Peter Brandt

Mit anderen Augen

Versuch über den Politiker und Privatmann Willy Brandt

Willy Brandts ältester Sohn Peter erinnert sich an seinen Vater als Politiker und Privatmann, der noch in den 1980er-Jahren eine der umstrittensten Persönlichkeiten in Deutschland war. Und er schreibt über das liebevolle, aber nicht ganz einfache Verhältnis zweier »sperriger Menschen«.

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Jochen Dahm / Frank Decker / Thomas Hartmann (Hg.)

Klasse, Kapital und Revolution

200 Jahre Marx

200 Jahre nach seiner Geburt feiert Karl Marx ein überraschendes Comeback. Seine Kritik richtete sich gegen die Klassenverhältnisse des 19. Jahrhunderts. Ungleichheit, Entfremdung, Finanzkrisen – ist Marx Kritik heute aktueller denn je? Gilt das auch für seine Antworten? Als Marx auf die Klassenverhältnisse des 19. Jahrhunderts blickte, war die Welt noch eine andere. Wortgewaltig, einflussreich und umstritten sind seine Werke aber bis heute.

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Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung

Jahrgang 42 (2017)

Herausgegeben von der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung erfasst alle Publikationen zur Geschichte der Arbeiter- und Frauenbewegung, (linken) Parteien, Bewegungen u. Gewerkschaften aus dem Jahr 2017.

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Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)

Archiv für Sozialgeschichte, Band 58 (2018)

Demokratie praktizieren. Arenen, Prozesse und Umbrüche politischer Partizipation in Westeuropa im 19. und 20. Jahrhundert

Wir erleben aktuell in Westeuropa eine nachlassende Akzeptanz parlamentarisch-demokratischer Systeme. Rechtspopulistische Parteien und Positionen erweisen sich als eine große Herausforderung. Diese Situation legt eine historische Reflexion über das Entstehen, Gelingen und Scheitern politischer Partizipation nahe. Um zu verstehen, wie sich der lange Übergang von der ständischen Repräsentation in der Vormoderne zu den inklusiven Verfassungsordnungen der Gegenwart vollzog, greift eine bloße Analyse der formalen Abläufe demokratischer Politik zu kurz. Schließlich waren Definitionen und Bewertungen von demokratischen Praktiken stets umkämpft und wandelten sich insbesondere in Umbruchsphasen und Krisensituationen oft grundlegend.

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Willy Brandt

Die Kriegsziele der Großmächte
und das neue Europa

Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Einhart Lorenz

Willy Brandts erstes Buch, auf Norwegisch geschrieben, konnte wegen der Kriegsereignisse nie erscheinen. Es sollte am 9. April 1940 ausgeliefert werden – dem Tag der Invasion der Deutschen in Norwegen. Die Gestapo setzte den Titel auf die Liste der verbotenen Bücher, beschlagnahmte und vernichtete es. Heute existieren nur noch wenige Originalexemplare. Erstmals erscheint es nun ungekürzt in deutscher Sprache.

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Heike Christina Mätzing

Georg Eckert
1912–1974

Von Anpassung, Widerstand und Völkerverständigung

Ein Leben im Jahrhundert der Extreme: Der viel zu wenig gewürdigte sozialdemokratische Ethnologe, Pädagoge, Historiker und »Diplomat der Völkerverständigung« Georg Eckert (1912–1974) steht für einen politisch aktiven deutschen Wissenschaftler.

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Birgit Lahann

»Wir sind durchs Rote Meer gekommen, wir werden auch durch die braune Scheiße kommen«

Schriftsteller in Zeiten des Faschismus

Gibt es heutige Parallelen zum aufkommenden Faschismus zwischen 1918 und 1933? Welche Debatten führten Schriftsteller und Intellektuelle in diesen Jahren? Birgit Lahann schreibt eine Anatomie der deutschen Literaturelite, die sich im Strudel von Erstem Weltkrieg, Antidemokraten und Nazibarbarei entscheiden musste, wo sie stehen will. Sie erzählt vom Aufstieg der braunen Machthaber, vom Vorspiel zur Emigration, vom Exodus des deutschen Geistes und von dessen Verführbarkeit im Angesicht Hitlers.

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Volker Koop

Hitlers Griff nach Afrika

Kolonialpolitik im Dritten Reich

Hitlers koloniale Expansionspolitik für Afrika und Übersee ist ein weitgehend unbeachtetes Kapitel der NS-Geschichte. Zur Wiederherstellung der »Ehre« Deutschlands nach dem »schändlichen Versailler Friedensdiktat« sollten verlorene Kolonien zurückerobert und neue Gebiete in Besitz genommen werden. Akribisch bereitete das Dritte Reich ihre Verwaltung und Ausbeutung vor.

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Walter Mühlhausen

Experiment Weimar

Die erste deutsche Demokratie. 1918–1933

Weimar war Experiment, Versuch, Aufbruch, Sprung in die Moderne. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie und ihres Endes ist komplex und bis heute wichtig für uns: War sie durch Fehler und Versäumnisse in der Gründungsphase zum Scheitern verurteilt oder hatte sie nicht doch bis zuletzt eine echte Überlebenschance? Walter Mühlhausen zeichnet die Entwicklungen der Weimarer Republik kompetent nach und liefert ein spannendes Bild einer von inneren Kämpfen zerrissenen, äußerlich bedrängten und ökonomisch belasteten Republik.

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Björn Hacker

Weniger Markt, mehr Politik

Europa rehabilitieren

Hat die EU ausgedient? Nach zehn Jahren Dauerkrise ist die europäische Integration in schlechter Verfassung. Doch Diskussionen über nationale oder europäische Kompetenzverteilung gehen an der zentralen Konfliktlinie vorbei, so Björn Hacker. Europa kann vom Sündenbock zum Problemlöser werden, wenn es sich von der derzeit dominanten Marktgläubigkeit der Europapolitik löst und den politischen Gestaltungsanspruch in den Mittelpunkt stellt.

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