Meik Woyke

geb. 1972, Dr. phil., 2009-2016 Schriftleiter, anschließend Herausgeber des Archivs für Sozialgeschichte, seit 2012 Leiter des Referats »Public History« im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln.

Benedikt Brunner / Thomas Großbölting / Klaus Große Kracht / Meik Woyke (Hg.)

»Sagen, was ist«

Walter Dirks in den intellektuellen und politischen Konstellationen Deutschlands und Europas

Walter Dirks (1901–1991) war als linkskatholischer Publizist und Intellektueller ein präziser Beobachter und scharfzüngiger Kommentator, der jenseits der sich im 20. Jahrhundert weiter verfestigenden Trennlinien der weltanschaulichen, politischen und religiösen Lager in Deutschland agierte. Zeitlebens beanspruchte er für sich, gleichermaßen ein gläubiger Katholik und überzeugter Sozialist zu sein.

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Ute Planert / Dietmar Süß / Meik Woyke (Hg.)

sterben, töten, gedenken

Zur Sozialgeschichte des Todes

»Gestorben wird immer« heißt es in der Fernsehserie »Six Feet Under« über ein Bestattungsunternehmen in Los Angeles, deren Folgen nie allein vom Sterben, sondern immer auch über die Trauer, den Verlust und die Bewältigungsstrategien der Lebenden erzählen. Historiker und Kulturwissenschaftler diskutieren mit neuen Perspektiven die alte Frage, ob moderne Gesellschaften den Tod verdrängen oder sich vielmehr eine Enttabuisierung des Sterbens feststellen lässt.

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Band 56 (2016)

Sozialgeschichte des Kapitalismus

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von: Beatrix Bouvier, Anja Kruke, Philipp Kufferath (geschäftsführend), Friedrich Lenger, Ute Planert, Dietmar Süß, Meik Woyke und Benjamin Ziemann.

Seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise von 2008 ist der Kapitalismus wieder in aller Munde. In Krisenzeiten treten globale Abhängigkeiten deutlicher hervor, soziale Ungleichkeit wird als Problem erfahrbar. Leistung, Effizienz und Innovation, Prinzipien kapitalistischen Wirtschaftens, dringen in alle Lebensbereiche vor. Auch für die Geschichtswissenschaft rücken grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erneut in den Fokus.

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Meik Woyke (Hg.)

Wandel des Politischen

Die Bundesrepublik Deutschland während der 1980er Jahre

Für die Spätphase der 'alten' Bundesrepublik, die 1980er Jahre, existieren verschiedene Umschreibungen: »Abschied vom Provisorium«, »Risikogesellschaft«, andere diagnostizierten sogar den Beginn der »Postmoderne«. Auf jeden Fall handelte es sich um eine Phase des beschleunigten politischen, sozioökonomischen und kulturellen Wandels. Etablierte Normen und Deutungsmuster wurden infrage gestellt.

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Willy Brandt / Helmut Schmidt

Partner und Rivalen

Der Briefwechsel (1958–1992)

Herausgegeben und eingeleitet von Meik Woyke

Das Verhältnis von Brandt und Schmidt gilt als kompliziert und schwierig, weil ihre Sozialisation, ihr Politikstil und Politikverständnis sich deutlich unterschieden. Dennoch verband die beiden führenden Sozialdemokraten neben ihrer Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft, deren Höhen und Tiefen sich in ihrem Briefwechsel facettenreich widerspiegeln.

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Anja Kruke / Meik Woyke (Hg.)

Deutsche Sozialdemokratie in Bewegung

1848 – 1863 – 2013

Der ergänzende Begleitband
zur Ausstellung »150 Jahre SPD«

Text-Bild-Band mit zahlreichen Farb- und Schwarzweißfotografien, Illustrationen und Plakaten aus 150 Jahren deutscher sozialdemokratischer Geschichte.

Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu der Ostpolitik Willy Brandts und dem Atomausstieg der heutigen SPD:
Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Zunächst soziale Bewegung, dann auch Partei, erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Dabei blieb sie ihren Grundwerten trotz zahlreicher Krisen, Niederlagen und Kompromisse im Wandel treu.

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Ursula Bitzegeio / Anja Kruke / Meik Woyke (Hg.)

Solidargemeinschaft und Erinnerungskultur im 20. Jahrhundert

Beiträge zu Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik

Die Beiträge dieses Bandes beleuchten Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik im 20. Jahrhundert. Sie erschließen Themenfelder, entlang derer sich Solidarität, Solidargemeinschaft und die Topografie gruppenspezifischer Erinnerung untersuchen lassen, und eröffnen mit kulturwissenschaftlich relevanten Fragestellungen der historischen Sozialforschung neue Perspektiven.

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Meik Woyke

Albert Schulz (1895-1974)

Ein sozialdemokratischer Regionalpolitiker

Albert Schulz war in fünf verschiedenen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts und drei norddeutschen Ländern für die Sozialdemokratie tätig. Mit ihm gerät ein wichtiger Funktionär aus der zweiten Reihe in den Blick. Sein Leben war typisch für die Prägungen und politischen Optionen einer bestimmten Führungsgeneration in der Arbeiterbewegung.

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