Hartmut Zwahr

Die erfrorenen Flügel der Schwalbe

DDR und »Prager Frühling«
Tagebuch einer Krise
1968 bis 1970

In seinem Tagebuch aus der Zeit von März 1968 bis April 1970 führt der Sozialhistoriker Hartmut Zwahr seine Leser zurück in die Zeit des »Prager Frühlings« und der nachfolgenden Repressionen. Diese »schmerzhaften« Notizen eines Augenzeugen schildern Menschen in der DDR zwischen Hoffen und Bangen.

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Angela Graf / Horst Heidermann / Rüdiger Zimmermann

Empor zum Licht!

125 Jahre Verlag J.H.W. Dietz Nachf.
Seine Geschichte und seine Bücher 1881––2006

Der Verlag J.H.W. Dietz Nachfolger Bonn feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag. Unter den politischen Fachverlagen im deutschsprachigen Raum zählt er zu den bekanntesten. Seine ereignisreiche Geschichte ist ein Spiegel der politischen Entwicklung Deutschlands vom Kaiserreich bis zur Wiedervereinigung – und darüber hinaus.

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Klaus Schönhoven / Hermann Weber (Hg.)

Die Interzonenkonferenzen der deutschen Gewerkschaften 1946–1948

Bearbeitet von Werner Müller

Mit Band 14 der »Quellen zur Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert« werden zehn Konferenzen der gewerkschaftlichen Dachverbände aus allen vier Besatzungszonen Deutschlands von 1946 bis 1948 dokumentiert. Die Gewerkschafter strebten eine Zusammenarbeit über die Zonengrenzen hinweg an. Die erste dieser gewerkschaftlichen »Interzonenkonferenzen« fand im Juli 1946 in Frankfurt am Main statt.

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Karlheinz Bentele / Renate Faerber-Husemann / Fritz W. Scharpf / Peer Steinbrück (Hg.)

Metamorphosen

Annäherungen an einen vielseitigen Freund
Für Horst Ehmke zum Achtzigsten

Die Autoren dieses Buchs, unter ihnen prominente Politiker, Wissenschaftler, Publizisten und private Freunde, ehren den Jubilar Horst Ehmke, der im Februar 80 Jahre alt wird. Entstanden ist ein Buch, das seine Leser oft zum Schmunzeln bringt, denn für Horst Ehmke gilt, was vielen Menschen an den heutigen Politikern fehlt: Zur erfolgreichen Politik gehört auch gute Laune.

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Patrik von zur Mühlen

Die internationale Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Von den Anfängen bis zum Ende des Ost-West-Konflikts

Ende der 1950er Jahre begann die Friedrich-Ebert-Stiftung ihr entwicklungspolitisches Engagement in der Dritten Welt. In den 1970er Jahren wandte sie sich verstärkt den Industrieländern in Europa und Übersee zu. Sie trug durch ihre Unterstützung demokratischer Kräfte nicht nur zur Überwindung der Diktaturen in Chile, Brasilien und Südafrika bei, sondern war auch einer der wesentlichen Akteure bei der Beendigung des Zentralamerikakonfliktes. Ihre Unterstützung beim Aufbau demokratischer Strukturen in Spanien und Portugal fand große öffentliche Beachtung. Schließlich leistete sie durch den Dialog mit der kommunistischen Staatenwelt einen nachhaltigen Beitrag zum Abbau des Ost-West-Konfliktes.

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Stiftung Entwicklung und Frieden (Hg.)

Global Governance für Entwicklung und Frieden

Perspektiven nach einem Jahrzehnt

Die Stiftung Entwicklung und Frieden setzt sich seit Mitte der 1990er Jahre für eine Neugestaltung der globalen politischen Ordnung ein: Global Governance wurde zum Leitmotiv der Stiftungsarbeit. Was sind die Ergebnisse dieser Arbeit, und welche Herausforderungen stellen sich in der Zukunft?

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Christoph Kleßmann

Arbeiter im »Arbeiterstaat« DDR

Deutsche Traditionen, sowjetisches Modell, westdeutsches Magnetfeld (1945 bis 1971)

Band 14 der »Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung in Deutschland seit dem Ende des 18. Jahrhunderts« widmet sich den Arbeitern der DDR in der Ära Ulbricht – ein Staat, in dem sie die »führende Klasse« sein sollten. Damit vollendete die DDR im Anspruchsdenken der SED die Tradition der sozialistischen Arbeiterbewegung. Doch wie gingen die Arbeiter mit ihrer Rolle angesichts faktischer Machtlosigkeit um? Wie wichtig war ihre ideologische Stilisierung durch die Staatspartei in sozialer und politischer Hinsicht?

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Werner Abelshauser

Nach dem Wirtschaftswunder

Der Gewerkschafter, Politiker und Unternehmer Hans Matthöfer

Werner Abelshauser erschließt die Welt eines Mannes, der wie kein zweiter die Praxis des demokratischen Sozialismus verkörpert. Viele der Herausforderungen, die sich Hans Matthöfer stellten, sind noch immer akut, seine Antworten immer noch aktuell. Sein facettenreiches Leben erlaubt es, ein Kapitel der Geschichte der Bundesrepublik aus biographischer Perspektive neu zu schreiben.

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Knud Andresen

Widerspruch als Lebensprinzip

Der undogmatische Sozialist Heinz Brandt (1909––1986)

Heinz Brandt (1909–1986) wirkte als »streitbarer Intellektueller« in der deutschen Arbeiterbewegung und in den Neuen Sozialen Bewegungen. Erfüllt von der Idee eines undogmatischen Sozialismus, kämpfte und litt er für die Vision einer Gesellschaft ohne Unterdrückung.

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Adina Lieske

Arbeiterkultur und bürgerliche Kultur in Pilsen und Leipzig

Am Beispiel der Städte Leipzig und Pilsen untersucht Adina Lieske die Berührungspunkte und Gemeinsamkeiten von Bürgerlichen und Arbeitern auf kulturellem Gebiet. Für die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zeigt sie, dass es möglich war, über soziale, kulturelle und politische Grenzen hinweg ethnisch-nationale Gemeinschaften zu bilden.

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