Dierk Ludwig Schaaf

Fluchtpunkt Lissabon

Wie Helfer in Vichy-Frankreich Tausende vor Hitler retteten

Hannah Arendt, Marc Chagall, Max Ernst, Otto von Habsburg, Heinrich Mann – sie konnten vor Hitler fliehen. Doch ohne Menschen, die Geld und falsche Papiere beschafften, Verbote ignorierten und taten, was ihr Gewissen verlangte, wäre das nie geglückt. Dieses Buch nimmt erstmals die Fluchthelferinnen und -helfer in den Blick und erzählt, wie sie Tausende vor Tod und Lager retteten.

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Christoph Wunnicke

Harald Ringstorff

Von der Werft in die Staatskanzlei. Sozialdemokrat und Mecklenburger

Wie vollzog sich der Umbau Mecklenburg-Vorpommerns nach 1989, welche Erfolge und Niederlagen stechen hervor? Entlang der Biografie von Harald Ringstorff, der zehn Jahre lang Ministerpräsident des Landes war, wird diese noch nicht abgeschlossene Zeit erstmals überblickt, zusammengefasst und analysiert.

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Volker Kauder (Hg.)

Die Fraktion – Machtzentrum und Fegefeuer

Politische und parlamentarische Erinnerungen für Peter Struck

Schnauzbart, Pfeife, Raucherstimme. So erinnern sich die Menschen an Peter Struck, der am 24. Januar 2018 sein 75. Lebensjahr vollendet hätte. Ihm ist dieses von Volker Kauder herausgegebene Buch gewidmet. Dafür haben namhafte Autoren die Entwicklung des Bundestags und seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beschrieben, haben die Rolle der Fraktionsvorsitzenden und ihre Zusammenarbeit mit den jeweiligen Regierungschefs dargestellt – ein Blick auf die spannendsten Konstellationen jenes Parlaments, dem Strucks ganze Leidenschaft galt.

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Benedikt Brunner / Thomas Großbölting / Klaus Große Kracht / Meik Woyke (Hg.)

»Sagen, was ist«

Walter Dirks in den intellektuellen und politischen Konstellationen Deutschlands und Europas

Walter Dirks (1901–1991) war als linkskatholischer Publizist und Intellektueller ein präziser Beobachter und scharfzüngiger Kommentator, der jenseits der sich im 20. Jahrhundert weiter verfestigenden Trennlinien der weltanschaulichen, politischen und religiösen Lager in Deutschland agierte. Zeitlebens beanspruchte er für sich, gleichermaßen ein gläubiger Katholik und überzeugter Sozialist zu sein.

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Peter Brandt / Detlef Lehnert (Hg.)

Sozialdemokratische Regierungschefs in Deutschland und Österreich

1918–1983

Friedrich Ebert, Philipp Scheidemann, Gustav Bauer, Hermann Müller, Otto Braun, Karl Renner, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Bruno Kreisky – im November 2015 wurde den sozialdemokratischen Regierungschefs in Deutschland und Österreich von der Revolution 1918 bis zum Ende der 13 Kanzlerjahre Bruno Kreiskys eine Fachkonferenz der Paul-Löbe-Stiftung gewidmet. Daraus sind neun biografische Beiträge hervorgegangen, die Leben und politische Leistungen erstmals in einer vergleichenden Sammlung behandeln.

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Klaus Schönhoven

Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht

Das Schicksal der 1933 gewählten SPD-Reichstagsabgeordneten

Der Deutsche Reichstag ebnete am 23. März 1933 mit seiner Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz dem NS-Regime den Weg zur Alleinherrschaft. Nur die Fraktion der SPD widersetzte sich dieser parlamenta-rischen Weichenstellung zur Diktatur. Mit ihrem mutigen Nein lieferten sich die sozialdemokratischen Abgeordneten der grenzenlosen Rachsucht der Nationalsozialisten aus.

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Norbert Bicher

Mut und Melancholie

Heinrich Böll, Willy Brandt und die SPD
Eine Beziehung in Briefen, Texten, Dokumenten

Heinrich Böll, der am 21. Dezember 2017 hundert Jahre alt geworden wäre, und Willy Brandt sind Ikonen der bundesrepublikanischen Geschichte. Die Dokumentation zeichnet erstmals ihr Verhältnis nach, das von tiefer Sympathie, gegenseitiger Unterstützung und politischer Selbstbehauptung geprägt war.

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Klaus-Henning Rosen

Grenzland

Meine Zeit mit Willy Brandt

Grenzland – das war 40 Jahre lang die Mitte Deutschlands. In seinen Lebenserinnerungen erzählt Klaus-Henning Rosen ein deutsches Schicksal, das seinen Anfang im Ruhrgebiet im Zweiten Weltkrieg nahm, von der Teilung geprägt wurde sowie von Willy Brandt, den der Autor als Mitarbeiter viele Jahre begleitet hat, so auch, als die Mauer fiel und die innerdeutsche Grenze wieder verschwand.

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Volker Koop

Hans-Heinrich Lammers

Der Chef von Hitlers Reichskanzlei

Hans-Heinrich Lammers war eine der wichtigsten und einflussreichsten Führungsfiguren des NS-Systems. Seine Macht übte der heute wenig bekannte Top-Nazi im Stillen aus. Willfährig organisierte er Hitlers Regierungsgeschäfte und lieferte für »Staatsnotwendigkeiten« die juristische Untermauerung. Er war es auch, der Judenverfolgung und Euthanasie den Anschein der Rechtmäßigkeit verschaffte.

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Walter Mühlhausen

Friedrich Ebert

Der Sozialdemokrat Friedrich Ebert (1871–1925) zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Demokratiegeschichte – als Mitglied der Revolutionsregierung nach dem Ersten Weltkrieg und als erster gewählter Reichspräsident der ersten demokratischen Republik auf deutschem Boden.

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