Barbara Dröscher

Wer sagt, dass Zwiespalt Schwäche sei?

Das Leben des jungen Wilhelm Dröscher. 1920–1948

Wilhelm Dröscher, der spätere rheinland-pfälzische Landesvorsitzende und Bundesschatzmeister der SPD, fälschte die Heiratsurkunde seiner Großeltern, um seine jüdische Mutter vor den Nazis zu retten und als »Halbjude« mit deutsch-nationaler Gesinnung Wehrmachtsoffizier werden zu können. Anhand von Tagebuchnotizen und Briefen lässt seine Tochter die inneren Kämpfe zwischen Krieg, rassischer Verfolgung und Vaterlandsliebe wiedererstehen.

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Andreas Marquet

Friedrich Wilhelm Wagner

1894–1971. Eine politische Biografie

Als 1894 geborenes Arbeiterkind überwand Friedrich Wilhelm Wagner die Schranken einer in Klassen gefangenen Gesellschaft. Er wurde Anwalt, sozialdemokratischer Politiker, überlebte den Nationalsozialismus im Exil, war einer der Väter des Grundgesetzes und trieb in der frühen Bundesrepublik die politische wie juristische Aufarbeitung der NS-Zeit voran.

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Steffen Reiche

Freiheit und Recht und dann erst die Einheit

Ein autobiografischer Essay

Im Oktober 1989 gründete Steffen Reiche mit Markus Meckel, Stephan Hilsberg, Ibrahim Böhme und vielen anderen die Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP). Nach einer Kindheit in der DDR-Traumfabrik Babelsberg an der inner-deutschen Grenze, fand er in einem Theologiestudium die innere Freiheit, um sich gegen den SED-Staat zu stellen. Die abenteuerlichen Monate der untergehenden DDR und der Wiedervereinigung führten ihn schließlich in Volkskammer, Bundestag und die Spitzen der Brandenburgischen Landespolitik. Ein spannender Einblick in ein deutsch-deutsches Leben.

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Peter-Christian Witt

Friedrich Ebert

Parteiführer, Reichskanzler, Volksbeauftragter, Reichspräsident

Dieses Buch über Friedrich Ebert als Parteiführer, Reichskanzler, Volksbeauftragter und Reichspräsident ist eine stark an der persönlichen politischen Entwicklung Eberts orientierte Einführung. Am Beispiel einiger zentraler politischer Entscheidungen aus den Jahren 1914 bis 1925 wird ein wichtiger und allgemein verständlicher Beitrag zu einer Gesamtdarstellung von Eberts Politik geleistet.

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Simon Ebert

Wilhelm Sollmann

Sozialist – Demokrat – Weltbürger (1881–1951)

Der Sozialdemokrat, Reichstagsabgeordnete und Innenminister Wilhelm Sollmann stand auf dem reformistischen Flügel seiner Partei. In seiner Biographie von Simon Ebert spiegeln sich die großen Umbrüche der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, aber auch die Herausforderungen und Konflikte, denen die SPD sich vor und nach dem »Dritten Reich« stellen musste.

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Walter Mühlhausen

Friedrich Ebert 1871–1925

A Social Democratic Statesman

Ins Englische übersetzt von Christine Brocks

Brilliante Kurzbiografie in englischer Sprache. Friedrich Ebert (1871–1925) hat als erster Reichspräsident die Politik seiner Zeit ganz wesentlich geprägt. Der Sozialdemokrat nutzte die Gestaltungsmöglichkeiten seines Amtes, um die von Krisen geschüttelte Weimarer Republik zu stabilisieren und innerlich zu befrieden.

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Peter Brandt

Mit anderen Augen

Versuch über den Politiker und Privatmann Willy Brandt

Willy Brandts ältester Sohn Peter erinnert sich an seinen Vater als Politiker und Privatmann, der noch in den 1980er-Jahren eine der umstrittensten Persönlichkeiten in Deutschland war. Und er schreibt über das »liebevolle, aber nicht ganz einfache Verhältnis zweier sperriger Menschen«.

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Niklas Frank

Bruder Norman!

»Mein Vater war ein Naziverbrecher, aber ich liebe ihn.«

Ein mörderischer Dialog unter Brüdern als deutsche Sezierstunde: erschütternd, schonungslos, abgründig. Normans verzweifelte Liebe zum Vater Hans Frank, Hitlers Generalgouverneur in Polen, der in Nürnberg hingerichtet worden ist, lässt seinen Bruder Niklas nicht los. Sie ringen um die Wahrheit von Gefühlen, die Macht der Verdrängung und die Frage: Wie überlebe ich es, das Kind des »Schlächters von Polen« zu sein?

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Renate Faerber-Husemann

Der Querdenker

Erhard Eppler
Eine Biographie

»Natürlich wollte ich Macht – Gestaltungsmacht«, bekennt Erhard Eppler. Sein Wort hat Gewicht in Deutschland seit über 50 Jahren. Der geradlinige Politiker, Lehrer und schwäbische Protestant gilt als kritisches Gewissen der Bundesrepublik und der SPD. Er hielt an seinen klaren Positionen auch dann fest, wenn dies zu Lasten seiner politischen Karriere ging. Egon Bahr hat einmal über ihn geschrieben: »Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben auch.« Nach seinem Rückzug von allen politischen Ämtern und Mandaten 1982 begann seine zweite erstaunliche Karriere als Vor- und Nach- und Querdenker, auf den sich nicht nur Sozialdemokraten berufen.

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Walter Mühlhausen

Friedrich Ebert 1871-1925

Reichspräsident der Weimarer Republik

Friedrich Ebert hat die Politik seiner Zeit entscheidend geprägt. Weit mehr als bislang bekannt, beeinflusste der Sozialdemokrat, Republikgründer und erste Reichspräsident die Geschicke der Weimarer Demokratie in ihren ersten Jahren. Walter Mühlhausen liefert die erste umfassende Biographie des ersten demokratischen Staatsoberhauptes in Deutschland.

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