Christian Streit

Keine Kameraden

Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945

Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Es war der Beginn eines mit bis dahin unvorstellbarer Brutalität geführten Eroberungskrieges, in dessen Verlauf allein über elf Millionen sowjetischer Soldaten ihr Leben ließen. Die Behandlung der Kriegsgefangenen wurde von den Zielen des Ausrottungskrieges gegen »Bolschewismus und Judentum« bestimmt, auf die sich die Generalität der Wehrmacht während der Planung des Überfalls auf die Sowjetunion hatte verpflichten lassen. Mehr als die Hälfte der 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen in den Händen der Wehrmacht wurde erschossen, verhungerte oder starb an den Folgen unmenschlicher Zwangsarbeit. Ihr Schicksal – neben dem Völkermord an den europäischen Juden eines der furchtbarsten Kapitel des Zweiten Weltkrieges – ist in der Bundesrepublik ebenso wie in der DDR lange Jahre verdrängt worden.

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Kurt Klotzbach

Der Weg zur Staatspartei

Programmatik, praktische Politik und Organisation der deutschen Sozialdemokratie 1945-1965

Kurt Klotzbachs zeitgeschichtliche Studie von 1982 ist der erste Versuch einer Gesamtdarstellung der deutschen Sozialdemokratie vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur fünften Bundestagswahl 1965, zugleich ein großes Werk zur allgemeinen deutschen Nachkriegsgeschichte. Sie ist längst zu einem Standardwerk geworden, dessen konzeptionelle Geschlossenheit und synthetische Kraft vielfach herausgestellt werden.

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Hermann Kaienburg

Vernichtung durch Arbeit - Der Fall Neuengamme

Die Wirtschaftsbestrebungen der SS und ihre Auswirkungen auf die Existenzbedingungen der KZ-Gefangenen

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Lutz Niethammer / Alexander von Plato (Hg.)

Lebensgeschichte und Sozialkultur im Ruhrgebiet 1930-1960

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Peter Brandt / Martin Kirsch / Arthur Schlegelmilch (Hg.)

Quellen zur europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert.

Teil 1: um 1800

Im Mittelpunkt der ersten CD-ROM (Teil 1: Um 1800) stehen die Zusammenhänge zwischen den sich rasch verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der beginnenden Moderne einerseits, den flankierenden Konstitutionalisierungsexperimenten und staatspolitischen Reformmaßnahmen andererseits. Dabei zeigen sich unterschiedliche Formen der Überlappung ständischer, absolutistischer und konstitutioneller Strukturen, die in ihrer gesamteuropäischen Vielfalt und Einheit (einschließlich Russlands und des Osmanischen Reichs) vorgestellt werden.

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Dagmar Ellerbrock

Healing Democracy - Demokratie als Heilmittel

Gesundheit, Krankheit und Politik in der amerikanischen Besatzungszone 1945-1949

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Karl Christian Führer (Hg.)

Tarifbeziehungen und Tarifpolitik in Deutschland im historischen Wandel

Tarifverträge stehen im Zentrum der öffentlichen Diskussion und gelten zu Unrecht vielfach nur noch als wirtschaftlich hemmende Zwangsinstrumente.

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Cornelia Hecht

Deutsche Juden und Antisemitismus in der Weimarer Republik

Drohbriefe, gewaltsame Übergriffe, Friedhofs- und Synagogenschändungen, gesellschaftlicher Ausschluss und wirtschaftlicher Boykott: Nach 1918 gewann der Antisemitismus an Aggressivität und Breitenwirksamkeit. Wie nahmen die deutschen Juden diese Radikalisierung wahr und wie reagierten sie auf die antisemitische Agitation?

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