Rita Süssmuth

Parität jetzt!

Wider die Ungleichheit von Frauen und Männern
Eine Streitschrift

»Männer und Frauen sind gleichberechtigt.« Dieser Satz wurde vor über 70 Jahren im Grundgesetz verankert, aber politisch fehlt bis heute der Wille zur konsequenten Umsetzung. Rita Süssmuth kämpft gegen die Folgen der Ungleichheit, erklärt ihre historischen Wurzeln und sagt, was geschehen muss für eine bessere Zukunft. »Wir Frauen«, so die ehemalige Bundestagspräsidentin, »wurden immer schon gebraucht, aber mit unseren Fähigkeiten und Kompetenzen nicht anerkannt.«

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Armin Pfahl-Traughber

Intellektuelle Rechtsextremisten

Das Gefahrenpotenzial der Neuen Rechten

Die Bezeichnung »Neue Rechte« steht für einen intellektuellen Rechtsextremismus. Seine Akteure verstehen sich als ideologische Wegbereiter eines gesellschaftlichen Rechtsrucks, der autoritär-nationalistische Vorstellungen in reale Politik umsetzen will. Der Extremismus-Experte Armin Pfahl-Traughber zeigt, wie die Neue Rechte systematisch demokratische Auffassungen delegitimiert, um die geistigen Voraussetzungen für einen politischen Wechsel herbeizuführen.

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Andreas Audretsch

Zusammen wachsen

Eine neue progressive Bewegung entsteht

Klimakrise, soziale Spaltung, Rechtsextremismus – der Druck zu handeln ist riesig. Mit der Ampel-Koalition beginnt eine neue politische Ära. Die gigantischen Herausforderungen können wir aber nur als Gesellschaft insgesamt bewältigen – und es gibt Grund zur Hoffnung: Millionen Menschen schließen sich zusammen, schmieden breite Allianzen, um den Planeten zu retten und eine Gesellschaft der Gleichen und Freien zu schaffen. Eine neue progressive Bewegung entsteht. Nur wenn wir jetzt unsere Kräfte bündeln, so Andreas Audretsch, sind wir stark genug, die nötigen Veränderungen durchzusetzen.

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Gerhard Stahl

China

Zukunftsmodell oder Albtraum?
Europa zwischen Partnerschaft und Konfrontation

Der Umgang mit dem aufsteigenden China wird unsere Zukunft bestimmen. Es gibt zwei Richtungen: Technologische Abschottung, politische und militärische Konfrontation oder Kooperation. Europa muss sich entscheiden. Dieses Buch liefert dafür Informationen und Einschätzungen.

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Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit (IGZA) (Hg.)

Matrix der Arbeit

Materialien zur Geschichte und Zukunft der Arbeit

Die größte Datensammlung zur Geschichte der menschlichen Arbeit: Dieses interdisziplinäre »Big Picture« liefert überraschende Einsichten zur globalen Geschichte der menschlichen Arbeit von ihren Anfängen bis zum Ende des 21. Jahrhunderts – vom Faustkeil bis zum humanoiden Roboter. Es beginnt mit den Wildbeutern und den beiden produktiven Meilensteinen, der Agrikulturepoche und der kapitalistischen Epoche, und mündet in eine Betrachtung der Arbeit der Zukunft.

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Frank Decker

Baustellen der Demokratie

Von Stuttgart 21 bis zur Corona-Krise

Ansehensverlust der politischen Institutionen, dramatischer Wandel der Parteien- und Koalitionslandschaft, Aufstieg des Rechtspopulismus – die Demokratie gerät heute von vielen Seiten unter Druck. Warum gelingt eine Wahlrechtsreform nicht? Brauchen wir andere Formen der politischen Beteiligung jenseits der Parteiendemokratie? Woher rühren die Misere der Volksparteien und der Erfolg der AfD? Wie kommen wir zu »mehr Demokratie« in der EU? Die Herausforderungen unserer Demokratie auf allen politischen Ebenen sind mannigfach.

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Christoph Ehmann

Das Glück bauen – die Welt verändern

Die Stadtplaner und Architekten Bruno Taut und Martin Wagner

Bruno Taut und Martin Wagner schufen in den 1920er- und 1930er-Jahren Großsiedlungen der Moderne, die zum Vorbild für den sozialen Wohnungsbau wurden und heute zum Weltkulturerbe gehören. Über Bruno Taut gibt es viel, über Martin Wagner wenig Gedrucktes. Christoph Ehmann schildert erstmals die enge Verbindung der beiden Architekten, ihre nahezu anderthalb Jahrzehnte dauernde fruchtbare Zusammenarbeit und die Realisierung ihrer politischen Visionen. Martin Wagner gab den Anstoß dafür, dass die Gewerkschaften gemeinnützige Einrichtungen schufen und so für ihre Mitglieder menschenwürdigen, schönen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellten. Dies wurde als sozialistisch gebrandmarkt. Taut und Wagner mussten nach dem 30. Januar 1933 Deutschland verlassen und gerieten lange Zeit in beabsichtigte Vergessenheit. Christoph Ehmann würdigt die beiden Pioniere, die sich getroffen und während ihrer gemeinsamen Arbeit Weltkultur geschaffen haben.

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Hans-Joachim Giessmann / Peter Brandt / Götz Neuneck (Hg.)

»… aber eine Chance haben wir auch«

Zum 100. Geburtstag von Egon Bahr

In diesem Band erinnern prominente Wegbegleiterinnen aus Politik, Wissenschaft und Kultur an die Staatskunst, Methodik und historischen Verdienste von Egon Bahr. Sein Feld war die Friedens- und Sicherheitspolitik. Als brillanter strategischer Denker hat er sich stets an der Machbarkeit politischer Schritte orientiert und verstand es wie kein Zweiter, Verbündete für deren Umsetzung zu gewinnen.

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Chiara Valentini

Der eigenartige Genosse - Enrico Berlinguer

Kommunist und Demokrat im Nachkriegseuropa

Aus dem Italienischen übersetzt von Klaus Pumberger, Cristiana Dondi und Andrea Bertazzoni

Enrico Berlinguer ist eine Schlüsselfigur der politischen Geschichte Italiens. Von 1972 bis 1984 war er Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens, der größten in einem westlichen Land. Er gilt als Vater des »Eurokommunismus«. Wie kam es, dass Berlinguer diese neue Konzeption eines demokratischen Kommunismus entwickelte und damit neue Wege ging? Worin liegt Berlinguers Bedeutung heute?

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Markus Trömmer / Wolfgang Schroeder (Hg.)

Rechtspopulismus. Zivilgesellschaft. Demokratie

Die Zivilgesellschaft steht unter Druck. Meist ist sie mit der Vorstellung von humanistischen, demokratischen Werten und gemeinwohlorientiertem Engagement verbunden. In Wirklichkeit aber wird sie von rechten Akteuren bedroht, die versuchen, bestehende Konflikte und kontroverse Themen zu instrumentalisieren, um in der Zivilgesellschaft Fuß zu fassen. In diesem Band zeigen die Autorinnen und Autoren, wie und mit welchen Mitteln rechtspopulistische Akteure dabei vorgehen und beleuchten Möglichkeiten, wie eine wehrhafte Demokratie darauf reagieren kann.

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Gleb J. Albert / Daniel Siemens / Frank Wolff (Hg.)

Entbehrung und Erfüllung

Praktiken von Arbeit, Körper und Konsum in der Geschichte moderner Gesellschaften

Wie lassen sich die zentralen Fragen der klassischen Gesellschaftsgeschichte für eine Geschichtswissenschaft der Gegenwart weiterentwickeln? Thomas Welskopps Arbeiten fokussieren auf die komplexen Interaktionen zwischen Menschen und Strukturen in modernen Gesellschaften. Das Resultat ist eine hochgradig anschlussfähige praxeologische Geschichte von Vergesellschaftung, die viel Raum für empirische Nuancen lässt und dennoch im besten Sinne theoriebildend ist.

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Anja Wehler-Schöck (Hg.)

Ideen, Meinungen, Kontroversen

IPG – Internationale Politik und Gesellschaft
Die wichtigsten Debatten 2021

Droht ein Kalter Krieg mit China? Befinden wir uns auf dem Weg zur Klimadiktatur? Wird es nach dem Scheitern in Afghanistan noch Auslandseinsätze der Bundeswehr geben? Brauchen wir Ratingagenturen? Ist die liberale Demokratie am Ende? Welche internationalen Auswirkungen hat die pandemische Entwicklung in Nepal? Warum kann Kuba einen eigenen Impfstoff herstellen?

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Lennart Alexy / Andreas Fisahn / Susanne Hähnchen / Tobias Mushoff / Uwe Trepte

Das Rechtslexikon, 2. Auflage

Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge

Kompetenz im handlichen Format in über 1.400 Stichwörtern, 26 Tabellen und Schaubildern zu allen wichtigen Rechtsgebieten: Zivilrecht (z. B. Familien- und Erbrecht, Versicherungsrecht), Arbeitsrecht, Öffentliches Recht (z. B. Baurecht, Staats- und Verfassungsrecht, Umweltrecht, Verwaltungsrecht), Sozialrecht (z. B. Arbeitslosen- und Rentenversicherung), Strafrecht (einschließlich Jugendstrafrecht und Ordnungswidrigkeiten) sowie ihren europa- und völkerrechtlichen Bezügen.

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Christine G. Krüger

»Die Scylla und Charybdis der socialen Frage«

Urbane Sicherheitsentwürfe in Hamburg und London (1880–1900)

Die sozialen Reformen des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden von der Angst vor revolutionärem Aufruhr befeuert – so lautet eine beliebte, aber kaum belegte These. Wachsende soziale Spannungen, vor allem die beiden großen Hafenstreiks in London 1889 und Hamburg 1896/97 bedrohten die urbane Sicherheitskultur dramatisch. Christine Krüger zeigt: Durch Revolutionsängste wurden meist Forderungen nach repressiven Maßnahmen laut, die auf sozialen Ausschluss zielten und weniger auf inkludierende Sozialreformen.

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Christopher Kopper (Hg.)
Gerhard Beier

Hessen vorn

Die Biografie des Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn

Georg August Zinn (1901–1976) war der bedeutendste sozialdemokratische Ministerpräsident der 1950er- und 1960er-Jahre. In dieser Zeit gab er der Entwicklung Hessens entscheidende Impulse. Sein Ziel war es, eine neue demokratische Wirtschaftsordnung jenseits von Kapitalismus und Planwirtschaft zu schaffen. Hessen entwickelte sich in seiner Amtszeit zu einem wirtschaftlich starken und innovativen Land und zum Vorreiter sozialdemokratischer Politik.

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