozial-liberalen Reformpolitik.
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Ursula Bitzegeio / Anja Kruke / Meik Woyke (Hg.)
Solidargemeinschaft und Erinnerungskultur im 20. Jahrhundert
Beiträge zu Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik
Die Beiträge dieses Bandes beleuchten Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik im 20. Jahrhundert. Sie erschließen Themenfelder, entlang derer sich Solidarität, Solidargemeinschaft und die Topografie gruppenspezifischer Erinnerung untersuchen lassen, und eröffnen mit kulturwissenschaftlich relevanten Fragestellungen der historischen Sozialforschung neue Perspektiven.
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Ursula Bitzegeio
Über Partei- und Landesgrenzen hinaus
Hans Gottfurcht (1896-1982) und die gewerkschaftliche Organisation da Angestellten
Der Gewerkschaftsführer Hans Gottfurcht engagierte sich fast 70 Jahre lang für die freie Angestelltenbewegung. In seinem Leben spiegeln sich die zentralen Probleme und Konflikte der Gewerkschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts: das erbitterte Tauziehen zwischen »rechts« und »links« in der Weimarer Republik, der Streit um die richtige Strategie gegen den Nationalsozialismus, die politische Emigration und der gewerkschaftliche Neubeginn nach 1945.
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Arthur Schlegelmilch
Die Alternative des monarchischen Konstitutionalismus
Eine Neuinterpretation der deutschen und österreichischen Verfassungsgeschichte des 19. Jahrhunderts
Der Autor liefert eine Neuinterpretation des mitteleuropäischen Konstitutionalismus im 19. Jahrhundert und korrigiert die gängige Ansicht, dass die konstitutionelle Monarchie nur ein Übergangsphänomen zwischen Absolutismus und Parlamentarismus gewesen sei.
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