Rena Molho

Der Holocaust der griechischen Juden

Studien zur Geschichte und Erinnerung

Aus dem Griechischen übersetzt von Lulu Bail

Die Historikerin Rena Molho, eine Kapazität auf dem Gebiet der griechischen Holocaustforschung, legt ihre Arbeiten zur systematischen Vernichtung der griechischen Juden mit diesem Buch erstmals auf Deutsch vor. Die Nazis löschten fast 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung Griechenlands aus. Dieser Teil der NS-Geschichte, seine Folgen und seine Aufarbeitung sind in Deutschland nahezu unbekannt.

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Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung

Jahrgang 40 (2015)

Herausgegeben von der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung erfasst alle Publikationen zur Geschichte der Arbeiter- und Frauenbewegung, (linken) Parteien, Bewegungen u. Gewerkschaften aus dem Jahr 2015.

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Walter Mühlhausen (Hg.)

Friedrich Ebert – Reden als Reichspräsident (1919–1925)

Friedrich Ebert war ein wortgewaltiger Sozialdemokrat, der seinen Aufstieg innerhalb der Arbeiter-bewegung auch seinem Redetalent verdankte. Der vorliegende Band dokumentiert seine sämtlichen überlieferten Reden als Reichspräsident bis zu seinem Tod. Es sind Zeugnisse eines Staatsmannes, der Demokratie und inneren Frieden auf dem brüchigen Grund der Nachkriegs- und Nachrevolutionszeit zu festigen versuchte und die junge Republik mit Sachlichkeit und Ruhe in eine Phase der relativen inneren Stabilität führte.

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Jan Kiepe

Für die Revolution auf die Schulbank

Eine alltagsgeschichtliche Studie über die SED-Funktionärsausbildung in Thüringen

Die hinter vorgehaltener Hand "rote Klöster" genannten Partei- und Kaderschulen der SED waren in der DDR mehr als nur Einrichtungen zur Indoktrination. Übersehen wird oft der Auftrag der Funktionärsausbildung für die Verwaltung der DDR: Die Absolventen sollten lernen, die marxistisch-leninistische Theorie in die politische Praxis umzusetzen und für die soziale Wirklichkeit fruchtbar zu machen.

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Dietmar Molthagen / Thilo Schöne (Hg.)

Lern- und Arbeitsbuch
Lernen in der Einwanderungsgesellschaft

Das Lern- und Arbeitsbuch soll zeigen, wie Lernprozesse in der Einwanderungsgesellschaft gelingen können – angesichts der seit Jahrzehnten bestehenden Einwanderung nach Deutschland wie auch der gegenwärtigen Zuwanderung von Geflüchteten. Außerdem widmet sich der Band generellen Fragen religiöser, kultureller, lebensweltlicher und sozialer Vielfalt unabhängig von der Einwanderungsgeschichte.

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Christian Krell (Hg.)

Thinkers of Social Democracy

49 Portraits

Ins Englische übersetzt von James Patterson

Karl Marx, August Bebel, Elisabeth Selbert, Willy Brandt oder Paul Tillich – herausragende Persönlichkeiten haben die Idee und Praxis Sozialer Demokratie in Deutschland geprägt. Ihre Lebensgeschichte, ihr Denken und Handeln führen die Leserinnen und Leser zu den Kerngedanken der Sozialen Demokratie.

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Jutta Limbach

»Wahre Hyänen«

Pauline Staegemann und ihr Kampf um die politische Macht der Frauen

Pauline Staegemann (1838-1909), Sozialdemokratin und Gründerin des ersten Berliner Arbeiterfrauen- und Mädchenvereins, war die Urgroßmutter der ehemaligen Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Jutta Limbach. Ihre Biografin erzählt, wie sie späteren Frauengenerationen den Weg in Politik und Bildungsinstitutionen ebnete. Die Autorin widmet sich außerdem der Frage, welche Fortschritte das Familienrecht, die Frauenpolitik und die Rechtsgleichheit von Mann und Frau von den 1870er-Jahren bis heute gemacht haben.

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Manfred Blänkner / Axel Bernd Kunze (Hg.)

Rote Fahnen, bunte Bänder

Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute

Wussten Sie es? Bedeutende Sozialdemokraten und Vordenker der sozialen Demokratie waren Mitglieder studentischer Korporationen. Zu ihnen gehörten Ferdinand Lassalle, Wilhelm Liebknecht, Eduard David, Karl Barth, Paul Tillich, Fritz Bauer, Ludwig Bergsträsser, Detlef Carsten Rohwedder. Für sie vertraten SPD und Korporationen ähnliche Überzeugungen: gelebte Solidarität, eine demokratische Diskussionskultur, lebenslange Weggenossenschaft.

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Hassan Abu Hanieh / Mohammad Abu Rumman

IS und Al-Qaida

Die Krise der Sunniten und die Rivalität im globalen Dschihad

Aus dem Arabischen übersetzt von Günther Orth

Die jordanischen Islamismus-Experten Mohammad Abu Rumman und Hassan Abu Hanieh beantworten die wichtigsten Fragen nach Unterschieden und Verhältnis zwischen dem sogenannten "Islamischen Staat" und dem Al-Qaida-Netzwerk. Sie gewähren tiefe Einblicke in beide Organisationen und zeigen auf, welche internen Konflikte zur Abspaltung des IS von Al-Qaida sowie zur Entstehung zweier Rivalen im globalen Dschihad geführt haben.

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Heinrich Seemann

Tagebuch einer Revolution

Indonesiens Weg zur Demokratie (1998–2000)

Das viertgrößte Land der Welt entging 1997/98 einem verheerenden Bürgerkrieg und wurde in wenigen dramatischen Wochen zu einer Demokratie: 1997 stürzte der Potentat Suharto, und der neue Präsident Habibie beendete praktisch auf einen Schlag mehr als 30 Jahre Militärdiktatur. Über diese „Mission impossible“ hat Heinrich Seemann, damals deutscher Botschafter in Jakarta, ein Tagebuch geführt, das nun erstmals veröffentlicht wird.

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