Titel
Buch-Cover von »Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände«

Andreas Zick / Beate Küpper / Daniela Krause

Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände

Rechtextreme Einstellungen in Deutschland 2016

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer

Buch

240 Seiten
Broschur
12,90 Euro
ISBN 978-3-8012-0488-4

Erscheinungstermin: November 2016

vergriffen, ist in Neuauflage unter dem gleichen Titel erhältlich.

Sind rechtsextreme Orientierungen wieder angestiegen? Wie weit reichen sie in die Mitte der Gesellschaft? Richtet sich Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vor allem gegen Asylsuchende oder auch gegen andere (schwache) Gruppen? Wird die Gesellschaft von Demokratiezweifeln gespalten? Antworten gibt die aktuelle »Mitte-Studie« der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit weiteren Beiträgen von Beate Küpper, Daniela Krause, Anna Klein, Andreas Hövermann u.a.

Die Leitbilder, an denen sich Menschen im Jahr 2016 orientieren, klaffen immer weiter auseinander. Hass, Abschottung und Gewalt stehen Solidarität und zivilgesellschaftlichem Engagement für die Integration von Geflüchteten und Asylsuchenden gegenüber. Teile der Mitte haben sich radikalisiert, sind gewaltbereit und äußern unverhohlen rechtsextreme Meinungen. Zum sechsten Mal hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine repräsentative Erhebung als Grundlage für ihre »Mitte-Studie« durchführen lassen. Wissenschaftlicher Partner ist wie 2014 das Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld. Schwerpunkte diesmal sind die Wahrnehmung von Flucht und Migration, Gewaltbilligung und -bereitschaft, rechtspopulistische Einstellungen, die Akzeptanz oder Zurückweisung kultureller Vielfalt sowie das Ausmaß von Demokratiemisstrauen. Neben der langfristigen Entwicklung rechtsextremer Einstellungen wird auch Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Langzeitvergleich abgebildet.

Ralf Melzer

geb. 1967, Dr. phil., Leiter des Projekts Gegen Rechtsextremismus im Forum Berlin der Abteilung Politischer Dialog der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Andreas Zick

geb. 1962, Dr. rer. nat., Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld. Im April 2016 erhielt er den hochdotierten Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft für die besonders engagierte öffentliche Vermittlung seiner Forschungsergebnisse.

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