Ulrich Herbert
Best
Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903–1989
Werner Best war der führende Ideologe und Organisator der Gestapo. Er kam aus der völkischen Studentenbewegung, war befreundet mit Ernst Jünger und von 1933 bis 1940 Stellvertreter Reinhard Heydrichs. Im Krieg hatte er als Verwaltungschef in Frankreich und Reichsbevollmächtigter in Dänemark Spitzenfunktionen inne. Nach Krieg und Internierung machte er erneut Karriere als Justitiar eines Industrieunternehmens, wurde zum Kopf der Kampagnen für eine »Generalamnestie« der NS-Täter im Umfeld der FDP und zum Koordinator der NS-Prozesse auf Seiten der Täter.
mehr
Werner Abelshauser
Nach dem Wirtschaftswunder
Der Gewerkschafter, Politiker und Unternehmer Hans Matthöfer
Werner Abelshauser erschließt die Welt eines Mannes, der wie kein zweiter die Praxis des demokratischen Sozialismus verkörpert. Viele der Herausforderungen, die sich Hans Matthöfer stellten, sind noch immer akut, seine Antworten immer noch aktuell. Sein facettenreiches Leben erlaubt es, ein Kapitel der Geschichte der Bundesrepublik aus biographischer Perspektive neu zu schreiben.
mehr
Walter Mühlhausen
Friedrich Ebert 1871-1925
Reichspräsident der Weimarer Republik
Friedrich Ebert hat die Politik seiner Zeit entscheidend geprägt. Weit mehr als bislang bekannt, beeinflusste der Sozialdemokrat, Republikgründer und erste Reichspräsident die Geschicke der Weimarer Demokratie in ihren ersten Jahren. Walter Mühlhausen liefert die erste umfassende Biographie des ersten demokratischen Staatsoberhauptes in Deutschland.
mehr
Klaus Hänsch
Kontinent der Hoffnungen
Mein europäisches Leben
Mit sprachlicher Eleganz und viel Humor erzählt der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Klaus Hänsch, wie in Straßburg und Brüssel Politik gemacht wird und wie Europa sein Leben prägte. Seine einfühlsamen Erinnerungen erlauben einen Blick in die Seele des "Kontinents der Hoffnungen" und hinter die Kulissen komplizierter Entscheidungsprozesse. So manches Vorurteil gegen "die in Europa" bleibt da auf der Strecke.
mehr
Renate Faerber-Husemann
Der Querdenker
Erhard Eppler
Eine Biographie
»Natürlich wollte ich Macht – Gestaltungsmacht«, bekennt Erhard Eppler. Sein Wort hat Gewicht in Deutschland seit über 50 Jahren. Der geradlinige Politiker, Lehrer und schwäbische Protestant gilt als kritisches Gewissen der Bundesrepublik und der SPD. Er hielt an seinen klaren Positionen auch dann fest, wenn dies zu Lasten seiner politischen Karriere ging. Egon Bahr hat einmal über ihn geschrieben: »Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben auch.« Nach seinem Rückzug von allen politischen Ämtern und Mandaten 1982 begann seine zweite erstaunliche Karriere als Vor- und Nach- und Querdenker, auf den sich nicht nur Sozialdemokraten berufen.
mehr
Peter-Christian Witt
Friedrich Ebert
Parteiführer, Reichskanzler, Volksbeauftragter, Reichspräsident
Dieses Buch über Friedrich Ebert als Parteiführer, Reichskanzler, Volksbeauftragter und Reichspräsident ist eine stark an der persönlichen politischen Entwicklung Eberts orientierte Einführung. Am Beispiel einiger zentraler politischer Entscheidungen aus den Jahren 1914 bis 1925 wird ein wichtiger und allgemein verständlicher Beitrag zu einer Gesamtdarstellung von Eberts Politik geleistet.
mehr
Karlheinz Bentele / Renate Faerber-Husemann / Fritz W. Scharpf / Peer Steinbrück (Hg.)
Metamorphosen
Annäherungen an einen vielseitigen Freund
Für Horst Ehmke zum Achtzigsten
Die Autoren dieses Buchs, unter ihnen prominente Politiker, Wissenschaftler, Publizisten und private Freunde, ehren den Jubilar Horst Ehmke, der im Februar 80 Jahre alt wird. Entstanden ist ein Buch, das seine Leser oft zum Schmunzeln bringt, denn für Horst Ehmke gilt, was vielen Menschen an den heutigen Politikern fehlt: Zur erfolgreichen Politik gehört auch gute Laune.
mehr
Susanne Miller
So würde ich noch einmal leben
Erinnerungen
Aufgezeichnet und eingeleitet von Antje Dertinger
Antje Dertinger hat die Erinnerungen von Susanne Miller aufgezeichnet: den spannenden, fast ein Jahrhundert umfassenden Lebensbericht eines in Politik und Publizistik außergewöhnlich aktiven Menschen.
mehr
August Bebel
Aus meinem Leben
Die berühmte Autobiographie »Aus meinem Leben« von August Bebel (1840–1913) erschien zwischen 1910 und 1914 in drei Bänden. Die vorliegende, gebundene Ausgabe versammelt alle drei Bände in ungekürzter Fassung. Das von Kautsky verfasste Vorwort zum dritten Band und sein Nachwort sind als Beilagen zugefügt.
mehr