Ursula Bitzegeio

geb. 1972, Dr. phil., Politikwissenschaftlerin, Referentin für die Promotionsförderung in der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Philipp Adorf / Ursula Bitzegeio / Frank Decker (Hg.)

Ausstieg, Souveränität, Isolation

Der Brexit und seine Folgen für die Zukunft Europas

Der EU-Austritt Großbritanniens ist weniger die Konsequenz des antieuropäischen britischen Sonderwegs, sondern vor allem ein Zeichen für die heutige Anfälligkeit westlicher Demokratien für rechtspopulistische Agitation. Die in diesem Band versammelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten die Strategien der »Brexitiers« heraus, ihre Semantik, ihre Propaganda und deren politische Folgen. Und sie wagen einen Blick in die Zukunft des europäischen Integrationsprojekts.

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Ursula Bitzegeio / Frank Decker / Sandra Fischer / Thorsten Stolzenberg (Hg.)

Flucht, Transit, Asyl

Interdisziplinäre Perspektiven auf ein europäisches Versprechen

Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen europäischer Sicherheits-, Grenz- und Integrationspolitiken und welche gemeinsamen Vorschläge für Krisenlösungen gibt es? Nothilfe für Flüchtlinge, Asylrecht und Einwanderung – bei diesen Themen zeigen sich tiefe Gräben zwischen den europäischen »Partnern«. Dabei wird die politische Auseinandersetzung innerhalb der EU nicht nur von Sachzwängen bestimmt: Islamskeptische Argumente gegen Migration verweisen auf kulturell bedingte Differenzen, die für die spezifische Auslegung von Fragen des Asyl- und Völkerrechts an Bedeutung gewinnen.

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Ursula Bitzegeio / Jürgen Mittag / Lars Winterberg (Hg.)

Der politische Mensch

Akteure gesellschaftlicher Partizipation im Übergang zum 21. Jahrhundert

Das Vertrauen in Kompetenz, Verantwortung und Integrität der »politischen Prominenz« in Europa gilt als beschädigt. Der »Wutbürger« nimmt die Dinge selbst in die Hand, demonstriert montags, besetzt Parks und kapert Internetseiten. Die gesellschaftlichen Proteste der letzten Zeit haben in Europa eine Diskussion über neue Varianten der Bürgerbeteiligung ausgelöst und lassen traditionelle Formen politischen Engagements in Vereinen, Verbänden, Parteien und Gewerkschaften in einem neuen Licht erscheinen.

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Knud Andresen / Ursula Bitzegeio / Jürgen Mittag (Hg.)

Nach dem Strukturbruch?

Kontinuität und Wandel von Arbeitbeziehungen und Arbeitswelt(en) seit den 1970er-Jahren

Dieser Band behandelt die Veränderungen der Arbeitsbeziehungen und Arbeitswelt in den letzten vier Jahrzehnten. Er geht von der bekannten These aus, dass in den frühen 1970er-Jahren ein tiefer gesellschafts- und sozialpolitischer »Strukturbruch« stattgefunden hat.

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Ursula Bitzegeio / Anja Kruke / Meik Woyke (Hg.)

Solidargemeinschaft und Erinnerungskultur im 20. Jahrhundert

Beiträge zu Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik

Die Beiträge dieses Bandes beleuchten Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik im 20. Jahrhundert. Sie erschließen Themenfelder, entlang derer sich Solidarität, Solidargemeinschaft und die Topografie gruppenspezifischer Erinnerung untersuchen lassen, und eröffnen mit kulturwissenschaftlich relevanten Fragestellungen der historischen Sozialforschung neue Perspektiven.

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Ursula Bitzegeio

Über Partei- und Landesgrenzen hinaus

Hans Gottfurcht (1896-1982) und die gewerkschaftliche Organisation der Angestellten

Der Gewerkschaftsführer Hans Gottfurcht engagierte sich fast 70 Jahre lang für die freie Angestelltenbewegung. In seinem Leben spiegeln sich die zentralen Probleme und Konflikte der Gewerkschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts: das erbitterte Tauziehen zwischen »rechts« und »links« in der Weimarer Republik, der Streit um die richtige Strategie gegen den Nationalsozialismus, die politische Emigration und der gewerkschaftliche Neubeginn nach 1945.

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