Norbert von Hofmann / Volker Vinnai / Hermann Benzing

Die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Indonesien, Tansania und Zentralamerika seit den 1960er Jahren

Mit einem Vorwort von Ernst J. Kerbusch

Die Entwicklungszusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung zielt auf die Überwindung von Konflikten, die Förderung demokratischer Strukturen sowie den Aufbau und die Stärkung von Parteien, Gewerkschaften, Frauenverbänden und Zivilgesellschaften. Drei ausgewiesene Experten schildern eindrucksvoll, wie man diese Ziele in Indonesien, Tansania und Zentralamerika mit viel Geduld und langfristiger Planung erreicht hat.

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Friedhelm Boll / Krzysztof Ruchniewicz (Hg.)

Nie mehr eine Politik über Polen hinweg

Willy Brandt und Polen

Die Aussöhnung mit Polen war für Willy Brandt eine politische und moralische Pflicht. Elf Beiträge polnischer und deutscher Wissenschaftler beleuchten die Ostpolitik des Kanzlers und ihre Wirkungen von 1969 bis zur friedlichen Revolution 1989 aus Sicht der Bundesrepublik, Polens, der DDR, des Vatikans und der Sowjetunion.

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Band 50 (2010)

Verwissenschaftlichung von Politik nach 1945

Im 20. Jahrhundert haben wissenschaftliche Erkenntnisse auf alle Dimensionen von Politik eingewirkt und sie im Wechselspiel mit den Medien verändert. Vor allem nach 1945 etablierten sich Wissenschaftsdisziplinen mit Experten, die ihre Kenntnisse in den gesellschaftlichen Alltag hineintrugen und diesen umformten. Die Sozialwissenschaften avancierten international zu einer Leitwissenschaft für staatliche Institutionen, Parteien und Interessenverbände. Gleichzeitig war eine Politisierung von Wissenschaft zu beobachten.

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Ulrich Herbert

Best

Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903–1989

Werner Best war der führende Ideologe und Organisator der Gestapo. Er kam aus der völkischen Studentenbewegung, war befreundet mit Ernst Jünger und von 1933 bis 1940 Stellvertreter Reinhard Heydrichs. Im Krieg hatte er als Verwaltungschef in Frankreich und Reichsbevollmächtigter in Dänemark Spitzenfunktionen inne. Nach Krieg und Internierung machte er erneut Karriere als Justitiar eines Industrieunternehmens, wurde zum Kopf der Kampagnen für eine »Generalamnestie« der NS-Täter im Umfeld der FDP und zum Koordinator der NS-Prozesse auf Seiten der Täter.

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David Gilgen / Christopher Kopper / Andreas Leutzsch

Deutschland als Modell?

Rheinischer Kapitalismus und Globalisierung seit dem 19. Jahrhundert

Nach dem Scheitern des Neoliberalismus gilt der »Rheinische Kapitalismus« wieder als Modell für die Wirtschaftsordnung der Gegenwart und Zukunft. Schon vor über 100 Jahren gab er tragfähige Antworten auf den fortschreitenden Globalisierungsprozess. Namhafte Historiker, darunter Jürgen Kocka, Volker Berghahn und Thomas Welskopp, ergründen diese Erfolgsgeschichte. Ihre Erkenntnisse sind von verblüffender Aktualität.

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Alexander Behrens (Hg.)

Durfte Brandt knien?

Der Kniefall in Warschau und der deutsch-polnische Vertrag
Eine Dokumentation der Meinungen

Große historische Gesten bleiben länger im Gedächtnis als die Politik, die sich in ihnen bündelt. Dieser Band dokumentiert Pressestimmen, Stellungnahmen, Briefe und Debatten nach dem Kniefall Willy Brandts in Warschau und der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrages vor 40 Jahren. Dabei findet auch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Brandt Berücksichtigung und die Sicht der Nachwelt auf jenen 7. Dezember 1970.

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Klaus Hänsch

Kontinent der Hoffnungen

Mein europäisches Leben

Mit sprachlicher Eleganz und viel Humor erzählt der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Klaus Hänsch, wie in Straßburg und Brüssel Politik gemacht wird und wie Europa sein Leben prägte. Seine einfühlsamen Erinnerungen erlauben einen Blick in die Seele des »Kontinents der Hoffnungen« und hinter die Kulissen komplizierter Entscheidungsprozesse. So manches Vorurteil gegen »die in Europa« bleibt da auf der Strecke.

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Renate Faerber-Husemann

Der Querdenker

Erhard Eppler
Eine Biographie

»Natürlich wollte ich Macht – Gestaltungsmacht«, bekennt Erhard Eppler. Sein Wort hat Gewicht in Deutschland seit über 50 Jahren. Der geradlinige Politiker, Lehrer und schwäbische Protestant gilt als kritisches Gewissen der Bundesrepublik und der SPD. Er hielt an seinen klaren Positionen auch dann fest, wenn dies zu Lasten seiner politischen Karriere ging. Egon Bahr hat einmal über ihn geschrieben: »Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben auch.« Nach seinem Rückzug von allen politischen Ämtern und Mandaten 1982 begann seine zweite erstaunliche Karriere als Vor- und Nach- und Querdenker, auf den sich nicht nur Sozialdemokraten berufen.

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Franz Osterroth / Dieter Schuster (Hg.)

Chronik der deutschen Sozialdemokratie

Band 1-5 im Paket

Die deutsche Sozialdemokratie - Personen, Aktionen, Reaktionen, Kontroversen, Beschlüsse

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