Sebastian Nawrat

Agenda 2010 - ein Überraschungscoup?

Kontinuität und Wandel in den wirtschafts- und sozialpolitischen Programmdebatten der SPD seit 1982

Reihe Politik- und Gesellschaftsgeschichte, Band 91

320 Seiten
Hardcover
32,00 Euro
ISBN 978-3-8012-4207-7

Erscheinungstermin: September 2012

lieferbar

Waschzettel Cover Leseprobe

Die Agenda 2010 gilt als Überraschungscoup. Doch der Band zeigt, dass sich die Programmdebatten der SPD seit den 1990er-Jahren in vielen kleinen Schritten dem marktliberalen Zeitgeist annäherten.

 

Wie kam es zur Agenda 2010? Der Verfasser untersucht die wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten der SPD seit 1982 und die sukzessive Vorbereitung der Agenda über fast drei Jahrzehnte: Globalisierung und internationale Standortdebatte, Wiedervereinigung und Privatisierungen, demographischer Wandel und Fiskalisierung der Sozialstaatsdiskussion, ein Dritter Weg der europäischen Sozialdemokratie. Die eisern marktliberale Grundstimmung bei Ökonomen, Journalisten und in der Politik fand schließlich auch in den wirtschaftspolitischen Programmaussagen der SPD ihren Niederschlag.

Pressestimmen

In einer Sammelrezension von Büchern zur Sozialdemokratischen Geschichte glaubt Dietmar Süß, das Buch könnte manche SozialdemokratIn besonders im Wahljahr 2013 »an die Suche nach der "sozialdemokratischen Identität erinnern«.
Den kostenpflichtigen Artikel aus der SZ vom 31.Dezember 2012 gibt es auf sueddeutsche.de

Rezension von Julia Kiesow (M.A.) auf
www.pw-portal.de - Portal für Politikwissenschaft,
13. Dezember 2012

Rezension von Dominik Geppert in der FAZ, 3.3.2013