Cover des Buches "Zwischen Selbstaufgabe und Selbstfindung. Wo steht die SPD?" von Gerd Mielke und Fedor Ruhose

Die SPD zwischen Krise und Neuaufang

Noch vor wenigen Monaten stand die Frage im Raum, ob die älteste demokratische Partei Deutschlands überhaupt noch in der Lage ist, ein breites gesellschaftliches Bündnis für mehr Gerechtigkeit zusammenzuführen. Die SPD-Insider und Wissenschaftler Gerd Mielke und Fedor Ruhose ziehen in ihrem Buch „Zwischen Selbstaufgabe und Selbstfindung. Wo steht die SPD?“ eine ehrliche und schmerzhafte Bilanz: Die wahren Ursachen der Krise liegen in der Partei selbst. Indem sie auf Distanz zur eigenen Tradition gegangen sind, haben die Sozialdemokraten ihren Kompass verloren, und ihre klassische Rolle als linke Volkspartei ist in Gefahr. Doch noch hat die SPD alle Chancen, wieder zur treibenden politischen Kraft in Deutschland aufzusteigen – das Ergebnis der Bundestagswahl bestätigt dies deutlich. Dafür müssen die Weichen jetzt gestellt werden. Auch diese zeigen die Autoren auf.

Gerd Mielke, geb. 1947, ist Professor für Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Unter den Ministerpräsidenten Rudolf Scharping und Kurt Beck war er Abteilungsleiter und Leiter der Stabsstelle für Grundsatzfragen in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Mainz.

Fedor Ruhose, geb. 1982, ist hauptberuflich Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus ist er Policy Fellow am Berliner Think Tank »Das Progressive Zentrum«. Zwischen 2014 und 2021 arbeitete er als Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und wirkte dabei sowohl in einer rot-grünen als auch in einer Ampel-Koalition.

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