Paul Nemitz / Matthias Pfeffer

Prinzip Mensch

Macht, Freiheit und Demokratie im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Mensch oder Algorithmus – Wer entscheidet im Zeitalter Künstlicher Intelligenz über unsere Zukunft? Überwältigend groß ist schon jetzt die Macht der digitalen Konzerne im Silicon Valley und damit die Bedrohung für Demokratie und Freiheit. Paul Nemitz und Matthias Pfeffer zeigen eindrücklich, wie die derzeitigen Versuche ethischer Regulierung von Künstlicher Intelligenz zu kurz greifen. Nemitz ist Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung und war maßgeblich verantwortlich für die Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung. Pfeffer beschäftigt sich als freier TV-Journalist und Produzent mit dem Thema Künstliche Intelligenz.

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Stephan Schmauke

Der Weg zur Promotion

Strukturiert und gelassen zum Doktortitel

Dieser neue Ratgeber ist die perfekte Hilfestellung für alle, die das Mammutprojekt Promotion vor sich haben. Promovierende müssen heute den Anforderungen eines verschulten Wissenschaftsbetriebes genügen, ohne die hohen Ansprüche an wissenschaftliches Arbeiten aufzugeben. Sie wollen zügig vorankommen und zugleich den Überblick behalten. Das Schreiben der Dissertation erfordert eine strukturierte Planung und Durchhaltevermögen. Und vor allem ein Selbstbewusstssein, das sich durch die allfälligen Probleme auf dem Weg zur Promotion nicht aus der Ruhe bringen lässt.

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René Cuperus

7 Mythen über Europa

Bringt uns das weiter oder kann das alles weg?

Will die Mehrheit der Europäer wirklich eine »immer engere Union«? Sind die Nationalstaaten bedeutungslos geworden? Scheitert Europa am Euro? Sind wirklich alle Mitgliedstaaten gleich? Wird die Europäische Kleinstaaterei überleben? Cuperus liefert eine realistische Einschätzung der Stärken und Schwächen der EU und fordert: Die europäische Zusammenarbeit muss neu gestaltet werden! Eine intensive Suche nach der richtigen Balance zwischen der EU und ihren nationalen Demokratien muss dabei im Zentrum stehen.

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Andreas Audretsch / Claudia Gatzka (Hg.)

Schleichend an die Macht

Wie die Neue Rechte Geschichte instrumentalisiert, um Deutungshoheit über unsere Zukunft zu erlangen

Die Neue Rechte strebt in Europa an die Macht. Eine ihrer stärksten Strategien: die Instrumentalisierung von Geschichte, um ihre Weltsicht in den Köpfen der Menschen zu verankern. Mythen über die Nation, ihre Helden und Freiheitskämpfe sollen Nationalismus und völkisches Denken wieder gesellschaftsfähig machen. Das zeigt: Wir müssen um die Geschichte kämpfen, auf dass die liberalen Grundwerte unserer Gesellschaft eine Zukunft haben.

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Peter Scheibe

Grundrechte in Quarantäne

Ein Virus infiziert den Rechtsstaat

Die Angst vor Corona greift tief in die Grundrechte ein. Bund und Länder regieren mit Rechtsverordnungen. Die parlamentarische Kontrolle bleibt oft auf der Strecke. Wo ist die Gewaltenteilung? Gerichte fällen Urteile ohne Anhörung. Wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit? Virologen, Politiker und Ökonomen tauschen in atemberaubendem Tempo ihre Rollen. Ob mit Grund oder ohne: Die Demokratie verletzt ihre eigenen Spielregeln. Auch Populisten und Verschwörungstheoretiker dürfen sich deshalb plötzlich als Verfassungshüter aufspielen. Unsere Gesellschaft fährt auf Sicht. Noch vertrauen die Menschen den Regierenden. Die Frage lautet: Wie lange geht so etwas gut?

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Franz Müntefering

Zwanzigzwanzig plus

Übers Einmischen, Mittun und ein gutes Stück Leben auch im Ältersein

Mit Corona kamen Beschränkungen, Sorgen, Krankheit, Einsamkeit, Pleiten und auch Tod. Belastend für alle, für viele eine persönliche Katastrophe. Das fordert heraus. Die Demokratie ist in der Bewährung. Wenn die Sorgen um die Gesundheit nachlassen werden, drängen verstärkt ökonomische, finanzielle, soziale und ökologische Fragen auf die Tagesordnung. Da wollen und können Ältere einen wichtigen Beitrag leisten für die Gesellschaft. Da müssen wir ran. Wir brauchen Liebe zum Leben und Zuversicht, kühlen Kopf und heißes Herz, damit es gut gemeinsam weitergeht.

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Erik Flügge

Egoismus

Wie wir dem Zwang entkommen, anderen zu schaden

Egoismus ist eine ganz natürliche Eigenschaft, genauso wie der Gemeinsinn. Beide müssen in Balance sein, damit eine Gesellschaft gelingt. Diese Balance ist bei vielen Menschen nicht mehr gegeben. Es herrscht Rücksichtslosigkeit in Deutschland. Rettungskräfte werden angegriffen, wenn sie im Einsatz sind, Leute drängeln sich vor, denken zuerst und zum Teil nur noch an sich. All das ist auch das Ergebnis der gesellschaftlichen Ordnung, die wir erschaffen haben. Wo jeder selbst vorsorgen soll, wo das Miteinander der Generationen infrage gestellt wird, wo Egoisten bewundert werden statt schief angeschaut.

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Cas Mudde

Rechtsaußen

Extreme und radikale Rechte in der heutigen Politik weltweit

Die politische Rechte rückt überall in den Mittelpunkt der Politik. Drei der größten Demokratien – Brasilien, Indien und die Vereinigten Staaten – haben rechtsradikale oder rechtspopulistische Regierungsführer. Gleichzeitig bauen Rechtsaußenparteien in Europa ihr Profil und ihre Basis aus. Mudde, international führender Experte für politischen Extremismus, stellt unser bisheriges Denken über konventionelle und rechte Politik infrage. Sein packende Analyse zeigt: Radikal rechts ist zum Mainstream geworden und in fast allen Gesellschaften der Welt akzeptiert.

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Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung

Jahrgang 44 (2019)

Hg. von der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung erfasst alle Publikationen zur Geschichte der Arbeiter- und Frauenbewegung, (linken) Parteien, Bewegungen u. Gewerkschaften aus dem Jahr 2019.

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Thomas Hartmann/Jochen Dahm/Frank Decker (Hg.)

Utopien

Für ein besseres Morgen

Utopien sind Sehnsuchtsorte. In Zeiten des Umbruchs erscheinen Utopien plötzlich realistisch. Was heute unerträglich scheint, wollen sie morgen geändert haben. Utopien nehmen seit jeher eine zentrale Rolle im politischen Denken ein. Sie sind Traum und Orientierung für gesellschaftliche Emanzipationsbestrebungen. Zornig werden in ihnen die bestehenden Verhältnisse hinterfragt. Zugleich machen sie Mut und zeigen Wege auf, wie sich das Gegebene zum Besseren wenden lässt.

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