Esther Schröder

Vermittelt, verwaltet, vergessen

Was Ein-Euro-Jobs mit Menschen machen
20 Reportagen aus dem Alltag von Betroffenen

192 Seiten
Broschur
16,80 Euro
ISBN 978-3-8012-0412-9

vergriffen, keine Neuauflage

Cover Leseprobe

Ein Buch über den Sinn und Unsinn der Ein-Euro-Jobs, über Menschen ohne Erwerbsarbeit, wie sie eine Fördermaßnahme nach der anderen durchlaufen, mit den JobCentern hadern, sich um Arbeit bemühen und »Hartz IV« trotzdem nicht entkommen können.

 

Ein-Euro-Jobs sind keine Hilfe für Arbeitslose, sondern Gift für die Reform des Arbeitsmarktes. Die frühere brandenburgische Landtagsabgeordnete Esther Schröder unterhielt viele Jahre ein »Hartz IV-Kontaktbüro« für betroffene Bürgerinnen und Bürger. Sie kennt Hunderte Schicksale. Sie schreibt über Menschen, die sich ausgenutzt, umhergestoßen und hoffnungslos fühlen. Wer einen Ein-Euro-Job hat, muss ihn nach Auslaufen der Förderung wieder abbrechen. So ist die Gesetzeslage. Eine Berufsperspektive kommt dabei für die wenigsten heraus.