Dieter Schenk

geb. 1937, bis 1989 Kriminaldirektor in der Stabsstelle Interpol des Bundeskriminalamts (BKA), seit 1993 NS-Forschung mit dem Schwerpunkt Polen und seit 1998 Honorarprofessor der Universität Lodz mit einem Lehrauftrag für die Geschichte des Nationalsozialismus, Ehrenbürger der Stadt Danzig. Träger des Fritz-Bauer-Preises der Humanistischen Union. Träger des polnischen Ehrenpreises "Kustos des Nationalen Gedenkens"/„Kustosz Pamięci Narodowej”.

Dieter Schenk

BKA

Polizeihilfe für Folterregime

Deutsche Polizeihilfe macht die Schergen von Folterpolizeien vieler Staaten noch effizienter. Mindestens 109 Interpol-Staaten, mit denen das BKA kooperiert, lassen Menschen foltern und misshandeln. Ausbildungs- und Ausstattungshilfe leisten auch Bundespolizei, Landespolizei, BND, Bundesamt für Verfassungsschutz, Zoll, Bundeswehr, Militärischer Abschirmdienst und neuerdings zivile Sicherheitsinstitutionen.

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Dieter Schenk

Der Lemberger Professorenmord

und der Holocaust in Ostgalizien

Der nationalsozialistische Völkermord in Ostgalizien begann 1941 mit dem Mord an 25 polnischen Professoren in Lemberg. Jedes polnische Geschichtsbuch erwähnt dieses Verbrechen als Beispiel für die Skrupellosigkeit und Brutalität der Nationalsozialisten. In der Bundesrepublik ist es hingegen weitgehend unbekannt. Die Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaft Hamburg wurden sogar mehrfach eingestellt. Hinter ihren Bemühungen ist kein ernster Aufklärungswille erkennbar.

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Dieter Schenk

Hitlers Mann in Danzig

Gauleiter Forster und die NS-Verbrechen in Danzig-Westpreußen

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