Stefan Müller

Die Ostkontakte der westdeutschen Gewerkschaften

Entspannungspolitik zwischen Zivilgesellschaft und internationaler Politik 1969 bis 1989

In den 1970er- und 1980er-Jahren unterhielt der Deutsche Gewerkschaftsbund intensive Kontakte zu den kommunistischen Staatsgewerkschaften Osteuropas. Über diese transnationalen Begegnungen ist bislang wenig bekannt. Entlang einer gewerkschaftshistorischen Studie lenkt Stefan Müller den Blick auf diese besonderen Beziehungen im Ost-West-Konflikt und lotet dabei die Potenziale der Neuen Ostpolitik aus.

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Michael Bröning / Claudia Detsch / Joanna Itzek (Hg.)

Ideen, Meinungen, Kontroversen

IPG - Internationale Politik und Gesellschaft Die wichtigsten Debatten 2019

Die transatlantischen Beziehungen gehen in die Brüche, die Europäische Union ringt mit Rechtspopulisten, dem Brexit und sich selbst, während die Jugend der Welt ihren Frust auf die Straße trägt. Mittendrin sucht Deutschland nach einem neuen innenpolitischen Gleichgewicht und seiner Rolle auf der internationalen Bühne. Und die politische Linke? Sie kämpft vielerorts weiterhin ums Überleben – von einigen erfreulichen Ausnahmen abgesehen. Dabei wären gerade jetzt progressive Antworten auf Klimawandel, Digitalisierung, Migration und die Krise des Kapitalismus bitter nötig.

Die Autorinnen und Autoren des IPG-Journals waren auch 2019 nah dran an den Trends und Entwicklungen einer Welt im Umbruch. Die wichtigsten Beiträge erscheinen jedes Jahr in Buchform.

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Werner Daum (Hg.)

Handbuch der europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert

Institutionen und Rechtspraxis im gesellschaftlichen Wandel
Band 3: 1848-1870

unter Mitwirkung von Peter Brandt, Martin Kirsch und Arthur Schlegelmilch

Der vorliegende Band 3 setzt die vorangegangene Betrachtung der verfassungsgeschichtlichen Entwicklung Europas im 19. Jahrhundert fort: Die 28 Länderartikel eröffnen dank ihres einheitlichen Gliederungsschemas einen vergleichenden Zugang zur europäischen Verfassungsentwicklung 1848–1870. In ihrer ausführlichen Einleitung legen die Herausgeber mit einer vergleichenden Synthese der Länderbeiträge die Grundlage für künftige komparatistische Forschungen.

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Anja Kruke / Dietmar Süß / Meik Woyke (Hg.)

Der Deutsche Gewerkschaftsbund

1975–1982

Bearbeitet von Johannes Platz

Band 17 der »Quellen zur deutschen Gewerkschaftsgeschichte« dokumentiert den fortwährenden gesellschaftlichen Gestaltungsanspruch des Deutschen Gewerkschaftsbundes in den letzten beiden Perioden der Amtszeit des DGB-Vorsitzenden Heinz Oskar Vetter.

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Peter Birle / Antonio Muñoz Sánchez

Partnerschaft für die Demokratie

Die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brasilien und Portugal

Mit einem Vorwort von Svenja Blanke

Band 14 der Reihe über die internationale Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung widmet sich den beiden portugiesischsprachigen Ländern Brasilien und Portugal. Die Autoren Peter Birle und Antonio Muñoz Sánchez schildern eindrucksvoll die Geschichte der Demokratieförderung der FES in Brasilien und Portugal und welche Früchte solche Beiträge zur Überwindung von Diktaturen und zum Aufbau demokratischer Strukturen tragen können. Ihre Ausführungen zeigen konkret, inwiefern sich die Demokratieförderung einer politischen Stiftung von der staatlichen Förderpolitik unterscheidet, diese ergänzt und zivilgesellschaftlich in Richtungen lenken kann, wie es die staatliche Politik nicht vermag.

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