Andreas Zick / Beate Küpper / Wilhelm Berghan (Hg.)

Verlorene Mitte - Feindselige Zustände

Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2018/19

332 Seiten
Broschur
14,90 Euro
ISBN 978-3-8012-0544-7

Erscheinungstermin: April 2019

lieferbar

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Polarisierungen haben die Mitte der Gesellschaft erreicht und sie beeinflusst. In Teilen geht die herkömmliche Mitte verloren. Die Menschen wenden sich einer vermeintlich neuen, radikalen Mitte zu, die ihren Zusammenhalt aus der Abwertung von anderen schöpft. Das untersucht die aktuelle "Mitte-Studie" der Friedrich-Ebert-Stiftung anhand einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage vom Herbst 2018. Die Autorinnen und Autoren analysieren die politischen und sozialen Einstellungen der Bundesbürgerinnen und -bürger und prüfen, wie fragil und gespalten die gesellschaftliche Mitte, die stets als Garant für Stabilität und feste Normen galt, heute ist.

 

Rechtsextreme Gruppen treten öffentlichkeitswirksam an der Seite »normaler« Bürgerinnen und Bürger auf, rechtspopulistische Forderungen und Diskurse erhalten scheinbar immer mehr Raum in Politik und Debatte. Wie weit sind rechtsextreme, rechtspopulistische und menschenfeindliche Einstellungen in die Mitte der Gesellschaft eingedrungen? Haben Polarisierungen und Konflikte die Norm von der Gleichwertigkeit aller Gruppen verschoben? Ist die demokratische Mitte geschrumpft oder verloren? Antworten gibt die neue »Mitte-Studie«, die seit 2002 antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung untersucht.
Mit Beiträgen von Wilhelm Berghan, Frank Faulbaum, Alexander Häusler, Daniela Krause, Beate Küpper, Pia Lamberty, Nico Mokros, Jonas H. Rees, Franziska Schröter und Andreas Zick.

Weitere Informationen sowie Auszüge aus der Mitte-Studie finden Sie hier.

Pressestimmen

Tagesschau am 2.5.2019

Zeit online am 1.5.2019

ZDF am 25.4.2019

Deutsche Welle am 25.4.2019

Süddeutsche Zeitung am 25.4.2019