Andreas Wille / Klaus-Peter Treydte / Volker Vinnai

Die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in wichtigen Schwellenländern

Chile, Indien und Südafrika

Mit einem Vorwort von Ernst J. Kerbusch

Geschichte der internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Band 4

1. Aufl.
304 Seiten
Broschur
24,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0399-3

lieferbar

Waschzettel Cover Leseprobe

Die Überwindung der Apartheid, die Beendigung der Pinochetdiktatur und gute Beziehungen zur Führungsmacht der Blockfreienbewegung – so hießen die zentralen Aufgaben der Friedrich-Ebert-Stiftung in Chile, Indien und Südafrika.

 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitete mit Gruppen zusammen, zu denen offizielle politische Kontakte nicht möglich waren: in Chile mit einer kommunistischen Partei, als Deutschland noch geteilt war, in Indien mit Parteien und Gewerkschaften, die enge Beziehungen zu UdSSR und DDR unterhielten, und in Südafrika mit dem ANC, der manchen als terroristische Organisation galt. Dieser Band dokumentiert die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in drei wichtigen Schwellenländern. Die Autoren, ausgewiesene Experten für Entwicklungszusammenarbeit, bejahen diese Tätigkeit: Denn politische Stiftungen müssen und sollen im Rahmen des Grund­gesetzes unabhängig arbeiten können – frei von offiziellen Regierungspositionen und von der Frage, welche Parteien gerade in Deutschland die Regierung stellen.