Alfred Grosser

Le Mensch

Die Ethik der Identitäten

Wer bestimmt, was der Mensch ist: als Individuum oder Amtsinhaber, als Angehöriger einer Gruppe, Religion oder Ethnie? Facettenreich und mit vielen persönlichen Rückblicken schreibt der große Europäer Grosser über die Entstehung und Moral sozialer Identität. Dabei wehrt er sich gegen ein altes Grundübel, das aktueller ist denn je – den Finger, der auf andere zeigt, das »schlimme DIE«: DIE Muslime, DIE Frauen, DIE Juden, DIE Deutschen, DIE Flüchtlinge. Ein großes Buch, das uns auffordert, auch in schwierigen Zeiten niemals unsere Menschlichkeit zu verlieren.

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Christian Kohlross

kollektiv neurotisch

Warum die westlichen Gesellschaften therapiebedürftig sind

Sind die westlichen Gesellschaften neurotisch? Christian Kohlross, psychotherapeutischer Coach und Kulturwissenschaftler, bejaht das und unterzieht sie einer psychologischen Analyse. Längst haben Persönlichkeitsstörungen auch von großen Gruppen und Kulturkreisen Besitz ergriffen. Die alarmierende Diagnose dieses Buchs: Narzissmus, Depression, Zwang und Hysterie sind Symptome einer akuten Kollektivneurose, die Europa und die westliche Welt fest im Griff hat. Am Schluss des Buchs skizziert Christian Kohlross mögliche Wege, diesen destruktiven Seelenlagen politisch und sozial zu begegnen.

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Jürgen Wertheimer / Gert Ueding (Hg.)

Zurück zur Literatur!

Streitbare Essays

Literatur ist unersetzlich für unser öffentliches und privates Leben, für die (Charakter-)Bildung von Menschen, für ihr Verständnis von Kultur und dem, was den Menschen zum Menschen macht. Umso alarmierender ist ihre fortschreitende Marginalisierung und ihr allmähliches Verschwinden aus den Lehrplänen von Schulen, Hochschulen sowie aus dem populären Kulturbetrieb. Es geht nicht um elitäre Bildungstraditionen, sondern um den drohenden Verlust von Wissen, freiheitlichem Denken und gesellschaftlicher Orientierung.

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Hassan Abu Hanieh / Mohammad Abu Rumman

Dschihadistinnen

Faszination Märtyrertod

aus dem Arabischen übersetzt von Günther Orth

Immer mehr Mädchen und junge Frauen in arabischen und westlichen Ländern geben ihr bisheriges Leben auf, um sich in Rakka oder Mosul dem IS anzuschließen. Wie ist dieser Boom zu erklären? Wie sind die Frauen rekrutiert worden? Welche Art Hirnwäsche haben sie durchlaufen? Welche psychologischen, sozialen und kulturellen Faktoren treiben sie an, sich dem Gedankengut einer dschihadistischen Organisation zu unterwerfen und dem bewaffneten Kampf anzuschließen?

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Albrecht Metzger

Black Operation ISIS

Die verdeckte Kriegsführung des Westens und der islamistische Terrorismus

»Wir haben gar nichts dagegen, wenn Salafisten Bomben werfen. Es kommt nur darauf an, auf wen sie die Bomben werfen.« Dieser Satz eines ehemaligen Präsidentenberaters ist ein Geständnis: Das Kalifat des IS ist das Produkt verdeckter westlicher Kriegsführung unter Einsatz verdeckter Operationen, sogenannter black operations. Nach dem Motto »Der Feind meines Feindes ist mein Freund« haben die USA – und nicht nur sie – ein Monstrum geschaffen, das den Nahen und Mittleren Ostens auffrisst und mittlerweile auch die freiheitlichen Gesellschaften des Westens bedroht.

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Yvonne Koch

Gesichter Bangladeschs

Vergessenes Land zwischen Armut, Korruption und Militär. Reportagen

Der Staat zwischen Ganges und Brahmaputra – doppelt so groß wie Bayern – ist die Heimat von 160 Millionen Menschen, verschiedenen Ethnien und Religionen. Eine im Westen fast vergessene Welt: fremd, faszinierend, wunderschön und oft beängstigend grausam. Seit Jahren bereist die deutsche Rundfunkjournalistin Yvonne Koch Bangladesch. In 25 eindringlichen und berührenden Reportagen bringt uns die Autorin ein Land nahe, das so ganz anders tickt als Deutschland, aber mit uns auf vielfältige Weise verbunden ist.

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Jo Leinen / Andreas Bummel

Das demokratische Weltparlament

Eine kosmopolitische Vision

In atemberaubendem Tempo schreitet die Verflechtung der Welt voran. Die globalen Herausforderungen unserer Zeit überfordern die Nationalstaaten. Die Menschheit befindet sich in einer entscheidenden Phase – nach der Entstehung der Demokratie in den antiken Stadtstaaten Griechenlands und ihrer Ausweitung auf die modernen Territorialstaaten im 18. Jahrhundert steht nun der nächste Schritt bevor: eine demokratische Weltrevolution und ein Parlament der Menschheit.

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Sandra Fischer / Ursula Bitzegeio / Frank Decker (Hg.)

Flucht, Transit, Asyl

Interdisziplinäre Perspektiven auf ein europäisches Versprechen

Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen europäischer Sicherheits-, Grenz- und Integrationspolitiken und welche gemeinsamen Vorschläge für Krisenlösungen gibt es? Nothilfe für Flüchtlinge, Asylrecht und Einwanderung – bei diesen Themen zeigen sich tiefe Gräben zwischen den europäischen »Partnern«. Dabei wird die politische Auseinandersetzung innerhalb der EU nicht nur von Sachzwängen bestimmt: Islamskeptische Argumente gegen Migration verweisen auf kulturell bedingte Differenzen, die für die spezifische Auslegung von Fragen des Asyl- und Völkerrechts an Bedeutung gewinnen.

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Anna Maria Kellner / Uwe Optenhögel / Hans-Peter Bartels (Hg.)

Strategische Autonomie und die Verteidigung Europas

Auf dem Weg zu einer europäischen Armee?

Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) bildet derzeit einen Schwerpunkt der europäischen Zusammenarbeit. Sie wird jedoch kontrovers diskutiert. Wie kann Europa die nötige strategische Autonomie erlangen, um besser seiner Rolle als geopolitischer Akteur gerecht zu werden? Unstrittig ist: Es braucht mehr Koordinierung (auch mit der NATO) und einen Ausbau der militärischen Fähigkeiten. Brauchen wir langfristig auch eine gemeinsame europäische Armee? Der vorliegende skizziert die Entstehung und Entwicklung der Grundidee und ordnet sie in die aktuellen Strategieprozesse der EU sowie ihrer einzelnen Mitgliedsstaaten ein.

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Anna Maria Kellner / Uwe Optenhögel / Hans-Peter Bartels (Hg.)

Strategic Autonomy and the Defence of Europe

On the Road to a European Army?

Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) bildet derzeit einen Schwerpunkt der europäischen Zusammenarbeit. Sie wird jedoch kontrovers diskutiert. Wie kann Europa die nötige strategische Autonomie erlangen, um besser seiner Rolle als geopolitischer Akteur gerecht zu werden? Unstrittig ist: Es braucht mehr Koordinierung (auch mit der NATO) und einen Ausbau der militärischen Fähigkeiten. Brauchen wir langfristig auch eine gemeinsame europäische Armee? Der vorliegende skizziert die Entstehung und Entwicklung der Grundidee und ordnet sie in die aktuellen Strategieprozesse der EU sowie ihrer einzelnen Mitgliedsstaaten ein.

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