Frank Decker

Der Irrweg der Volksgesetzgebung

Eine Streitschrift

Wie weit soll direkte Demokratie gehen? Befürworter und Gegner der direkten Demokratie orientieren sich in Deutschland beide am Modell einer Volksgesetzgebung. Dies blockiert eine zielführende Debatte um die Einführung von Plebisziten auf Bundesebene.

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Ursula Bitzegeio / Jürgen Mittag / Lars Winterberg (Hg.)

Der politische Mensch

Akteure gesellschaftlicher Partizipation im Übergang zum 21. Jahrhundert

Das Vertrauen in Kompetenz, Verantwortung und Integrität der »politischen Prominenz« in Europa gilt als beschädigt. Der »Wutbürger« nimmt die Dinge selbst in die Hand, demonstriert montags, besetzt Parks und kapert Internetseiten. Die gesellschaftlichen Proteste der letzten Zeit haben in Europa eine Diskussion über neue Varianten der Bürgerbeteiligung ausgelöst und lassen traditionelle Formen politischen Engagements in Vereinen, Verbänden, Parteien und Gewerkschaften in einem neuen Licht erscheinen.

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Andreas Zick / Beate Küpper

Wut, Verachtung, Abwertung

Rechtspopulismus in Deutschland

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Dietmar Molthagen und Ralf Melzer

In Deutschland ist der Rechtspopulismus laut und deutlich geworden: Sichtbar bei den Pegida-Demonstrationen, hörbar in öffentlichen Debatten wie »Deutschland schafft sich ab« und politisch in Verbindungen zur neuen Partei AfD. Man hetzt gegen Muslime und Flüchtlinge, verachtet Politik und Medien, propagiert einen Nationalismus, der zur Abschottung führt, und sehnt sich nach Autorität sowie einer homogenen »Gemeinschaft«. Diese Entwicklung bedroht die gesellschaftliche Vielfalt, das friedliche Zusammenleben und die parlamentarische Demokratie.

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Johano Strasser

Das Drama des Fortschritts

Die Idee des Fortschritts findet auch heute noch reiche Nahrung – immer neue Höchstleistungen von Wissenschaft und Technik, immer schnellere Abfolgen neuer, leistungsstärkerer Produkte. Die Steigerung unseres Wissens und Könnens scheint keine Grenzen zu kennen. Abhandengekommen ist uns dafür der historische Richtungssinn. Wir wissen nicht mehr, wie wir in Zukunft leben wollen. Wir marschieren tapfer, ohne Kompass. Johano Strasser zweifelt am Sinn des schlichten Weiter so! Doch nicht jeder Fortschritt ist unmöglich geworden.

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Franz Magnis-Suseno SJ

Garuda im Aufwind

Das moderne Indonesien

Indonesien ist ein Staat mit 250 Millionen Einwohnern, die meisten von ihnen Muslime. Doch was wissen wir über die Geschichte, Kultur und Politik dieses big player in Südostasien, 2015 Gastland der Frankfurter Buchmesse? Diese leicht verständliche Einführung gibt Antworten. Garuda, das mythische Wappentier des Landes, symbolisiert Indonesiens Aufstieg zur drittgrößten Demokratie der Welt, die im 21. Jahrhundert ihren Weg zwischen Tradition und Moderne sucht.

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Matthias von Hellfeld

Das lange 19. Jahrhundert

Zwischen Revolution und Krieg 1776–1914

Die erste Gesamtdarstellung des »langen« 19. Jahrhunderts ist ein mitreißend erzähltes Porträt über Vorspiel und Beginn der Moderne in Europa und Nordamerika. Es widmet sich den epochalen Umwälzungen von der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung über die Französische Revolution bis zur »Urkatastrophe« des Ersten Weltkriegs.

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Mohammad Abu Rumman

Ich bin Salafist

Selbstbild und Identität radikaler Muslime im Nahen Osten

Aus dem Arabischen übersetzt und mit einem Glossar versehen von Günther Orth

In vielen persönlichen Interviews und Gesprächen untersucht Abu Rumman Selbstbild und Lebenswirklichkeit junger Salafisten im Nahen Osten: Wer sind sie? Welche Wege führten sie zum Salafismus und welche wieder von ihm weg? Der Salafismus stellt eine Reaktion auf die politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen dar, unter denen die arabischen Gesellschaften seit mehreren Generationen leben müssen. Auch deshalb scheint er vielen Menschen eine Antwort auf die Frage nach der eigenen Identität zu geben.

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Albrecht Metzger

Millionen hinter Gittern

Amerika, seine Gefängnisse und das Armutsproblem

Die USA sind ein großes Gefängnis – zumindest für jene, die "abgerutscht" sind und es nicht geschafft haben, den amerikanischen Traum von Aufstieg und Wohlstand zu erreichen. Seit Jahrzehnten steigt die Zahl der Häftlinge drastisch an, nicht nur der farbigen. Selbst Bagatelldelikte führen zu absurd langjährigen Strafen, die die Reste jeder bürgerlichen Existenz vernichten.

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Peter Steinbach

Nach Auschwitz

Die Konfrontation der Deutschen mit der Judenvernichtung

70 Jahre nach dem Holocaust: Welche Bedeutung hat Auschwitz für die politische Kultur der Bundesrepublik Deutschland? Kann die deutsche Gedenkkultur helfen, die Gesellschaft vor neuem Antisemitismus zu bewahren oder führt sie eher ins Vergessen? Kann Deutschland das Versprechen »Nie wieder!« einhalten?

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Albrecht Metzger

Black Operation ISIS

Die verdeckte Kriegsführung des Westens und der islamistische Terrorismus

»Wir haben gar nichts dagegen, wenn Salafisten Bomben werfen. Es kommt nur darauf an, auf wen sie die Bomben werfen.« Dieser Satz eines ehemaligen Präsidentenberaters ist ein Geständnis: Das Kalifat des IS ist das Produkt verdeckter westlicher Kriegsführung unter Einsatz verdeckter Operationen, sogenannter black operations. Nach dem Motto »Der Feind meines Feindes ist mein Freund« haben die USA – und nicht nur sie – ein Monstrum geschaffen, das den Nahen und Mittleren Ostens auffrisst und mittlerweile auch die freiheitlichen Gesellschaften des Westens bedroht.

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