Meik Woyke

Albert Schulz (1895-1974)

Ein sozialdemokratischer Regionalpolitiker

Albert Schulz war in fünf verschiedenen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts und drei norddeutschen Ländern für die Sozialdemokratie tätig. Mit ihm gerät ein wichtiger Funktionär aus der zweiten Reihe in den Blick. Sein Leben war typisch für die Prägungen und politischen Optionen einer bestimmten Führungsgeneration in der Arbeiterbewegung.

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Svetlana Jebrak

Mit dem Blick nach Russland - Lydia Cederbaum (1878-1963)

Eine jüdische Sozialdemokratin im lebenslangen Exil

Diese politische Biographie beschreibt das Schicksal einer jüdischen Sozialdemokratin, Schwester des berühmten russischen Menschewiken Julij Martow, die fast ihr ganzes Leben auf der Flucht vor den Diktaturen des 20. Jahrhunderts war. Ihren Blick hat sie dabei niemals von Russland abgewandt. Ihr Engagement als Politikerin ließ nicht nach, und ihre Würde als Frau wusste sie zu wahren.

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Stephanie Zibell

Politische Bildung und demokratische Verfassung

Ludwig Bergsträsser (1883-1960)

Stephanie Zibell zeichnet das Leben des Politikers und Wissenschaftlers Ludwig Bergsträsser nach. Er war maßgeblich am Zustandekommen der hessischen Landesverfassung im Jahr 1946 beteiligt. Und er gilt als einer der »Väter« des Sozialkundeunterrichts sowie des Studienfachs Politikwissenschaft. Damit wollte er die Demokratie dauerhaft in den Köpfen und Herzen der Menschen verankern.

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Stefan Vogt

Nationaler Sozialismus und Soziale Demokratie

Die sozialdemokratische Junge Rechte 1918-1945

Die Junge Rechte in der Weimarer Sozialdemokratie wollte den Nationalsozialismus mit einem »nationalen Sozialismus« bekämpfen. Dabei schreckte sie auch vor ideologischen und praktischen Anleihen beim politischen Gegner nicht zurück. Stefan Vogt untersucht Entstehung und politische Wirkung der Jungen Rechten vor dem Hintergrund von Krise und Verfall der ersten Demokratie in Deutschland.

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Riccardo Bavaj

Von links gegen Weimar

Linkes antiparlamentarisches Denken in der Weimarer Republik

Hitler und die Rechte haben die Weimarer Republik zerstört. Aber auch die extreme Linke hat zu ihrem Untergang beigetragen: Riccardo Bavaj zeichnet ihre geistig-politischen Irrwege nach und liefert eine glänzend geschriebene Darstellung des linken Antiparlamentarismus in Deutschland von 1918 bis 1933.

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Jan C. Behrends / Árpád von Klimó / Patrice G. Poutrus (Hg.)

Antiamerikanismus im 20. Jahrhundert

Studien zu Ost- und Westeuropa

Immer wieder haben linke und rechte Bewegungen in Europa die USA zu ihrem Feindbild erkoren. Warum? Dieser Frage gehen die Autoren des von Jan C. Behrends, Árpád von Klimó und Patrice G. Poutrus herausgegebenen Bandes nach. Erstmals vergleichen sie dabei Antiamerikanismus in West- und Osteuropa.

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Johannes Kandel

Der Nordirland-Konflikt

Von seinen historischen Wurzeln bis zur Gegenwart

Nordirland gilt als »Hinterhof Europas«. Johannes Kandel legt die erste umfassende Darstellung und Analyse des blutigen Nordirland-Konflikts von den Anfängen im 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart vor.

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Jörg Roesler / Dagmar Semmelmann

Vom Kombinat zur Aktiengesellschaft

Ostdeutsche Energiewirtschaft im Umbruch in den 1980er und 1990er Jahren

Sind Menschen auswechselbar wie Maschinen? Können alte Kraftwerke ökologisch vertretbare Industriebetriebe werden? Ist es möglich, Arbeitsbedingungen und Arbeitsmoral gleichzeitig umzustülpen?

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Peter Brandt / Arthur Schlegelmilch / Reinhard Wendt (Hg.)

Symbolische Macht und inszenierte Staatlichkeit

»Verfassungskultur« als Element der Verfassungsgeschichte

Staatliche Ordnung ist im öffentlichen Leben in vielerlei Formen präsent und wirksam. Sie manifestiert sich in Gesetzestexten und im Handeln der staatlichen Institutionen. Daneben entwickelt und verändert sie sich im Diskurs der Verfassungsinterpreten und im Kontext einer Alltagskultur der Hymnen, Flaggen, Feiertage, Kulte, Denkmäler und Bauwerke.

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Christian Saehrendt

Der Stellungskrieg der Denkmäler

Kriegerdenkmäler im Berlin der Zwischenkriegszeit (1919––1939)

Die Konflikte um die Kriegerdenkmäler in der Zwischenkriegszeit zeigen: Zu tief waren die Gräben, die Krieg, Niederlage, Revolution und Republikgründung gerissen hatten, als dass ein gemeinsames Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkrieges möglich gewesen wäre.

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