Peter Scheibe

Grundrechte in Quarantäne

Ein Virus infiziert den Rechtsstaat

Die Angst vor Corona greift tief in die Grundrechte ein. Bund und Länder regieren mit Rechtsverordnungen. Die parlamentarische Kontrolle bleibt oft auf der Strecke. Wo ist die Gewaltenteilung? Gerichte fällen Urteile ohne Anhörung. Wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit? Virologen, Politiker und Ökonomen tauschen in atemberaubendem Tempo ihre Rollen. Ob mit Grund oder ohne: Die Demokratie verletzt ihre eigenen Spielregeln. Auch Populisten und Verschwörungstheoretiker dürfen sich deshalb plötzlich als Verfassungshüter aufspielen. Unsere Gesellschaft fährt auf Sicht. Noch vertrauen die Menschen den Regierenden. Die Frage lautet: Wie lange geht so etwas gut?

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Harald Roth (Hg.)

Nie wegsehen

Vom Mut, menschlich zu bleiben

Wie oft schauen wir im Alltag weg? Verlassen uns darauf, dass Probleme von anderen gelöst werden? Haben Angst vor der eigenen (Zivil-)Courage und überlassen das Feld den Lautesten?

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Stephan Schmauke

Der Weg zur Promotion

Strukturiert und gelassen zum Doktortitel

Dieser neue Ratgeber ist die perfekte Hilfestellung für alle, die das Mammutprojekt Promotion vor sich haben. Promovierende müssen heute den Anforderungen eines verschulten Wissenschaftsbetriebes genügen, ohne die hohen Ansprüche an wissenschaftliches Arbeiten aufzugeben. Sie wollen zügig vorankommen und zugleich den Überblick behalten. Das Schreiben der Dissertation erfordert eine strukturierte Planung und Durchhaltevermögen. Und vor allem ein Selbstbewusstsein, das sich durch die allfälligen Probleme auf dem Weg zur Promotion nicht aus der Ruhe bringen lässt.

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Franz Müntefering

Zwanzigzwanzig plus

Übers Einmischen, Mittun und ein gutes Stück Leben auch im Ältersein

Mit Corona kamen Beschränkungen, Sorgen, Krankheit, Einsamkeit, Pleiten und auch Tod. Belastend für alle, für viele eine persönliche Katastrophe. Das fordert heraus. Die Demokratie ist in der Bewährung. Wenn die Sorgen um die Gesundheit nachlassen werden, drängen verstärkt ökonomische, finanzielle, soziale und ökologische Fragen auf die Tagesordnung. Da wollen und können Ältere einen wichtigen Beitrag leisten für die Gesellschaft. Da müssen wir ran. Wir brauchen Liebe zum Leben und Zuversicht, kühlen Kopf und heißes Herz, damit es gut gemeinsam weitergeht.

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Birgit Lahann

Als endete an der Grenze die Welt

Nach der Wende – Geschichten einer untergegangenen Gesellschaft

Gleich nach dem Mauerfall ging STERN-Autorin Birgit Lahann in die DDR – für sie als Westdeutsche ein »Land mit sieben Siegeln«. Begleitet von den Fotografinnen Ute Mahler und Karin Rocholl traf sie Heiner Müller, Ulrich Mühe, Friedrich Schorlemmer, Tamara Danz, Kurt Böwe, Gregor Gysi, Sascha Anderson, Eva-Maria Hagen, Wolf Biermann, Jürgen Fuchs oder Thomas Brussig und viele andere mehr. Und die Reise ging noch 30 Jahre weiter…

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Katharina Hitschfeld / Uwe Hitschfeld / Christoph Bigalke (Hg.)

Gestern – Heute – Morgen

Neue Wege
Leipziger Impulse für die Deutsche Einheit

Leipzig – ob in der friedlichen Revolution 1989, die zur deutschen Einheit führte, oder bei der Gestaltung des vereinten Landes: Diese Stadt hat eine positive Vorreiterrolle gespielt für ganz Deutschland. Welche Weichen wurden dort gestellt? Welche Impulse gingen von Leipzig für andere Städte und Regionen aus? Das erzählen die Entscheider*innen von damals. Sie geben einen Eindruck davon, wie kompliziert und komplex die zu lösenden Aufgaben waren, aber auch vom Enthusiasmus und von der Begeisterung, die die Handelnden damals trugen.

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Erik Flügge

Egoismus

Wie wir dem Zwang entkommen, anderen zu schaden

Egoismus ist eine ganz natürliche Eigenschaft, genauso wie der Gemeinsinn. Beide müssen in Balance sein, damit eine Gesellschaft gelingt. Diese Balance ist bei vielen Menschen nicht mehr gegeben. Es herrscht Rücksichtslosigkeit in Deutschland. Rettungskräfte werden angegriffen, wenn sie im Einsatz sind, Leute drängeln sich vor, denken zuerst und zum Teil nur noch an sich. All das ist auch das Ergebnis der gesellschaftlichen Ordnung, die wir erschaffen haben. Wo jeder selbst vorsorgen soll, wo das Miteinander der Generationen infrage gestellt wird, wo Egoisten bewundert werden statt schief angeschaut.

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Wolfgang Schroeder / Ursula Bitzegeio / Sandra Fischer (Hg.)

Digitale Industrie. Algorithmische Arbeit. Gesellschaftliche Transformation.

Medien, Politik, Medizin, Wirtschaft und Industrie – Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch was sind sie: Helfer für ein besseres Morgen oder ein (un)bequemes Joch, das uns kontrolliert? In welchem Verhältnis stehen die neuen Technologien zur Menschenwürde, zur Verfassung, wie beeinflussen sie unsere Informationswelt, unser Konsumverhalten und unser politisches System?

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 60 (2020)

»Hoch die internationale…«? Praktiken und Ideen der Solidarität

Nicht erst seit der Corona-Krise ist Solidarität in aller Munde. Mit dem Begriff werden geteilte Werte und Interessen, die Unterstützung von Anderen und soziale Forderungen zum Ausdruck gebracht. Solidarität wird mit Gegenseitigkeit und Zusammenhalt, Loyalität und Selbstlosigkeit verbunden. Ihre Gültigkeit ist jedoch von Aushandlungen und Konflikten darüber verbunden, wer in das solidarische Handeln einbezogen wird und welche Personen ausgeschlossen bleiben. In der Geschichte von Arbeitskämpfen und Protestbewegungen, bei den Sozialversicherungen, in interna-tionalen Kampagnen oder gemeinschaftlichen Projekten wird Solidarität erlebt und eingefordert, aber auch unsolidarisches Verhalten angeprangert.

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Kurt Thomas Schmitz

Die IG Metall nach dem Boom

Herausforderungen und strategische Reaktionen

Deutschlands erste Nachkriegsdekaden gelten zeithistorisch als »goldene Jahrzehnte«: Die Herausbildung wirtschaftlicher Prosperität ging einher mit der Entstehung stabiler demokratischer Institutionen und Verfahren, die ein robustes System der industriellen Beziehungen mit starken Akteuren ermöglichten.

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