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David Ranan (Hg.)

Sprachgewalt

Missbrauchte Wörter und andere politische Kampfbegriffe

Mit Sprache wird manipuliert, Macht und Gewalt ausgeübt. Fake News, über Medien verbreitet, schaffen Verunsicherung. Der Vorwurf Terrorist oder Antisemit kann über Karrieren, selbst über Leben und Tod entscheiden. Die Essays in diesem Band untersuchen zentrale politische Begriffe auf ihren Missbrauch. Wer benutzt sie wie, wann und wozu? Kritische Wachsamkeit ist geboten, wenn jemand die Welt mit ein paar Wörtern in Gut und Böse einteilt, Verbrechen entschuldigt, Gegner vernichtet und uns zu seinen Komplizen machen will.

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Martin Hecht

Die Einsamkeit des modernen Menschen

Wie das radikale Ich unsere Demokratie bedroht

Der moderne Individualismus ist zum Problem der westlichen Staaten geworden. Die Befreiung des Ichs führt in übersteigerte Ansprüche nach dem perfekten Leben. Bleibt es aus, folgen Enttäuschung, Aggression, Protest. Am Ende entlädt sich der Frust in der Ablehnung eines ganzen gesellschaftlichen Systems, im Extremfall in Hass. So gefährdet der Individualismus die Demokratie. Ist er als Idee noch zukunftsfähig?

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Teresa Bücker

Pandemie und Geschlechter

Ein Gespräch über eine feministische Zukunft

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm, Christian Krell

Die Journalistin und Feministin erklärt, wie hart Corona vor allem Frauen trifft – alte, längst überwunden geglaubte Geschlechterrollen kehren mit der Krise zurück. Gleichberechtigung scheint zweitrangig zu sein. Was heißt das für die Politik? Wie sieht die Vision einer feministischen Zukunft aus?

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Andreas Reckwitz

Pandemie und Staat

Ein Gespräch über die Neuerfindung der Gesellschaft

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm, Christian Krell

Der Kultursoziologe denkt darüber nach, wie Staat und Gesellschaft sich durch die Corona-Pandemie neu erfinden könnten. Die Krise führt zu einer Renaissance des Staates, denn wir werden uns bewusst: Bestimmte Formen öffentlicher Regulierung sind gut und nötig. Bewegen wir uns auf einen gezähmten, eingebetteten Liberalismus zu?

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Maja Göpel

Pandemie und Klima

Ein Gespräch über eine nachhaltige Welt

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm, Christian Krell

Die Klima- und Transformationsforscherin spricht über das, was nötig ist, um die Erde als lebenswerten Ort zu bewahren. Denn Pandemien sind – heute wie morgen – eine direkte Folge von Klimawandel, Naturzerstörung und dem Kampf um Ressourcen. Wie viel braucht der Mensch, um wirklich zufrieden zu sein?

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Thomas Piketty

Pandemie und Ungleichheit

Ein Gespräch über die Ideologie des Kapitals

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm, Christian Krell

Der französische Starökonom spricht über Ungleichheit, frühere Seuchen und Krisen und denkt darüber nach, wie man Güter und Vermögen so verteilen kann, dass die Demokratie nicht vom Kapitalismus zerstört wird.

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Gesine Schwan

Pandemie und Solidariät

Ein Gespräch über gesellschaftlichen Zusammenhalt

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm, Christian Krell

Die Politikwissenschaftlerin spricht über Zusammenhalt in der Corona-Pandemie. Sie sieht die Zeit gekommen für progressive Akteure, die Brücken bauen zwischen den Generationen, zwischen den Geschlechtern, zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Bringt Corona eine neue Zeit des Gemeinsinns?

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Lisa Herzog

Pandemie und Arbeit

Ein Gespräch über eine demokratische Wirtschaft

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm, Christian Krell

Die politische Philosophin meint: Corona hat uns daran erinnert, dass wir soziale Wesen sind, auch in der Arbeitswelt. Die Digitalisierung hat sich enorm beschleunigt – aber reicht das? Arbeit ist Zusammenhalt, Sinn und Grundlage unseres Staatswesens. Wie wollen wir die Jobs der Zukunft gestalten?

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Joseph Stiglitz

Pandemie und Markt

Ein Gespräch über eine gerechte Weltwirtschaft

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm und Christian Krell

Der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger spricht über neue Leitplanken für eine gerechtere Weltwirtschaft. Passgenaue öffentliche Ausgaben, vor allem Investitionen in die grüne Wirtschaft, sind das Gebot der Stunde. Können wir die nationalen Wirtschaften nach Corona wiederaufrichten? Ja, aber nur mit mehr Kooperation, nicht weniger!

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Heinz Bude

Pandemie und Gesellschaft

Ein Gespräch über eine Zeitenwende

Herausgegeben von Thomas Hartmann, Jochen Dahm und Christian Krell

Der Kassler Soziologe spricht über die wachsende Bedeutung von Solidarität in Corona-Zeiten. Er sieht neues Potenzial für eine Gesellschaft, in der sich die Menschen wieder umeinander kümmern. Und die Pandemie hat gezeigt, dass der schützende Staat immer wichtiger wird.

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Marc Saxer

Transformativer Realismus

Zur Überwindung der Systemkrise

Wer politisch die Richtung wechseln will, stößt meist auf Widerstand und Status-quo-Denken. Doch um die Klima-, Europa- Finanz-, Ungleichheits- und Demokratiekrise zu überwinden, sind Strategiewechsel unumgänglich. Leider verliert die progressive Linke bei ihren Lösungsansätzen oft die Realität gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse aus dem Blick. Marc Saxer entwickelt Wege, wie man den erforderlichen Wandel politisch durchsetzen kann.

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Willi Jasper

Faust oder Mephisto?

Europas Intellektuelle – eine aktuelle Krisengeschichte

Wo sind die kritischen Streiter, die geistigen Kraftzentren, die die Debatten über die EU, Pandemiegesetze oder die Zukunft der Demokratie anführen? Sind sie im Medienwandel untergegangen? Auf welche Weise haben die Intellektuellen den europäischen Einigungsprozess beeinflusst? Und was tun sie heute in der Corona-Krise? Haben sie Europa verlassen? Gar verraten, wie schon Julien Benda vor gut 100 Jahre meinte? Es gibt sie nicht mehr, jedenfalls als Typus. Dies ist ein enormer kultureller und politischer Verlust.

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Franziska Richter (Hg.)

Echoräume des Schocks

Wie uns die Corona-Zeit verändert. Reflexionen Kulturschaffender und Kreativer. Eine Anthologie

Im Frühjahr 2020 erreichte die Corona-Pandemie auch Deutschland. Covid-19 löste Schallwellen aus,die ein großes Echo nach sich zogen. In 25 Beiträgen zeichnen Kulturschaffende und Kreative den Widerhall dieser Zeit auf, berichten von Ereignissen aus Politik und Gesellschaft und erzählen von Ängsten und Hoffnungen in ihrem Alltag im Ausnahmezustand. Sie vermessen den Schock, der den Kulturbereich in dieser Zeit getroffen hat, und stellen sich die Frage, wie Kunst und Kultur in und nach der Corona-Zeit gefördert beziehungsweise gestärkt werden können. Entstanden ist so ein berührendes, inspirierendes und authentisches Dokument der Corona-Zeit.

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Alfred Rosenbach

Ich, ein Sinto aus Remscheid

Aus dem Leben eines Prasapaskurom

Herausgegeben von Jörg Becker
Mit Fotografien von Uli Preuss

Alfred Rosenbach stammt aus Schlesien. Er war Hausierer, Teppich-, Schrott- und Kurzwarenhändler und lebte mit seiner Familie im Wohnwagen, bevor er in Remscheid sesshaft wurde. Als angesehener Ältester wurde er in das Ehrenamt eines »Prasapaskurom«, eines »Rechtsprechers« gewählt, wie schon sein Vater, der sich um die Angelegenheiten der großen Familie, die aus mehr als 200 Sinti besteht, gekümmert hat. In diesem Text-Bildband erzählt Rosenbach seine Geschichte und bringt Licht in das verborgene Leben einer Sinti-Familie mitten in Deutschland.

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Ilse Fischer (Hg.)

Die SPD unter Kurt Schumacher und Erich Ollenhauer 1946 bis 1963

Sitzungsprotokolle der Spitzengremien Bd. 4: 1952 bis 1954

Mit diesem Band wird die Edition der Sitzungsprotokolle der SPD-Führungsgremien fortgesetzt. Nach dem Tod Kurt Schumachers wurde Erich Ollenhauer im September 1952 zum Parteivorsitzenden gewählt. Ollenhauers Führungsstil war stärker durch Kooperation und Bemühungen um die Einbindung der verschiedenen Richtungen innerhalb der Partei charakterisiert. Die SPD stand in diesen Jahren in grundsätzlicher Opposition zu außenpolitischen Richtungsentscheidungen der Regierung Adenauer, u.a. beim EVG- und General-Vertrag. Auch die Fluchtbewegung aus der DDR, der Aufstand des 17. Juni 1953 und der Bundestagswahlkampf 1953 spielten in den Diskussionen eine Rolle.

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