Heinrich August Winkler

Der Schein der Normalität

Arbeiter und Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik 1924-1930

Die Jahre von 1924 bis 1928 gelten als die »guten Jahre« der Weimarer Republik. In Deutschland schien es damals wirtschaftlich und politisch wieder aufwärts zu gehen. Aber es war nur eine »relaive Stabilisierung«. Das wirtschaftliche Wachstum blieb niedrig, die Zahl der Arbeitslosen hoch. Häufige Regierungskrisen untergruben das Ansehen der parlamentarischen Demokratie. Im März 1930, ein halbes Jahr nach dem Beginn der Weltwirtschaftskrise, stürzte der letzte sozialdemokratische Reichskanzler, Hermann Müller. Da es zu seiner Großen Koalition keine parlamentarische Alternative gab, ging Deutschland wenig später zu einem Präsidialsystem über: Die Zeit der Notverordnungen begann und mit ihr die Auflösung der Weimarer Republik.

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