Gert Ueding

Gert Ueding, geb. 1942, Professor für Allgemeine Rhetorik in Tübingen (emeritiert 2009) und bekannter Literaturkritiker und Essayist, Autor zahlreicher Werke über die deutsche Literatur und Philosophie, über Geschichte und Theorie der Rhetorik, Populärkultur und Ästhetik. Herausgeber des zwölfbändigen "Historischen Wörterbuchs der Rhetorik".

Gert Ueding / Jürgen Wertheimer (Hg.)

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Streitbare Essays

Literatur ist unersetzlich für unser öffentliches und privates Leben, für die (Charakter-)Bildung von Menschen, für ihr Verständnis von Kultur und dem, was den Menschen zum Menschen macht. Umso alarmierender ist ihre fortschreitende Marginalisierung und ihr allmähliches Verschwinden aus den Lehrplänen von Schulen, Hochschulen sowie aus dem populären Kulturbetrieb. Es geht nicht um elitäre Bildungstraditionen, sondern um den drohenden Verlust von Wissen, freiheitlichem Denken und gesellschaftlicher Orientierung.

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Gert Ueding (Hg.)

Feldzüge eines Aufklärers

Die Debatten um Hochhuths Stellvertreter, Eine Liebe in Deutschland und Wessis in Weimar.

Rolf Hochhuth ist ein Aufklärer in aufklärungsfeindlicher Zeit. Seit dem »Stellvertreter«, dem berühmtesten und umstrittensten Drama der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert, stehen seine Werke immer wieder im Zentrum öffentlicher Empörungen. Er selbst vertieft und befeuert sie in Reden und Polemiken. Streitbar, wie er ist, gehört dies zu seinem Verständnis von Littérature en-gagée. Anhand von drei historischen Debatten dokumentiert Gert Ueding Hochhuths unversöhnliche Parteinahme für Freiheit und Gerechtigkeit.

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