Renate Faerber-Husemann

Der Querdenker

Erhard Eppler
Eine Biographie

»Natürlich wollte ich Macht – Gestaltungsmacht«, bekennt Erhard Eppler. Sein Wort hat Gewicht in Deutschland seit über 50 Jahren. Der geradlinige Politiker, Lehrer und schwäbische Protestant gilt als kritisches Gewissen der Bundesrepublik und der SPD. Er hielt an seinen klaren Positionen auch dann fest, wenn dies zu Lasten seiner politischen Karriere ging. Egon Bahr hat einmal über ihn geschrieben: »Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben auch.« Nach seinem Rückzug von allen politischen Ämtern und Mandaten 1982 begann seine zweite erstaunliche Karriere als Vor- und Nach- und Querdenker, auf den sich nicht nur Sozialdemokraten berufen.

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Dieter Dowe / Michael Schneider (Hg.)

Helmut Schmidt

Fotografiert von Jupp (Josef Heinrich) Darchinger

Dieser aufwändig gestaltete Band präsentiert zahlreiche unbekannte Foto­grafien von Helmut Schmidt, insgesamt über 400, von denen viele zu »Ikonen« wurden. Aufgenommen hat sie Jupp Darchinger – der Fotochronist der Bonner Republik. Für Helmut Schmidt ist Darchinger »einfach der Beste«. Die eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind Meisterwerke der politischen Fotografie, insbesondere der Porträtkunst, und einzigartige zeitgeschichtliche Dokumente.

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Peter-Christian Witt

Friedrich Ebert

Parteiführer, Reichskanzler, Volksbeauftragter, Reichspräsident

Dieses Buch über Friedrich Ebert als Parteiführer, Reichskanzler, Volksbeauftragter und Reichspräsident ist eine stark an der persönlichen politischen Entwicklung Eberts orientierte Einführung. Am Beispiel einiger zentraler politischer Entscheidungen aus den Jahren 1914 bis 1925 wird ein wichtiger und allgemein verständlicher Beitrag zu einer Gesamtdarstellung von Eberts Politik geleistet.

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Ernesto Harder

Vordenker der »ethischen Revolution«

Willi Eichler und das Godesberger Programm der SPD

Wer war Willi Eichler? Der »Cheftheoretiker« der deutschen Nachkriegssozialdemokratie stand als geistiger Vater hinter dem Godesberger Programm von 1959, mit dem aus der marxistischen »Klassenpartei« SPD die »Volkspartei« SPD wurde.

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Walter Mühlhausen

Friedrich Ebert 1871-1925

Reichspräsident der Weimarer Republik

Friedrich Ebert hat die Politik seiner Zeit entscheidend geprägt. Weit mehr als bislang bekannt, beeinflusste der Sozialdemokrat, Republikgründer und erste Reichspräsident die Geschicke der Weimarer Demokratie in ihren ersten Jahren. Walter Mühlhausen liefert die erste umfassende Biographie des ersten demokratischen Staatsoberhauptes in Deutschland.

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Sebastian Nawrat

Agenda 2010 - ein Überraschungscoup?

Kontinuität und Wandel in den wirtschafts- und sozialpolitischen Programmdebatten der SPD seit 1982

Die Agenda 2010 gilt als Überraschungscoup. Doch der Band zeigt, dass sich die Programmdebatten der SPD seit den 1990er-Jahren in vielen kleinen Schritten dem marktliberalen Zeitgeist annäherten.

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Karin Gille-Linne

Verdeckte Strategien

Herta Gotthelf, Elisabeth Selbert und die Frauenarbeit der SPD 1945-1949

Die SPD-Frauensekretärin Herta Gotthelf bestimmte nach dem Zweiten Weltkrieg den Aufbau und die Ausrichtung der sozialdemokratischen Frauenarbeit. Sie inszenierte die von Elisabeth Selbert angeführte Kampagne zur gesetzlichen Gleichberechtigung.

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Johannes von Karczewski

Weltwirtschaft ist unser Schicksal

Helmut Schmidt und die Schaffung der Weltwirtschaftsgipfel

Die ersten Weltwirtschaftsgipfel wurden vom persönlichen Zusammenspiel der beteiligten Staats- und Regierungschefs geprägt. Neue Quellen zeigen: Bundeskanzler Helmut Schmidt war ihr maßgeblicher Initiator und Motor. Johannes von Karczewski würdigt diese Leistung des »Kanzlers der Weltökonomie«.

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Werner Abelshauser

Nach dem Wirtschaftswunder

Der Gewerkschafter, Politiker und Unternehmer Hans Matthöfer

Werner Abelshauser erschließt die Welt eines Mannes, der wie kein zweiter die Praxis des demokratischen Sozialismus verkörpert. Viele der Herausforderungen, die sich Hans Matthöfer stellten, sind noch immer akut, seine Antworten immer noch aktuell. Sein facettenreiches Leben erlaubt es, ein Kapitel der Geschichte der Bundesrepublik aus biographischer Perspektive neu zu schreiben.

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Torben Lütjen

Karl Schiller (1911-1994)

»Superminister« Willy Brandts

Karl Schiller war einer der bedeutendsten Wirtschaftspolitiker der Bundesrepublik. Ehemals Mitglied der NSDAP und wirtschaftswissenschaftlicher Berater der nationalsozialistischen Politik, legte der sozialdemokratische Professor eine rasante Nachkriegskarriere hin, wurde 1966 Wirtschaftsminister der Großen Koalition und 1969 Wirtschafts- und Finanzminister der sozialliberalen Regierung Willy Brandts. Mit diesem Buch liegt nun die erste Biographie über den ersten westdeutschen »Superminister« vor.

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