Birgit Lahann

geb. 1940, Journalistin und Autorin in Hamburg, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften, arbeitete u.a. mit Peter Zadek, war Reporterin beim Südwestfunk Baden-Baden und 25 Jahre Autorin beim STERN. Sie erhielt den Theodor-Wolff-, den Emma- und den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Bei Dietz erschienen: „»Wir sind durchs Rote Meer gekommen, wir werden auch durch die braune Scheiße kommen« Schriftsteller in Zeiten des Faschismus“ (2018), „Nietzsche. Ich bin Dynamit“ (2017), „Peter Weiss. Der heimatlose Weltbürger“ (2016) und „Hochhuth. Der Störenfried“ (2016)

Birgit Lahann

Als endete an der Grenze die Welt

Nach der Wende – Geschichten einer untergegangenen Gesellschaft

Gleich nach dem Mauerfall ging STERN-Autorin Birgit Lahann in die DDR – für sie als Westdeutsche ein »Land mit sieben Siegeln«. Begleitet von den Fotografinnen Ute Mahler und Karin Rocholl traf sie Heiner Müller, Ulrich Mühe, Friedrich Schorlemmer, Tamara Danz, Kurt Böwe, Gregor Gysi, Sascha Anderson, Eva-Maria Hagen, Wolf Biermann, Jürgen Fuchs oder Thomas Brussig und viele andere mehr. Und die Reise ging noch 30 Jahre weiter…

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Birgit Lahann

»Wir sind durchs Rote Meer gekommen, wir werden auch durch die braune Scheiße kommen«

Schriftsteller in Zeiten des Faschismus

Gibt es heutige Parallelen zum aufkommenden Faschismus zwischen 1918 und 1933? Welche Debatten führten Schriftsteller und Intellektuelle in diesen Jahren? Birgit Lahann schreibt eine Anatomie der deutschen Literaturelite, die sich im Strudel von Erstem Weltkrieg, Antidemokraten und Nazibarbarei entscheiden musste, wo sie stehen will. Sie erzählt vom Aufstieg der braunen Machthaber, vom Vorspiel zur Emigration, vom Exodus des deutschen Geistes und von dessen Verführbarkeit im Angesicht Hitlers.

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Birgit Lahann (Text) /
Ute Mahler (Fotografien)

Nietzsche

Ich bin Dynamit

»Nietzsche« ist ein hinreißendes Text-Bild-Porträt des deutschen Sprachkünstlers, Lyrikers, Aphoristikers und Philosophen, der mit seinem »Zarathustra« unsterblich wurde, ein glühender Europäer war, sich vor Frauen ein bisschen fürchtete, für sein Idol Richard Wagner »Die Geburt der Tragödie« schrieb und mit 44 Jahren wahnsinnig wurde.

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Birgit Lahann

Peter Weiss

Der heimatlose Weltbürger

Peter Weiss, Maler, Filmemacher, Dramatiker und Autor des Jahrhundertromans »Die Ästhetik des Widerstands« wäre am 8. November 2016 100 Jahre alt geworden. Birgit Lahann hat ein ergreifendes Portrait dieses großen Erzählers geschrieben, der als Jude eine Odyssee durch Europa machte, um der Schreckensortschaft zu entfliehen, »für die ich bestimmt war und der ich entkam« - Auschwitz.

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Birgit Lahann

Hochhuth - Der Störenfried

mit Fotografien von Karin Rocholl

Rolf Hochhuth, der Autor des »Stellvertreters«, ist am 13. Mai 2020 im Alter von 89 Jahren gestorben. Birgit Lahann hat wenige Jahre vor seinem Tod die erste Biografie über diesen großen politischen Dramatiker und Schriftsteller geschrieben, mit allem Witz und Wahnsinn, die sein Leben kennzeichnen. Sie erfuhr alles über die Abgründe, die seine Stücke erhellen, über den Irrsinn deutscher Zeitläufte, gegen die er loszog, über Freund und Feind und seine Frauen, für ihn das fünfte Element, über seine manische Kampfeslust und darüber, woher Mut und Kraft kommen, sich zügellos einer Wahrheit zu verschreiben.

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Birgit Lahann

Am Todespunkt

18 berühmte Dichter und Maler, die sich das Leben nahmen

Selbstmord ist ein gesellschaftliches Tabu, obwohl sich weltweit jedes Jahr Millionen Menschen das Leben nehmen. In 18 biografischen Porträts berühmter Selbstmörderinnen und Selbstmörder hat Birgit Lahann den Weg in das unaufhaltbare Ende ergründet und nachgezeichnet. Es sind geheimnisvolle, spannende und spektakuläre Geschichten, die von Ängsten, Liebe, Todessehnsucht, aber auch von den oft grausamen politischen Zeitumständen des 20. Jahrhunderts handeln.

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