Cover des Buches "Solidarität. Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise" von Dietmar Süß und Cornelius Torp, J.H.W. Dietz Verlag, September 2021

Solidarität – Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise

Besonders während der Corona-Pandemie wurde die Solidarität beschworen – doch was genau heißt das: solidarisch sein? Höchste Zeit, diesen alten Begriff zu entstauben und neu unter die Lupe zu nehmen. Dietmar Süß und Cornelius Torp erzählen seine spannende Geschichte voller Widersprüche, großer Gefühle und enttäuschter Erwartungen. In ihrem Buch „Solidarität. Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise“ zeigen sie, wie umkämpft die Idee wechselseitiger Verbundenheit zu unterschiedlichen Zeiten war – und wie notwendig Solidarität für die Bewältigung heutiger Konflikte ist.

Die Vorstellungen davon, was mit Solidarität gemeint ist, haben sich im Laufe der Zeit verändert. Früher ein Begriff der Linken, wird er heute sogar von rechtsextremistischen Kreisen verwendet. Diesen Verschiebungen, Missbräuchen, Missverständnissen gehen die Autoren von den Ursprüngen des Begriffs im 19. Jahrhundert bis zu seiner politischen Praxis heute nach – und zeigen, wie sehr sich in ihm moderne Vorstellungen von Recht und Anerkennung, von Konsum und Arbeitsteilung heute widerspiegeln.

Dietmar Süß, geb. 1973, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg. Seine mehrfach ausgezeichneten Forschungen beschäftigen sich mit der Geschichte der sozialen Bewegungen, der Geschichte der Arbeit und des Nationalsozialismus.

Cornelius Torp, geb. 1967, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bremen. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Geschichte des Wohlfahrtsstaats, des Alters und der sozialen Ungleichheit sowie die Geschichte der Globalisierung.

Corona, Gesellschaft, Pandemie, Solidarität, Zusammenhalt

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