Ursula Bitzegeio / Anja Kruke / Meik Woyke (Hg.)

Solidargemeinschaft und Erinnerungskultur im 20. Jahrhundert

Beiträge zu Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik

Die Beiträge dieses Bandes beleuchten Gewerkschaften, Nationalsozialismus und Geschichtspolitik im 20. Jahrhundert. Sie erschließen Themenfelder, entlang derer sich Solidarität, Solidargemeinschaft und die Topografie gruppenspezifischer Erinnerung untersuchen lassen, und eröffnen mit kulturwissenschaftlich relevanten Fragestellungen der historischen Sozialforschung neue Perspektiven.

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Ursula Bitzegeio

Über Partei- und Landesgrenzen hinaus

Hans Gottfurcht (1896-1982) und die gewerkschaftliche Organisation der Angestellten

Der Gewerkschaftsführer Hans Gottfurcht engagierte sich fast 70 Jahre lang für die freie Angestelltenbewegung. In seinem Leben spiegeln sich die zentralen Probleme und Konflikte der Gewerkschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts: das erbitterte Tauziehen zwischen »rechts« und »links« in der Weimarer Republik, der Streit um die richtige Strategie gegen den Nationalsozialismus, die politische Emigration und der gewerkschaftliche Neubeginn nach 1945.

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Arthur Schlegelmilch

Die Alternative des monarchischen Konstitutionalismus

Eine Neuinterpretation der deutschen und österreichischen Verfassungsgeschichte des 19. Jahrhunderts

Der Autor liefert eine Neuinterpretation des mitteleuropäischen Konstitutionalismus im 19. Jahrhundert und korrigiert die gängige Ansicht, dass die konstitutionelle Monarchie nur ein Übergangsphänomen zwischen Absolutismus und Parlamentarismus gewesen sei.

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Heinz Reif / Moritz Feichtinger (Hg.)

Ernst Reuter

Kommunalpolitiker und Gesellschaftsreformer

»Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!« – Ernst Reuter steht wie kein Zweiter für die Selbstbehauptung Berlins während der sowjetischen Blockade. Doch Berlin war nur eine Station seines bewegten politischen Lebens in Deutschland, Russland und der Türkei. Dieser wissenschaftliche Sammelband würdigt seinen Weg und seine Leistungen und zeigt: Ernst Reuter war ein Gesellschaftsreformer aus dem Geist der Kommunalpolitik.

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Johannes von Karczewski

Weltwirtschaft ist unser Schicksal

Helmut Schmidt und die Schaffung der Weltwirtschaftsgipfel

Die ersten Weltwirtschaftsgipfel wurden vom persönlichen Zusammenspiel der beteiligten Staats- und Regierungschefs geprägt. Neue Quellen zeigen: Bundeskanzler Helmut Schmidt war ihr maßgeblicher Initiator und Motor. Johannes von Karczewski würdigt diese Leistung des »Kanzlers der Weltökonomie«.

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Peter Brandt

Soziale Bewegung und politische Emanzipation

Studien zur Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus

Herausgegeben von Wolfgang Kruse, Eva Ochs und Arthur Schlegelmilch

Die sozialistische Arbeiterbewegung prägte die moderne Gesellschaftsentwicklung entscheidend mit. Das zeigen die hier versammelten Schriften des Historikers Peter Brandt, die zu seinem 60. Geburtstag neu herausgegeben werden.

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Beatrix Bouvier / Michael Schneider (Hg.)

Geschichtspolitik und demokratische Kultur

Bilanz und Perspektiven

Geschichtspolitik will historisch-politisches Bewusstsein wecken und gestalten. Die Debatte über den öffentlichen Umgang mit historischer Erinnerung boomt. Dieser Band zieht eine Bilanz der politischen Gedenk- und Erinnerungskultur. Im Mittelpunkt stehen das Erinnern an soziale Aufbrüche und politische Umbrüche, an Diktaturen und an herausragende Persönlichkeiten sowie die Bedeutung dieses Gedenkens für die internationale Verständigung. Stets geht es dabei um die Frage nach der Relevanz historischer Erkenntnis und öffentlichen Erinnerns für die Gestaltung derdemokratischen Kultur in Gegenwart und Zukunft.

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Sebastian Weitkamp

Braune Diplomaten

Horst Wagner und Eberhard von Thadden als Funktionäre der »Endlösung«

Zwei gewissenlose Beamte im braunen Außenministerium machten über die NS-Vernichtungspolitik Karriere: Horst Wagner und Eberhard von Thadden. Der Historiker Sebastian Weitkamp beleuchtet Wirken, Motive und Arbeitsumfeld dieser »diplomatischen« Täter. Er liefert einen Beitrag zur Holocaust-Forschung, zur Rolle des Auswärtigen Amts im Dritten Reich und zum Umgang mit den Tätern in der jungen Bundesrepublik.

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Torben Lütjen

Karl Schiller (1911-1994)

»Superminister« Willy Brandts

Karl Schiller war einer der bedeutendsten Wirtschaftspolitiker der Bundesrepublik. Ehemals Mitglied der NSDAP und wirtschaftswissenschaftlicher Berater der nationalsozialistischen Politik, legte der sozialdemokratische Professor eine rasante Nachkriegskarriere hin, wurde 1966 Wirtschaftsminister der Großen Koalition und 1969 Wirtschafts- und Finanzminister der sozialliberalen Regierung Willy Brandts. Mit diesem Buch liegt nun die erste Biographie über den ersten westdeutschen »Superminister« vor.

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Knud Andresen

Widerspruch als Lebensprinzip

Der undogmatische Sozialist Heinz Brandt (1909––1986)

Heinz Brandt (1909–1986) wirkte als »streitbarer Intellektueller« in der deutschen Arbeiterbewegung und in den Neuen Sozialen Bewegungen. Erfüllt von der Idee eines undogmatischen Sozialismus, kämpfte und litt er für die Vision einer Gesellschaft ohne Unterdrückung.

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