Blanka Pudler

geb. 1929 in Akna Slatina (heute Solotwyno), gest. 2017 in Budapest, wurde 2012 für ihr Engagement in der Erinnerungsarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Blanka Pudler / Dieter Vaupel

Auf einem fremden unbewohnbaren Planeten

Wie ein 15-jähriges Mädchen Auschwitz und Zwangsarbeit überlebte

Blanka ist noch ein Kind, als sie von den Nazis verfolgt und mit ihrer ganzen Familie 1944 deportiert wird. Nach sieben schrecklichen Wochen in Auschwitz selektiert man sie zur Zwangsarbeit. In der Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau muss sie mit ihrer älteren Schwester Aranka Bomben und Granaten befüllen. Als die beiden Mädchen nach dem Krieg nach Ungarn zurückkommen, erfahren sie, dass sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Eltern im Holocaust verloren haben.

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