Zwischen Ungewissheit und Zuversicht

Jugend im Nahen Osten und in Nordafrika

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung
von Jörg Gertel und Ralf Hexel

Die große repräsentative Jugendstudie in der arabischen Welt erlaubt erstmals profunde Einblicke in Lebensgefühl, Selbstverständnis und Zukunftsvorstellungen von rund 9.000 jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren aus Ägypten, Bahrein, Jemen, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästina, Syrien und Tunesien.

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Baha Güngör

Atatürks wütende Enkel

Die Türkei zwischen Demokratie und Demagogie

Wohin geht das »Land der unbegrenzten Widersprüche«? Der bekannte Türkei-Experte und ehemalige Redaktionsleiter bei der Deutschen Welle, Baha Güngör, ist ein scharfer Verfechter der Presse- und Meinungsfreiheit. Er analysiert die aktuelle Lage in der Türkei, forscht nach deren Ursachen und erläutert mögliche künftige Entwicklungen.

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Hassan Abu Hanieh / Mohammad Abu Rumman

Dschihadistinnen

Faszination Märtyrertod

aus dem Arabischen übersetzt von Günther Orth

Immer mehr Mädchen und junge Frauen in arabischen und westlichen Ländern geben ihr bisheriges Leben auf, um sich in Rakka oder Mosul dem IS anzuschließen. Wie ist dieser Boom zu erklären? Wie sind die Frauen rekrutiert worden? Welche Art Hirnwäsche haben sie durchlaufen? Welche psychologischen, sozialen und kulturellen Faktoren treiben sie an, sich dem Gedankengut einer dschihadistischen Organisation zu unterwerfen und dem bewaffneten Kampf anzuschließen?

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Hassan Abu Hanieh / Mohammad Abu Rumman

IS und Al-Qaida

Die Krise der Sunniten und die Rivalität im globalen Dschihad

Aus dem Arabischen übersetzt von Günther Orth

Die jordanischen Islamismus-Experten Mohammad Abu Rumman und Hassan Abu Hanieh beantworten die wichtigsten Fragen nach Unterschieden und Verhältnis zwischen dem sogenannten "Islamischen Staat" und dem Al-Qaida-Netzwerk. Sie gewähren tiefe Einblicke in beide Organisationen und zeigen auf, welche internen Konflikte zur Abspaltung des IS von Al-Qaida sowie zur Entstehung zweier Rivalen im globalen Dschihad geführt haben.

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Mohammad Abu Rumman

Ich bin Salafist

Selbstbild und Identität radikaler Muslime im Nahen Osten

Aus dem Arabischen übersetzt und mit einem Glossar versehen von Günther Orth

In vielen persönlichen Interviews und Gesprächen untersucht Abu Rumman Selbstbild und Lebenswirklichkeit junger Salafisten im Nahen Osten: Wer sind sie? Welche Wege führten sie zum Salafismus und welche wieder von ihm weg? Der Salafismus stellt eine Reaktion auf die politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen dar, unter denen die arabischen Gesellschaften seit mehreren Generationen leben müssen. Auch deshalb scheint er vielen Menschen eine Antwort auf die Frage nach der eigenen Identität zu geben.

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Albrecht Metzger

Black Operation ISIS

Die verdeckte Kriegsführung des Westens und der islamistische Terrorismus

»Wir haben gar nichts dagegen, wenn Salafisten Bomben werfen. Es kommt nur darauf an, auf wen sie die Bomben werfen.« Dieser Satz eines ehemaligen Präsidentenberaters ist ein Geständnis: Das Kalifat des IS ist das Produkt verdeckter westlicher Kriegsführung unter Einsatz verdeckter Operationen, sogenannter black operations. Nach dem Motto »Der Feind meines Feindes ist mein Freund« haben die USA – und nicht nur sie – ein Monstrum geschaffen, das den Nahen und Mittleren Ostens auffrisst und mittlerweile auch die freiheitlichen Gesellschaften des Westens bedroht.

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Sonja Hegasy / Volker Vinnai / Sigrid Faath / Achim Vogt

Herausforderungen in arabischen Staaten

Die Friedrich-Ebert-Stiftung im Nahen Osten und in Nordafrika

Band 13 der Reihe über die internationale Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung ist dem arabischen Raum gewidmet. Volker Vinnai gibt einen einleitenden Überblick zur Arbeit in der Gesamtregion von der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre bis zum Zusammenbruch des Ostblocks. Diese Entwicklung veränderte auch die arabische Welt. Sigrid Faath und Sonja Hegasy beleuchten am Beispiel der Entwicklung in Tunesien und Ägypten die Probleme und Chancen, die sich daraus für die FES ergaben. Achim Vogt vervollständigt den einleitenden Übersichtsteil mit einer Fortschreibung bis in die heutige Zeit.

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Stefan Buchen

Die neuen Staatsfeinde

Wie die Helfer syrischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland kriminalisiert werden

Menschen, die selbst einmal Flüchtlinge waren, holen ihre Frauen, Kinder und Verwandten aus dem syrischen Krieg illegal nach Deutschland. Dafür behandelt der deutsche Staat sie wie Verbrecher. Die Fluchthelfer – die »Schleuser« – werden von Regierung, Polizei, Justiz und Presse mit Terroristen und Mördern auf eine Stufe gestellt. In dem aktuellen Fall, den Stefan Buchen recherchiert hat, verlieren Behörden und die deutsche Flüchtlings- und Migrationspolitik jedes menschliche Maß.

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Larissa Bender (Hg.)

Syrien

Der schwierige Weg in die Freiheit

Seit Jahrzehnten herrscht in Syrien ein diktatorisches Regime, das die Bevölkerung mit Hilfe eines umfangreichen Geheimdienstapparats und mafiöser Familienstrukturen kontrolliert. Syrische und deutsche Autorinnen und Autoren schildern die Verhältnisse in diesem Land und erzählen, wie die syrische Bevölkerung die Barriere der Angst überwand und den Kampf für Freiheit und Menschenwürde aufnahm.

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Christian Wagner

Brennpunkt Pakistan

Islamische Atommacht im 21. Jahrhundert

Pakistan genießt den zweifelhaften Ruf, das »gefährlichste Land der Welt« zu sein. Spektakuläre Aktionen militanter islamistischer Gruppen haben die Angst vor einer Talibanisierung und vor einem Zerfall des Landes geschürt. Nirgends sonst liegen Al-Qaida-Camps und Atomwaffenlager so nahe beieinander.

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