Ronald Schettkat / Jochem Langkau (Hg.)

Aufschwung für Deutschland

Plädoyer international renommierter Ökonomen für eine bessere Wirtschaftspolitik

Acht weltweit prominente Ökonomen, darunter Nobelpreisträger Robert M. Solow, haben die deutsche Wirtschaftspolitik kritisch unter die Lupe genommen. Ihr Urteil schockiert: Falsche Ziele, krisenverstärkende Politiken und eine einseitige Fixierung auf die Angebotsseite haben Deutschland schlechter gemacht als es sein müsste.

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Gero Neugebauer

Politische Milieus in Deutschland

Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Im Jahr 2006 gab die Friedrich-Ebert-Stiftung drei Studien in Auftrag, die erkunden sollten, auf welche Akzeptanz Reformen in der Gesellschaft stoßen und welche Probleme sich bei dem Versuch ergeben haben, sie den Menschen verständlich zu machen. In einer quantitativen Studie wurden neun politische Milieus auf der Basis von Werten und Einstellungen ermittelt. Der Typus des »abgehängten Prekariats« hat innerhalb kürzester Zeit eine vehemente öffentliche Debatte entfacht.

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Franz Nuscheler / Michèle Roth (Hg.)

Die Millenium-Entwicklungsziele

Entwicklungspolitischer Königsweg oder nur ein Irrweg?

Zur Jahrhundertwende riefen die auf dem UN-Millennium-Gipfel versammelten Staats- und Regierungschefs aus aller Welt einen »Krieg gegen die Armut« aus. Ihr ehrgeiziges Kernziel: Halbierung der extremen Armut in der Welt bis zum Jahr 2015. Ist die zunehmende Kritik an den Millennium-Entwicklungszielen berechtigt?

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Band 46 (2006)

Integration und Fragmentierung in der europäischen Stadt

Band 46 des Archivs für Sozialgeschichte ist dem Rahmenthema »Integration und Fragmentierung in der europäischen Stadt« gewidmet. Der Band lebt von der Spannung zwischen geglückter Integration, wie sie z.B. bei den Polen im Ruhrgebiet erreicht wurde und den neuen Konfliktlagen, die in den letzten Jahrzehnten mit den städtischen Problemzonen, Slums, Parallelgesellschaften und Luxussanierungen entstanden. Grundlegende Forschungsberichte zur autonomen Jugendkultur der französischen Banlieues, zur Geschichte des Rassismus und des amerikanischen melting pot runden den Band ab.

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Meik Woyke

Albert Schulz (1895-1974)

Ein sozialdemokratischer Regionalpolitiker

Albert Schulz war in fünf verschiedenen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts und drei norddeutschen Ländern für die Sozialdemokratie tätig. Mit ihm gerät ein wichtiger Funktionär aus der zweiten Reihe in den Blick. Sein Leben war typisch für die Prägungen und politischen Optionen einer bestimmten Führungsgeneration in der Arbeiterbewegung.

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Svetlana Jebrak

Mit dem Blick nach Russland - Lydia Cederbaum (1878-1963)

Eine jüdische Sozialdemokratin im lebenslangen Exil

Diese politische Biographie beschreibt das Schicksal einer jüdischen Sozialdemokratin, Schwester des berühmten russischen Menschewiken Julij Martow, die fast ihr ganzes Leben auf der Flucht vor den Diktaturen des 20. Jahrhunderts war. Ihren Blick hat sie dabei niemals von Russland abgewandt. Ihr Engagement als Politikerin ließ nicht nach, und ihre Würde als Frau wusste sie zu wahren.

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Heinrich Potthoff / Susanne Miller

The Social Democratic Party of Germany 1848-2005

Die »Kleine Geschichte der SPD« auf Englisch reicht in der vorliegenden Ausgabe bis in die unmittelbare Gegenwart und endet mit der Bundestagswahl 2005 und der Bildung der Großen Koalition.

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Peter Glotz

Gelebte Demokratie

Essays und Porträts aus drei Jahrzehnten

Herausgegeben von Annalisa Viviani / Wolfgang R. Langenbucher
Mitwirkung: Felicitas Walch

In mitreißenden Essays und funkelnden Porträts von Politikern, Kultur- und Wirtschaftsträgern reflektiert Peter Glotz mit dem Feuer moralischer Redlichkeit über zeitgeschichtliche, politische und literarisch-künstlerische Probleme unserer Gegenwart. Dieses Buch ist die »Summa« der freiheitlich-demokratischen Geisteshaltung eines streitbaren liberalen Demokraten.

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Dieter Schlesak

Capesius, der Auschwitzapotheker

Viktor Capesius war Apotheker in Schäßburg und Vertreter der Firma Bayer, bevor er als SS-Offizier nach Auschwitz kam. Als eines Tages ein Transport mit Juden aus seiner siebenbürgischen Heimat eintraf, standen sich plötzlich Täter und Opfer, seit Jahren bekannt, an der Rampe des Lagers gegenüber. Capesius schickte sie kaltblütig ins Gas und bereicherte sich an ihrer Habe. Dieter Schlesak schrieb diese wahre Geschichte auf als komplexe Kollage aus Dokumentation, Rückblende und Erzählung: ein historisches Werk, das sich literarischer Mittel bedient, von enormer sprachlicher Kraft und Authentizität, ein erschütterndes zeitgeschichtliches Zeugnis.

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