Peter Steinbach

Geschichte im politischen Kampf

Wie historische Argumente die öffentliche Meinung manipulieren

168 Seiten
Broschur
16,90 Euro
ISBN 978-3-8012-0415-0

Erscheinungstermin: März 2012

vergriffen, keine Neuauflage

Waschzettel Cover Leseprobe

Der Kampf um politische Meinungen wird in Deutschland oft mit historischen Argumenten geführt. Geschichtsbilder beeinflussen unser Denken und Handeln. Aber wer besitzt eigentlich die Deutungshoheit über die deutsche Geschichte? Wie erlangt und benutzt er sie? Darüber muss öffentlich diskutiert werden.

 

Der renommierte, auf die Geschichte des Widerstands spezialisierte Zeithistoriker Peter Steinbach untersucht emotionalisierende öffentliche Debatten der letzten Jahrzehnte. Politische Reden konnten zum Ereignis werden oder Karrieren beenden. Gedenken wurde inszeniert. Ausstellungen, Museen und Filme boten Anlass zu heftigen Auseinandersetzungen in der Presse. Der Streit bedurfte der Medien, er beeinflusste unser Weltbild und Weltverständnis. Geschichte wurde dabei schließlich selbst zum Politikum. Dieser brillante Essay stellt klar: Wer sich von berufsmäßigen Geschichtsdeutern nicht manipulieren lassen will, muss auf der Hut sein. Aufklärung tut not.

Pressestimmen

»Politische Rhetorik und hohle Floskel. Wie sollen Deutsche mit ihrer Geschichte umgehen? Ein Rückblick und ein paar vernünftige Vorschläge«
Rezension von Hermann Theißen, Redakteur für Zeitgeschichte und Zeitkritik beim Deutschlandfunk in der Süddeutschen Zeitung vom 2. Oktober 2012 (Seite 15)
Eine Zusammenfassung bei perlentaucher.de

»Vergiss nicht. Vergesst«, Moritz Schuller über Erinnerungskultur im Tagesspiegel vom 10.September 2012.

Rezension von Heinz Niemann im Neuen Deutschland vom 13. September 2012 »Stimmungen wider Begründungen«