Dieter Schlesak

Capesius, der Auschwitzapotheker

Viktor Capesius war Apotheker in Schäßburg und Vertreter der Firma Bayer, bevor er als SS-Offizier nach Auschwitz kam. Als eines Tages ein Transport mit Juden aus seiner siebenbürgischen Heimat eintraf, standen sich plötzlich Täter und Opfer, seit Jahren bekannt, an der Rampe des Lagers gegenüber. Capesius schickte sie kaltblütig ins Gas und bereicherte sich an ihrer Habe. Dieter Schlesak schrieb diese wahre Geschichte auf als komplexe Kollage aus Dokumentation, Rückblende und Erzählung: ein historisches Werk, das sich literarischer Mittel bedient, von enormer sprachlicher Kraft und Authentizität, ein erschütterndes zeitgeschichtliches Zeugnis.

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Jörg Baberowski / Anselm Doering-Manteuffel

Ordnung durch Terror

Gewaltexzeß und Vernichtung im nationalsozialistischen und im stalinistischen Imperium

Mit einem Vorwort von Hans Mommsen

In den Kriegsimperien Hitlers und Stalins sollten Ordnung und Eindeutigkeit durch Terror und Gewalt erzeugt werden. Mit essayistischem Scharfsinn und wissenschaftlicher Präzision analysieren die renommierten Historiker Jörg Baberowski und Anselm Doering-Manteuffel die Herrschaftskontexte von Stalinismus und Nationalsozialismus, die eine bis dahin unvorstellbare Dynamik totalitärer Gewalt entwickelten.

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Franz Osterroth / Dieter Schuster (Hg.)

Chronik der deutschen Sozialdemokratie, Band 4

1982-1987

Die deutsche Sozialdemokratie – Personen, Aktionen, Reaktionen, Kontroversen, Beschlüsse

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Walter Mühlhausen

Friedrich Ebert 1871-1925

Reichspräsident der Weimarer Republik

Friedrich Ebert hat die Politik seiner Zeit entscheidend geprägt. Weit mehr als bislang bekannt, beeinflusste der Sozialdemokrat, Republikgründer und erste Reichspräsident die Geschicke der Weimarer Demokratie in ihren ersten Jahren. Walter Mühlhausen liefert die erste umfassende Biographie des ersten demokratischen Staatsoberhauptes in Deutschland.

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Bernd Braun

Ich wollte nach oben!

Die Erinnerungen von Hermann Molkenbuhr 1851-1880

Die »Erinnerungen« von Hermann Molkenbuhr (1851–1927) gehören neben denen August Bebels zu den wichtigsten Memoirenwerken der Arbeiterbewegung im Kaiserreich. Sie liefern wertvolle historische Informationen, nicht nur für Fachhistoriker, sondern für alle geschichtlich interessierten Leser – ein lebendig geschriebenes Selbstzeugnis und buntes Zeitporträt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Harald Hetzel

Maya

Der Leidensweg einer Kinderprostituierten aus Nepal

Das nepalesische Mädchen Maya erzählt von ihrem grauenvollen Leben zwischen Armut und Zwangsprostitution: Heirat mit zwölf. Flucht, weil ihr Mann sie schwer misshandelt. In Kathmandu gerät sie in die Fänge von Menschenhändlern und landet schließlich in einem der zahllosen Bordelle Kalkuttas. Ein erschütternder Bericht von Missbrauch, Demütigung und Tod.

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Stephanie Zibell

Politische Bildung und demokratische Verfassung

Ludwig Bergsträsser (1883-1960)

Stephanie Zibell zeichnet das Leben des Politikers und Wissenschaftlers Ludwig Bergsträsser nach. Er war maßgeblich am Zustandekommen der hessischen Landesverfassung im Jahr 1946 beteiligt. Und er gilt als einer der »Väter« des Sozialkundeunterrichts sowie des Studienfachs Politikwissenschaft. Damit wollte er die Demokratie dauerhaft in den Köpfen und Herzen der Menschen verankern.

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Stefan Vogt

Nationaler Sozialismus und Soziale Demokratie

Die sozialdemokratische Junge Rechte 1918-1945

Die Junge Rechte in der Weimarer Sozialdemokratie wollte den Nationalsozialismus mit einem »nationalen Sozialismus« bekämpfen. Dabei schreckte sie auch vor ideologischen und praktischen Anleihen beim politischen Gegner nicht zurück. Stefan Vogt untersucht Entstehung und politische Wirkung der Jungen Rechten vor dem Hintergrund von Krise und Verfall der ersten Demokratie in Deutschland.

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Klaus Schönhoven / Hermann Weber (Hg.)

Der Deutsche Gewerkschaftsbund 1964-1969

Quellen zur Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert, Band 13

Vom grundlegenden Umbruch der Bundesrepublik in den 1960er Jahren – vom Wandel der politischen Kultur über die Bildung der Großen Koalition aus SPD und CDU/CSU bis zur neuen, steuerungsorientierten Wirtschaftspolitik – war der Deutsche Gewerkschaftsbund vielfach betroffen. Wie umfassend der DGB in dieser Zeit seinen Gestaltungsanspruch für Wirtschaft und Gesellschaft wahrnahm, belegen die Dokumente und Materialien dieses Quellenbandes; sie zeigen aber auch die Grenzen seines politischen Einflusses.

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Daniel Friedrich Sturm

Uneinig in die Einheit

Die Sozialdemokratie und die Vereinigung Deutschlands 1989/90

Mit dem Fall der Mauer wurde Deutschlands Einheit zum Zankapfel in der SPD. Willy Brandt drängte zu einer raschen Vereinigung. Oskar Lafontaine und andere »Enkel« bremsten und blockierten. Pointiert schildert Daniel F. Sturm ihre Kontroversen und liefert tiefe Einblicke in das Innenleben der Sozialdemokratie während dieser spannenden Phase deutscher Nachkriegsgeschichte.

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