Cover des Buches "Nimm das Leben, wie es ist. Aber lass es nicht so" von Franz Müntefering

Lebensweisheiten von Franz Müntefering über das Älterwerden und menschliches Miteinander in seinem neuen Buch »Nimm das Leben, wie es ist. Aber lass es nicht so«

Franz Müntefering erzählt für sein Leben gern – besonders einfallsreich tut er dies in seinem neuesten Buch »Nimm das Leben, wie es ist. Aber lass es nicht so.«. Es sind vor allem Geschichten vom Leben, Älterwerden, Neugierig-Bleiben und dem menschlichen Miteinander, die der ehemalige SPD-Vorsitzende und langjährige Politiker festgehalten hat. Mit seinen Reimen und Gedanken regt er Leser:innen mit Geist, Herz und Witz an, mit ihm über diverse gesellschaftliche und politische Ideen zu reflektieren und legt ihnen dabei auch ein paar Lebensweisheiten ans Herz.

Politik für die Menschen

Geboren 1940, war Franz Müntefering etwa 30 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages. Er war SPD-Parteivorsitzender, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (1998–1999) und Bundesminister für Arbeit und Soziales (2005–2009). In einem Interview mit Deutschlandfunk Kultur (Sendung vom 22.04.24) bringt Müntefering zum Ausdruck, dass in seinen Augen nie die Menschen für die Politik, sondern die Politik für die Menschen da sein muss. In seinem Werk geht der ehemalige Politiker u.a. auch auf das Gelingen einer aufrechten Demokratie ein, in der „Politik […] nie nur das Durchführen von Maßnahmen [ist], sondern stets das dauernde Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern“.

Die einzige Konstante im Leben ist Veränderung

Auch ältere Menschen werden in »Nimm das Leben, wie es ist. Aber lass es nicht so« ermutigt, stets aktiv zu bleiben. Müntefering betont, dass sie auch im höheren Alter an gesellschaftlichen und politischen Veränderungen teilnehmen sollen. „In unserer Demokratie haben auch die Älteren und die Alten ihre Rechte und Pflichten und ihre Funktion als vollwertige Bürgerinnen und Bürger. […] Sie dürfen sich laut melden mit ihren Anliegen, wie alle.“ Was Franz Müntefering seinen Leserinnen und Lesern mitgeben möchte, ist, dass sie das Leben so annehmen, wie es ist, aber trotzdem nie notwendige Veränderungen in der Gesellschaft, Politik und letztendlich auch im Leben aus den Augen verlieren.

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