Hrsg. u. eingeleitet v. Notz, Gisela (Hg.)
Lucie Kurlbaum-Beyer

Krieg tötet Zukunft

Leben und Arbeiten für eine friedliche Welt

1. Aufl. 2004
224 Seiten
Klappenbroschur
12,80 Euro
ISBN 978-3-8012-0343-6

vergriffen, keine Neuauflage

Als geborene Sozialdemokratin und Gewerkschafterin hat Lucie Kurlbaum-Beyer zeit ihres Lebens für eine Welt ohne Unterdrückung und Armut und ohne Krieg gekämpft.

 

In diesem Buch beschreibt Lucie Kurlbaum-Beyer ihre Lebensgeschichte im Zusammenhang mit den politischen Ereignissen der Jahre zwischen den beiden Weltkriegen, dem Terror des Nationalsozialismus und der Zeit des hoffnungsvollen Aufbaus einer neuen Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Lektüre von Sebastian Haffners »Geschichte eines Deutschen« war für sie Anstoß, von ihren eigenen Erlebnissen während der Weimarer Zeit, und des Nationalsozialismus aus der Sicht einer Arbeitertochter zu berichten. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Westerwald, konnte Lucie Kurlbaum-Beyer weder ein Gymnasium noch die Universität besuchen, sondern musste früh ihr eigenes Geld verdienen. Geprägt haben sie die gewerkschaftliche und politische Arbeit ihres Vaters und die frühe Mitgliedschaft in der Sozialistischen Arbeiterjugend.
Die Sozialdemokratin wurde während des Nationalsozialismus verfolgt, überwacht und verhaftet. Wie viele ihrer Weggefährtinnen wollte sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges alles tun, damit sich diese schrecklichen Ereignisse nicht wiederholten. Dieses gesellschaftspolitische Engagement prägte ihre Arbeit im Deutschen Bundestag, dem sie von 1953 bis 1969 angehörte.
So lange sie lebt, wird Lucie Kurlbaum-Beyer nicht begreifen, warum »die gesamte Rüstungsindustrie der Welt sich nicht auf die Produktion von Waren und Dienstleistungen konzentriert, die friedlichen Zwecken und dem Überleben der Bevölkerung dienen«.