Peter Gohle

Von der SDP-Gründung zur gesamtdeutschen SPD

Die Sozialdemokratie in der DDR und die Deutsche Einheit 1989/90

Als am 7. Oktober 1989 im Gemeindehaus von Schwante bei Oranienburg die Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP) gegründet wurde, war dies nicht nur ein Akt der Institutionalisierung oppositioneller Bürgerbewegung: Die wieder gegründete Sozialdemokratie bedeutete einen bewussten und direkten Angriff auf den Machtanspruch der SED, der auf der Fiktion der »Einheit der Arbeiterklasse« fußte.

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Knud Andresen / Michaela Kuhnhenne / Jürgen Mittag / Johannes Platz (Hg.)

Der Betrieb als sozialer und politischer Ort

Studien zu Praktiken und Diskursen in den Arbeitswelten des 20. Jahrhunderts

Der Betrieb ist im 20. Jahrhundert ein Ort, an dem soziale und politische Veränderungen auf kleinstem Raum sichtbar werden. Die damit verbundenen innerbetrieblichen Konflikte hatten erhebliche Auswirkung auf die Handlungsfelder und Aktivitäten von Gewerkschaften. Die Gewerkschaftsgeschichte braucht deshalb einen Methodenpluralismus, der verschiedene Aspekte berücksichtigt: die gewerkschaftliche Organisation vor Ort, die praktische Arbeit der Akteure und gesellschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Diskurse im Betrieb.

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Christian Krell (Hg.)

Vordenkerinnen und Vordenker
der Sozialen Demokratie

49 Porträts

Karl Marx, August Bebel, Elisabeth Selbert, Willy Brandt oder Paul Tillich – herausragende Persönlichkeiten haben die Idee und Praxis Sozialer Demokratie in Deutschland geprägt. Ihre Lebensgeschichte, ihr Denken und Handeln führen die Leserinnen und Leser zu den Kerngedanken der Sozialen Demokratie.

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Andreas Zick / Anna Klein

Fragile Mitte – Feindselige Zustände

Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer

Welche Einstellungen bestehen im Hinblick auf Demokratie und den Umgang mit schwachen gesellschaftlichen Gruppen? Inwieweit gehört Gewaltbilligung und -bereitschaft zum Syndrom extrem rechter Orientierung? Existiert in der Bevölkerung ein Problembewusstsein für den Rechtsextremismus? Äußert sich die Abwertung anderer auch gegenüber der EU und den von der derzeitigen Krise besonders betroffenen Ländern Südeuropas?

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Stefan Buchen

Die neuen Staatsfeinde

Wie die Helfer syrischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland kriminalisiert werden

Menschen, die selbst einmal Flüchtlinge waren, holen ihre Frauen, Kinder und Verwandten aus dem syrischen Krieg illegal nach Deutschland. Dafür behandelt der deutsche Staat sie wie Verbrecher. Die Fluchthelfer – die »Schleuser« – werden von Regierung, Polizei, Justiz und Presse mit Terroristen und Mördern auf eine Stufe gestellt. In dem aktuellen Fall, den Stefan Buchen recherchiert hat, verlieren Behörden und die deutsche Flüchtlings- und Migrationspolitik jedes menschliche Maß.

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Birgit Lahann

Am Todespunkt

18 berühmte Dichter und Maler, die sich das Leben nahmen

Selbstmord ist ein gesellschaftliches Tabu, obwohl sich weltweit jedes Jahr Millionen Menschen das Leben nehmen. In 18 biografischen Porträts berühmter Selbstmörderinnen und Selbstmörder hat Birgit Lahann den Weg in das unaufhaltbare Ende ergründet und nachgezeichnet. Es sind geheimnisvolle, spannende und spektakuläre Geschichten, die von Ängsten, Liebe, Todessehnsucht, aber auch von den oft grausamen politischen Zeitumständen des 20. Jahrhunderts handeln.

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Mark Blyth

Wie Europa sich kaputtspart

Die gescheiterte Idee der Austeritätspolitik

aus dem Englischen von Boris Vormann

Sparpolitiken sollten Europa aus der Finanzkrise retten, haben aber die Schulden erhöht, ohne Wachstum zu erreichen. Mark Blyth entlarvt Austerität als einen gefährlichen Irrweg im Dienste konservativer Politik und wirtschaftlicher Interessen.

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Martin Stadelmaier / Wolfgang Wiemer (Hg.)

Nah bei den Menschen

Festschrift zum 65. Geburtstag von Kurt Beck

»Gerechtigkeit garantiert ein Höchstmaß an Freiheit für alle und befreit zu einem solidarischen Miteinander. Diese Idee der Sozialdemokratie im alltäglichen Leben zu bewähren, ist der Antrieb für das politische Wirken von Kurt Beck« (Sigmar Gabriel)

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Willy Brandt

Berliner Ausgabe

Herausgegeben für die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung von Helga Grebing, Gregor Schöllgen und Heinrich August Winkler

Mit dem zehnten und letzten Band hat die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung (Berlin) 2009 ein ehrgeiziges Projekt abgeschlossen: die Edition »Willy Brandt – Berliner Ausgabe«. Die Berliner Ausgabe schafft dem historisch-politisch interessierten Leser Zugang zu Willy Brandts Leben und Politik sowie zu wesentlichen Abschnitten der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Edition wertet den schriftlichen Nachlass des ehemaligen Bundeskanzlers und SPD-Vorsitzenden aus – darunter Briefe, Notizen, Interviews, Tagebuchaufzeichnungen, Redemanuskripte und Memoranden Brandts.

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Nikolaus Werz / Norbert von Hofmann / Hendrik Bussiek

Demokratieförderung unter schwierigen Bedingungen

Die Tätigkeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Venezuela, Vietnam und Simbabwe

In Ländern, die als außenpolitisch schwierig gelten, sind Politische Stiftungen ein wichtiger Bestandteil deutscher Außenpolitik. Zu diesen heiklen Fällen zählen auch Venezuela, Vietnam und Simbabwe, wo die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) sich besonders engagiert.

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