Willy Brandt

geb. 1913 in Lübeck, gest. 1992 in Unkel/Rhein, Nazigegner und Publizist im norwegischen und schwedischen Exil (1933–1947), Regierender Bürgermeister von Berlin (1957–1966), SPD-Vorsitzender (1964–1987), Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler(1966–1969), Bundeskanzler (1969–1974) und Präsident der Sozialistischen Internationale (1976–1992), Vorsitzender der Nord-Süd-Kommission (1977–1983), Träger des Friedensnobelpreises 1971.

Willy Brandt

Die Kriegsziele der Großmächte
und das neue Europa

Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Einhart Lorenz

Willy Brandts erstes Buch, auf Norwegisch geschrieben, konnte wegen der Kriegsereignisse nie erscheinen. Es sollte am 9. April 1940 ausgeliefert werden – dem Tag der Invasion der Deutschen in Norwegen. Die Gestapo setzte den Titel auf die Liste der verbotenen Bücher, beschlagnahmte und vernichtete es. Heute existieren nur noch wenige Originalexemplare. Erstmals erscheint es nun ungekürzt in deutscher Sprache.

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Willy Brandt

Berliner Ausgabe

Herausgegeben für die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung von Helga Grebing, Gregor Schöllgen und Heinrich August Winkler

Mit dem zehnten und letzten Band hat die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung (Berlin) 2009 ein ehrgeiziges Projekt abgeschlossen: die Edition »Willy Brandt – Berliner Ausgabe«. Die Berliner Ausgabe schafft dem historisch-politisch interessierten Leser Zugang zu Willy Brandts Leben und Politik sowie zu wesentlichen Abschnitten der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Edition wertet den schriftlichen Nachlass des ehemaligen Bundeskanzlers und SPD-Vorsitzenden aus – darunter Briefe, Notizen, Interviews, Tagebuchaufzeichnungen, Redemanuskripte und Memoranden Brandts.

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Willy Brandt / Helmut Schmidt

Partner und Rivalen

Der Briefwechsel (1958–1992)

Herausgegeben und eingeleitet von Meik Woyke

Das Verhältnis von Brandt und Schmidt gilt als kompliziert und schwierig, weil ihre Sozialisation, ihr Politikstil und Politikverständnis sich deutlich unterschieden. Dennoch verband die beiden führenden Sozialdemokraten neben ihrer Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft, deren Höhen und Tiefen sich in ihrem Briefwechsel facettenreich widerspiegeln.

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Willy Brandt

»Im Zweifel für die Freiheit«

Reden zur sozialdemokratischen und deutschen Geschichte

Herausgegeben und eingeleitet von Klaus Schönhoven

Brandts Reden zur sozialdemokratischen und deutschen Geschichte sind sehr persönliche Beiträge zur Aufklärung der Vergangenheit und eröffnen neue Einblicke in sein Denken.

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Willy Brandt

Berliner Ausgabe

10-bändige Gesamtausgabe in einer Kassette

Herausgegeben für die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung von Helga Grebing, Gregor Schöllgen und Heinrich August Winkler

Mit dem zehnten und letzten Band hat die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung (Berlin) 2009 ein ehrgeiziges Projekt abgeschlossen: die Edition »Willy Brandt – Berliner Ausgabe«. Die Berliner Ausgabe schafft dem historisch-politisch interessierten Leser Zugang zu Willy Brandts Leben und Politik sowie zu wesentlichen Abschnitten der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Edition wertet den schriftlichen Nachlass des ehemaligen Bundeskanzlers und SPD-Vorsitzenden aus – darunter Briefe, Notizen, Interviews, Tagebuchaufzeichnungen, Redemanuskripte und Memoranden Brandts.

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Willy Brandt

Verbrecher und andere Deutsche

Ein Bericht aus Deutschland 1946

Bearbeitet von Einhart Lorenz

Brandts Bericht über den Nürnberger Prozess ist eine Verteidigungsschrift für die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen die Vorurteile des Auslands, alle Deutschen seien Nazis. Brandt beschreibt voller Mitgefühl das Leben der Deutschen im harten Winter 1945/46, ihre Zukunftshoffnungen und ihre Visionen. »Forbrytere og andre tyskere« erschien 1946 in Oslo und Stockholm und liegt nun erstmals in deutscher Sprache vor.

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Willy Brandt

Gemeinsame Sicherheit

Internationale Beziehungen und deutsche Frage 1982-1992

Bearbeitet von Uwe Mai, Bernd Rother und Wolfgang Schmidt

Bislang unveröffentlichte Dokumente geben profunde Einblicke in das letzte Lebensjahrzehnt Willy Brandts, seinen Einsatz für den Frieden, sein Engagement für das Zusammenwachsen Europas und sein Mitwirken an der Vereinigung Deutschlands.

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Willy Brandt

Über Europa hinaus

Dritte Welt und Sozialistische Internationale

Bearbeitet von Bernd Rother und Wolfgang Schmidt

In 116 Dokumenten zeigt dieser achte Band der Berliner Ausgabe das breite Spektrum internationaler Themen auf, mit denen sich Willy Brandt als Präsident der Sozialistischen Internationale und als Vorsitzender der Nord-Süd-Kommission von Mitte der 1970er Jahre bis zu seinem Tod 1992 befasste.

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Willy Brandt

Ein Volk der guten Nachbarn

Außen- und Deutschlandpolitik 1966-1974

Bearbeitet von Frank Fischer

Der sechste Band der Berliner Ausgabe dokumentiert die Außen-, Europa- und Deutschlandpolitik Willy Brandts von 1966 bis 1974. Bereits als Außenminister der Großen Koalition setzte er neue Akzente – den Durchbruch aber erzielte Brandt als Bundeskanzler: Mit seiner Neuen Ostpolitik, für die er im Oktober 1971 den Friedensnobelpreis erhielt, verlieh er der internationalen Entspannung entscheidende Impulse.

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Willy Brandt

Berlin bleibt frei

Politik in und für Berlin 1947––1966

Bearbeitet von Siegfried Heimann

Fast 20 Jahre lang, von 1947 bis 1966, lebte Willy Brandt in Berlin und kämpfte für die Freiheit und Lebensfähigkeit dieser Stadt. Er bestand die historischen Herausforderungen der Berlin-Krise und des Mauerbaus. Seine Politik, mit Mut, Tatkraft und Besonnenheit unter ungünstigsten Voraussetzungen das Mögliche zu realisieren, machte ihn über Berlin hinaus bekannt und populär.

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Willy Brandt

... was zusammengehört

Über Deutschland

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Willy Brandt

Die Entspannung unzerstörbar machen

Internationale Beziehungen und deutsche Frage 1974-1982

Bearbeitet von Frank Fischer

Dem Rücktritt Willy Brandts als Bundeskanzler im Mai 1974 folgte ein verblüffendes Comeback des international hoch angesehenen Staatsmannes. Der Band dokumentiert für die Jahre 1974–1982 das Bemühen Brandts, die Entspannungspolitik während einer Phase zunehmender Spannungen in der Weltpolitik »unzerstörbar« zu machen.

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Willy Brandt

Mehr Demokratie wagen

Innen- und Gesellschaftspolitik 1966-1974

Bearbeitet von Wolther von Kieseritzky

Willy Brandts Regierungsjahre bilden eine Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik. Kein anderer Zeitabschnitt wird derzeit so heftig debattiert wie das Jahrzehnt von Mitte der 60er bis Mitte der 70er Jahre. Sind diese Jahre gleichbedeutend mit einer »Umgründung« von Staat und Gesellschaft? Und was bedeutet der vielzitierte Ausspruch aus der Regierungserklärung Brandts von 1969: »Wir wollen mehr Demokratie wagen«?

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Willy Brandt

Die Partei der Freiheit

Willy Brandt und die SPD 1972-1992

Bearbeitet von Karsten Rudolph

Für Willy Brandt war die SPD die »Partei der Freiheit«. Seine Reden, Aufsätze und Briefe zeigen einen modernen Parteiführer, dem das Befehlen fremd war. Für ihn gehörte die argumentative Auseinandersetzung zur linken Volkspartei wie die »Luft zum Atmen«.

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Willy Brandt

Auf dem Weg nach vorn

Willy Brandt und die SPD 1947-1972

Bearbeitet von Daniela Münkel

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht Willy Brandts politischer Aufstieg zwischen 1947 und 1972 und sein bedeutender Beitrag zur Erneuerung und Modernisierung der SPD. Bis zum Ende der sechziger Jahre durchläuft die SPD eine Entwicklung, in deren Verlauf sie sich unter dem Einfluss Brandts mehr und mehr von der Nachkriegspartei Kurt Schumachers unterscheidet und zu einer »modernen Volkspartei« wird.

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Willy Brandt

Zwei Vaterländer

Deutsch-Norweger im schwedischen Exil - Rückkehr nach Deutschland
1940-1947

Bearbeitet von Einhart Lorenz

Seit 1933 lebte Willy Brandt als politischer Flüchtling zunächst in Oslo, wo er als politischer Journalist und Publizist tätig war. Nach dem Überfall deutscher Truppen auf Norwegen im April 1940 verließ er seine neue Heimat und suchte – wie viele Norweger mit ihm – Zuflucht im neutralen Schweden.

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Willy Brandt

Hitler ist nicht Deutschland

Jugend in Lübeck - Exil in Norwegen 1928–1940

Bearbeitet von Einhart Lorenz

Die Exiljahre Willy Brandts waren Gegenstand zahlloser Spekulationen und Verunglimpfungen. Dieser erste Band der Berliner Ausgabe dokumentiert anhand zahlreicher bisher unveröffentlichter Texte, was Brandt während seines Exils in Norwegen getan, gedacht und geschrieben hat, und zeigt, was er in diesen Jahren lernte und wie er sich vom unbekannten Jugendlichen zu einem in breiten Kreisen respektierten jungen Exilpolitiker entwickelte.

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